DGB-startet Aktionswoche in Bamberg zum Thema bezahlbarer Wohnraum für alle!

DGB Kreisverband Bamberg

Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist bezahlbarer Wohnraum in den Ballungszentren, aber auch im ländlichen Raum heute Mangelware. Dies führt immer öfter zu längeren Pendelzeiten. Deshalb setzt sich der DGB für eine andere Wohnungspolitik und für mehr sozialen Wohnungsbau ein.

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Sozialticket: Ermäßigtes oder kostenloses Busfahren für finanziell Benachteiligte

BaLi

Die Bamberger Linke Liste (BaLi) möchte finanziell benachteiligte Mitbürger bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in der Stadt Bamberg durch die Einführung eines Sozialtickets deutlich entlasten. Einzelfahrscheine sollen für diesen Personenkreis zum halben Preis angeboten werden, ein Monatsticket ab 9 Uhr soll 15 € kosten. Ein Ticket für eine Nutzung auch zu den Stoßzeiten vor 9 Uhr soll für maximal 25 € erworben werden können. Kinder und Jugendliche aus finanziell benachteiligten Familien sollen ganz kostenfrei befördert werden.

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Staatlicher Wohnungsbau in Oberfranken ist quasi nicht vorhanden

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Ursula Sowa kritisiert ungleiche Verteilung staatlicher Wohnungen

Fast 16.000 Wohnungen besitzen die staatlichen Wohnungsbauunternehmen “Stadibau” und “Siedlungswerk Nürnberg”. Doch Oberfranken geht weitestgehend leer aus. Gerade einmal 125 Wohnungen sind hier in staatlicher Hand, wie die Staatsregierung auf eine Anfrage von Ursula Sowa mitteilte – das entspricht rund 0,8 Prozent.

Zum Vergleich: In Oberfranken leben laut Bezirksregierung rund 8 Prozent der Bevölkerung Bayerns (Stand: 31.12.2017). Außerdem befinden sich in unserem Regierungsbezirk laut einer Antwort des Bayerischen Landtags rund 9 Prozent der Stellen für Staatsbedienstete Bayerns (Stand: 30. Juni 2014).

Auch in Oberfranken gibt es – trotz aller demographischen Prognosen – Gebiete mit Wohnraummangel, in denen der Freistaat investieren und den Druck aus den Wohnungsmärkten nehmen könnte. Staatlicher Mietwohnungsbau könnte insbesondere die Situation für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen verbessern.

„Die derzeitige Verteilung staatlicher Wohnungen wird der Lebenswelt der Menschen nicht gerecht. Wer Regionen jenseits der großen bayerischen Städte aufwerten möchte, sollte dort auch in den Wohnungsbau investieren“, so Ursula Sowa.

Black Food mit Vorsicht genießen

Aktivkohle in Lebensmitteln problematisch

VerbraucherService Bayern im KDFB e.V

In den sozialen Medien kursieren derzeit zahlreiche Bilder von kohlschwarzen Lebensmitteln. Zu sehen sind schwarze Smoothies, Burger, Pizzen, Croissants, Eis samt Waffel oder einfach schwarzes Wasser in schicken Designflaschen. Black Food heißt dieser neue Trend. Die schwarze Farbe erhalten die Lebensmittel durch Zugabe von Aktivkohle. Diese ist in Lebensmitteln als Zusatzsoff Pflanzenkohle bzw. E 153 zugelassen.

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Die jährliche Gashausschau

Was Sie als Mieter und Vermieter dazu wissen sollten

VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Immer wieder wenden sich Mieter an den VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), weil sie im Rahmen der Betriebskostenabrechnung die Position „Kosten für die jährliche Gashausschau“ finden. Was viele nicht wissen – seit 1. Januar 2009 sollen alle Hausbesitzer und Vermieter („technischen Regeln für Gasinstallationen (TRGI 2008)“), die Gasanlage in Ihren Gebäuden regelmäßig überprüfen. Im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherheit haben Hausbesitzer ihren Prüfungs- und Instandhaltungspflichten nachzukommen. Bei der jährlichen Gashausschau handelt es sich um eine rein optische Kontrolle der Gasinstallation und aller Gasgeräte im Haushalt, die der Besitzer selbst, durch den Mieter oder eine beauftragte Firma durchführt.

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Mindestlohn sorgt für mehr Lohn und Beschäftigung

Neue DGB-Analyse vier Jahre nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns

DGB Oberfranken

Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro angestiegen. Für den DGB-Oberfranken ist dies ein Anlass, die Beschäftigten- und Lohnentwicklung seit Einführung des Mindestlohnes in den Blick zu nehmen.

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Versicherungsverträge: Brexit führt zu Verunsicherung

Standard-Life: VerbraucherService Bayern rät zur Prüfung

600.000 Versicherte bekamen in den letzten Wochen Post vom schottischen Versicherer Standard Life. Mit dem Austritt Gro§britanniens aus der EU im MŠrz 2019 verliert Standard Life seine – für die auf Euro lautenden Verträge – Zulassungsrechte. Der neue Eigentümer, Phönix, überträgt deshalb Anfang 2019 die deutschen Verträge auf die irische Tochter Standard Life International DAC in Dublin. Obwohl die Policen damit im EU-Binnenmarkt verbleiben, ist die Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher groß. Zu Recht, denn ihr langjährig Erspartes ist im Insolvenzfall nicht mehr durch den britischen Sicherungsfonds FSCS geschützt. Weiterlesen

37 Prozent der Beschäftigten in Bamberg drohen Mini-Renten

Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

Bamberg droht Altersarmut – in einem größeren Ausmaß als bislang angenommen. Das befürchtet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Rund 24.000 Arbeitnehmer in Bamberg würden – so, wie sie heute arbeiten – nur eine Rente unterhalb der staatlichen Grundsicherung bekommen. Und das, wenn sie nach immerhin 45 Berufsjahren in den Ruhestand gingen. Das sind 37 Prozent aller Beschäftigten in der Stadt. Weiterlesen

Nürnberg-Pass als Vorbild für Bamberg

GAL Bamberg

Bei Info-Abend will GAL ein Bündnis schmieden, um Menschen mit geringem Einkommen mehr Teilhabe zu ermöglichen

Wer in Nürnberg mit einem eher schmalen Geldbeutel zurechtkommen muss, hat darin zumindest den Nürnberg-Pass stecken. Mit dem kommt er oder sie verbilligt ins Theater und in Museen, treibt günstig Sport, kann mit Rabatt in mehreren Apotheken einkaufen und auch noch zu ermäßigten Preisen Bus fahren. Die Stadt Nürnberg will so soziale und kulturelle Teilhabe ermöglichen und arme Menschen im Alltag unterstützen. Das Konzept geht auch für die teilnehmenden Institutionen auf, denn sie bekommen zusätzliche Gäste und Kund*innen – und ein billig verkaufter Platz im Konzert ist immer noch besser als ein leerer. Weiterlesen

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di: Delegierte wählten einstimmig Führung für die nächsten vier Jahre

ver.di-Bezirk Oberfranken-West

Von links nach rechts: Norbert Flach, Stellvertretender Landesbezirksleiter, Anni Schuhmann-Demetz, Stellvertretende Bezirksvorsitzende, Doris Stadelmeyer, Bezirksgeschäftsführerin und Harald Kober, Bezirksvorsitzender. Foto: Gerhard Sterzer

Die Führung des ver.di-Bezirks Oberfranken-West weist eine große Kontinuität auf: Harald Kober, Michelau und Anni Schuhmann-Demetz, Coburg wurden für die nächsten vier Jahre einstimmig als Vorsitzender und Stellvertreterin bestätigt. Weiterlesen