Erst beleidigt und dann geschlagen

Erst beleidigt und dann geschlagen

BAMBERG.

Sonntagfrüh gegen 4 Uhr beschimpfte ein 30-Jähriger in der Mittelstraße eine 20-Jährige zunächst als kleine Hure und trat ihr anschließend in den Unterleib. Vor Eintreffen der hinzugerufenen Streife flüchtete der Mann Richtung Bahnhof. Aufgrund der guten Beschreibung konnte er dort aufgegriffen werden. Die 20-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst ins Klinikum gebracht.

Weiterlesen

Falsch erwischt

Martin Meyer veröffentlicht zeitgeschichtlichen Roman über Karl Valentin

Karl Valentin (1882–1948) zählt zu den einflussreichsten Humoristen des 20. Jahrhunderts. Sprachwitz und eine lange, hagere Gestalt gelten bis heute als sein Markenzeichen und führten ihn weit über Deutschland hinaus zum Erfolg. Der Münchner Volksheld ist noch heute vielerorts präsent. In der bayerischen Hauptstadt setzen ihm Straßenschilder, ein Museum sowie der legendäre Brunnen am Viktualienmarkt ein Denkmal. Doch auch sein Leben war von Selbstzweifeln und Existenzängsten geprägt. Davon erzählt Martin Meyer in seinem neuen zeitgeschichtlichen Roman »Der falsche Karl Valentin«. Ein dreister Doppelgänger, ein Angebot aus den USA und eine unerfüllte Liebe bringen seine heile Welt ins Wanken. Dabei läuft er Gefahr, sich selbst zu verlieren. Gekonnt lässt der Autor die Geschichte des Karl Valentins neu aufleben und bettet das Leben dieses großartigen Künstlers in einen fiktiven Handlungsstrang ein.

Weiterlesen

Systemfehler

Edds glaabiss meddidsünisch ballgoäe,
dassd jeedn Schiiß foäebeschdelln mussd,
ollso dai Redsebbdla oddäe blus a Üwäewaisung;
walldi Doggdäe sänn neemli feäbarrigadiäed.

Baidi aan däeffsdi wengsdns af Massgnobschdonnd
nu bleed foäe di Barrigaadn nooschdelln
unn af dai Bäggla Redsebbdé waddn,
fraili oona dseä hussdn un dseä rodsn.

Baidi onneän deäffsd weechäe denn Koroona
nedd amoll meä naidi Braksiss schlabbn,
waalsi deä schu on Dälläfoon
a ellnlonga Ooschbroch holldn,
dassi di nimmäe säng mööng.

Wännsdi obbäe af Foäebeschdällung schdeämseelend füllsd,
schiggnsidi glai nais Gsundhaidsommd, glaabi,
wussd obbäe aingdli nedd naikumma deäffäesd,
walldi Emmdeä do aa olla feäbarrigadiäed sänn.
Do weässd schaua, wennsd nedd amoll meä bleed
as di Aang schaua kossd.

Hossdsi donn änndli, dai boäe Redsebbdé,
schdessd wia Dabb un olls wäesd a Simäland
bain Kombiudeä fu deera Abbodeeng –
unndai feäschriima Meddidsün iss
in gonsn Gsunndhaidsüssdeem nedd aufdseädraim.

Wuäschd, obbdi Griisn, di Kineesnbollidigg
oddäe deä Schboäeschdrumbf fu
dainnäe Grongnkassa a Schuld dro hodd –
wänn niäegens a Süssdeemfeeleä gsääng weädd,
donn binni liibäe gsunnd, dess soochi dä!

© Stefan Fröhling

© Stefan Fröhling