Uraufführung: echoes of unborn thoughts

Erstes Konzert des neugegründeten Projekt Ensembles nonoise.

Mit 10 sehr engagierten Mitwirkenden und einigen Helfern im Hintergrund wird das Werk echoes of unborn thoughts am 30. Januar 2020 um 20°° Uhr in der Johanniskapelle Bamberg, Oberer Stephansberg 7a uraufgeführt.

Die Erfahrungen, die Jochen Neurath in Performances mit bildenden Künstlern und in der Zusammenarbeit mit Frank Düwel gesammelt hat, kommen hier zusammen mit den Intentionen der Ausführenden, mit denen gemeinsam das Werk in den Proben entwickelt wird. Mehr dazu unter: www.nonoisemusic.de

Karten zu 15,- € (ermässigt 10,- €) sind im Buchladen Herr Heilmann – Gute Bücher (Karolinenstr. 22) sowie an der Abendkasse erhältlich.

Ach, alles Bach?

Christina Werner-König

Weihnachtskonzert mit dem Collegium Musicum Bamberg, am 7. Dezember 2019 in der Auferstehungskirche Bamberg

In Bambergs Mitte war am Abend des 7. Dezember von vorweihnachtlicher Beschaulichkeit wenig zu spüren, stattdessen greller Budenzauber und jingle bells aus vollen Röhren. Wer sich, so kurz vor 17 Uhr, auf fast leerer Strecke, aus dem Lärm der Innenstadt nach Bamberg Ost bewegte, hatte mehrfach Glück. Er kam sicher und entspannt ans Ziel und hatte das Privileg, einen berührenden musikalischen Abend zu erleben. Ein Konzert, ausnahmslos mit Werken von J. S. Bach, gestaltet vom Collegium Musicum Bamberg, der zweiten Konzertmeisterin der Bamberger Symphoniker, Mayra Budagjan, den Vokalsolisten Silvia Bier (Sopran), Julia Deutsch (Mezzosopran), Hilary Maier-Moss (Alt), Arnhard Heinisch (Tenor), Thomas Höhn (Bass) – wie immer unter seinem charismatischen Leiter und Dirigenten Gunther Pohl. Dass dieses Ensemble bereits ein Markenzeichen und eine verlässliche Konstante für musikalische Qualität und überbordende Spielfreude ist, zeigte einmal wieder der rege Besuch – es waren nur noch wenige Plätze frei.

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Jugendorchester Bamberg tritt beim 10. Bayerischen Orchesterwettbewerb an

Jugendorchester Bamberg vor der Basilika Esztergom (Konzertreise 2018)
Stadt Bamberg

In dieser Woche ist es endlich soweit. Nach wochenlanger Vorbereitung startet das 50-köpfige Jugendorchester Bamberg am kommenden Samstag, 16. November, in aller Frühe nach München, um am 10. Bayerischen Orchesterwettbewerb teilzunehmen. Alle vier Jahre veranstaltet der Bayerische Musikrat als Vorstufe zum Deutschen Orchesterwettbewerb den Bayerischen Orchesterwettbewerb, an dem in diesem Jahr etwa 800 Musikerinnen und Musiker in 23 mit Jugendlichen oder Erwachsenen besetzten Orchestern teilnehmen. Dabei wird die ganze Bandbreite des orchestralen Musizierens in Bayern, von Kammermusikensembles bis zu Sinfonieorchestern, von Posaunenchören bis zu Sinfonischen Blasorchestern, von Brass Bands über Akkordeon- bis zu Zupf- und Zither-Ensembles zu hören sein. Die öffentlichen Wertungsspiele finden ab Freitagabend im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München statt und werden aufgezeichnet.

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Seminar für Musiktheorie und chorpraktisches Klavierspiel

Fränkischer Sängerbund e.V.

Am Samstag, den 2. November 2019 bietet der Fränkische Sängerbund von 9-17 Uhr ein Seminar für Musiktheorie (Tonsatz und Gehörbildung) und chorpraktisches Klavierspiel in Erlangen an. Dozenten sind Uta Walther (Nürnberg, chorpraktisches Klavierspiel), Mario Frei (Bamberg, Tonsatz), Volker Hagemann (Würzburg, Gehörbildung) und Wolfram Brüggemann (Allg. Musiklehre, Gehörbildung, Grundlagen der Harmonielehre).

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Einfach, praktikabel, bestechend gut

Schampus trinkend eilen die Götter im Coburger „Rheingold“ ihrem Ende zu. Foto: Sebastian Buff
Monika Beer

Am Landestheater Coburg entsteht eine Neuinszenierung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“. Der Auftakt mit dem „Rheingold“ ist mehr als vielversprechend.

Es ist mehr als ein halbes Jahrhundert her, als Richard Wagners „Ring“-Tetralogie zuletzt am Coburger Theater komplett aufgeführt wurde. Dem wird jetzt peu à peu abgeholfen: Die Neuinszenierung von „Das Rheingold“, dem Vorabend des Vierteilers, hatte bereits Premiere, in den kommenden drei Spielzeiten werden sukzessive die weiteren Teile folgen. Wenn sie so gelingen wie der Auftakt, dann können alle Opern- und Wagnerfreunde sich freuen.

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