Mehr Gelassenheit im Alltag

5. Bamberger Hochschultage zum Thema Entschleunigung

Leben unter Zeitdruck ist für viele Menschen in der industrialisierten Welt zur Gewohnheit geworden. Anders als erhofft hat der technische Fortschritt nicht dazu geführt, dass mehr Zeit für „das Wesentliche“ bleibt. Die Ursachen und Folgen dieser Beschleunigung stehen im Mittelpunkt der 5. Bamberger Hochschultage für ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit, die seit 2013 einen Beitrag zu nachhaltigem Umdenken leisten. Am Mittwoch, 13. Juni, und Donnerstag, 14. Juni 2018, beleuchten öffentliche Vorträge, Workshops und eine Podiumsdiskussion das Thema „Von der Hetze zur Entschleunigung. Auf der Suche nach einem besseren Leben“. Weiterlesen

Die Profis von 1848

Neue politikwissenschaftliche Erkenntnisse über die Frankfurter Nationalversammlung

Die deutsche Demokratie reicht zurück bis ins Jahr 1848. Am 18. Mai tagte in Frankfurt das erste bundesdeutsche Parlament zum ersten Mal. Lange war es als chaotisches Professorenparlament verschrien, die von ihm erarbeitete Verfassung trat nie in Kraft. Doch aktuelle Forschungsergebnisse der Universität Bamberg zeigen: Die ersten deutschlandweit gewählten Abgeordneten arbeiteten höchst professionell. Weiterlesen

Uni-Start: Zu wenige bezahlbare Wohnungen in Bamberg

BAGLS

Mit dem Beginn des neuen Semesters gibt es erneut nicht genug bezahlbaren Wohnraum für Studierende. Besonders der Bau privater Wohnheime und die allgemeine Knappheit an Wohnungen treiben die Preise in die Höhe, so dass das BAFöG oft nicht mehr für die Wohnung reicht und viele Studierende zusätzlich arbeiten gehen. Die Bamberger grün-linke Studierendeninitiative (BAGLS), die GAL und weitere Gruppen wollen das Problem nun angehen. Weiterlesen

Mobilität, Migration und Identität

Ringvorlesung des Zentrums für Mittelalterstudien startet

Die Streitfrage des Familiennachzugs von Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus verstärkt derzeit die Debatten im Bundestag über Migration, Identität und die Zukunft Europas. Die öffentliche Ringvorlesung des Zentrums für Mittelalterstudien der Universität Bamberg wirft im Sommersemester 2018 den Blick in die Vergangenheit und stellt in Beiträgen unterschiedlicher Disziplinen fest, dass bereits das mittelalterliche Zusammenleben von Mobilität und Migration bestimmt war. Weiterlesen

Wissen im Sommersemester 2018 stillen – Verzeichnis für Gaststudierende ist erschienen

In Hörsälen sind nicht nur Studierende zu finden, die einen Abschluss anstreben. Auch Gaststudierende, die keine Prüfungen ablegen müssen, lauschen den Vorträgen an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Im neuen Verzeichnis „Angebote für Gaststudierende, Seniorinnen und Senioren“ können sich wissbegierige Menschen darüber informieren, welche Vorlesungen und Seminare für sie im Sommersemester 2018 zur Wahl stehen. Weiterlesen

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Achim Hubel

Redaktion

Dass die Bamberger Bergstadt nicht von einer mehrspurigen Bergverbindung durchquert, das „Quartier an der Stadtmauer“ noch über seine Mikwe und das Bamberger Institut Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) an der Otto-Friedrich-Universität nun sogar ob seiner Relevanz demnächst einen Neubau an der Regnitz eröffnen darf, sind einige der Spuren, die Prof. Dr. Achim Hubel in Bamberg hinterlassen hat. In Jahrzehnten hat er sich vielfach zu Fragestellungen nicht nur in der Kunstgeschichte sondern auch zu Methoden und Problemen der Denkmalpflege geäußert, kritisch – zuweilen auch unbequem – Stellung bezogen und Anregungen  zum Weiterdenken gegeben. Nun überreichte ihm der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spaenle, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt, das ihm Bundespräsident Steinmeier verliehen hat – Glückwunsch von ganzem Herzen und herzlichsten Dank für das unermüdliche Engagement für Bamberg! Weiterlesen

370 Jahre Universität Bamberg – Dies Academicus am 13. November

Die Universität Bamberg feiert Geburtstag und lädt dazu alle Freunde, Förderer und Interessierte herzlich ein. Vor 370 Jahren wurde die Academia Bambergensis, die heutige Otto-Friedrich-Universität Bamberg, gegründet. Der Bamberger Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg erweiterte das damalige Jesuitenkolleg der Domstadt um die beiden Fakultäten Philosophie und Theologie und stellte am 14. November 1647 die Stiftungsurkunde aus. Im Gedenken daran feiert die Universität am Montag, den 13. November 2017, den Dies Academicus. Beginn der öffentlichen Festveranstaltung ist um 17 Uhr in der AULA der Universität, Dominikanerstraße 2a. Weiterlesen

Reformationstag: Hochschulgruppe schlägt 9,5 Thesen an Uni-Türen

Grün-Linke Studierendeninitiative (BAGLS)

Thesenanschlag an der Tür des Rotenhan Palais. Foto: bagls

Mit einem Thesenanschlag macht die Bamberger Grün-Linke Studierendeninitiative (BAGLS) auf sich aufmerksam. Die neue hochschulpolitische Gruppe sieht zahlreichen Verbesserungsbedarf in der Universität. Weiterlesen

31. Bamberger Poetikprofessur ist besetzt – Markus Orths hält vier öffentliche Abendvorträge

Der Autor Markus Orths übernimmt im Sommer 2018 die 31. Bamberger Poetikprofessur. An insgesamt vier Abenden im Mai, Juni und Juli wird Markus Orths an der Universität Bamberg zu Gast sein, sich und seine Arbeit vorstellen sowie Auszüge aus seinem Werk präsentieren. Diese öffentlichen Poetikvorlesungen am 16. Mai, 6. Juni, 13. Juni sowie am 12. Juli finden jeweils um 20.15 Uhr im Gebäude An der Universität 2, Raum 00.25 statt. Weiterlesen

Europas vergessene Wurzeln: Klassische Philologie erforscht die Einflüsse des Orients auf die europäische Identität

Vom Mythos zum Logos, von der Aristokratie zur Demokratie: Die Anfänge unseres westlichen, vernunftorientierten Denkens, die Anfänge einer auf Volkssouveränität basierenden Staatsform – ja die Anfänge unserer westlichen Sprache, Erziehung und Kultur insgesamt sind untrennbar mit dem antiken Griechenland verbunden. Die Wiege Europas liegt also in Europa selbst, so hat es zumindest den Anschein. Dieser vermeintliche Befund ist Wasser auf die Mühlen all derer, die den Kontinent abschotten wollen und in Zuwanderung, interkulturellem Austausch oder der Aufnahme fremder Bräuche und Gewohnheiten in das eigene Kulturgut eine Gefahr sehen – für die nationalstaatliche Identität, aber auch für die Identität einer Region oder sogar der eigenen Person. Weiterlesen