Corona-Bußgeldkatalog erlassen

Freistaat Bayern

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml appellieren: Corona-Regeln unbedingt einhalten – Konsequente Sanktionierung der Unbelehrbaren

Das bayerische Gesundheitsministerium hat heute einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Regelungen zur Eindämmung des Coronavirus erlassen. Er steht allen Kreisverwaltungsbehörden in Bayern als Richtschnur zur Verfügung. Diese sind für den Erlass der einschlägigen Bußgeldbescheide zuständig. Die Bayerische Polizei ist ebenfalls informiert. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Gesundheitsministerin Melanie Huml appellieren eindringlich, die Corona-Regeln unbedingt einzuhalten. „Wir alle müssen gemeinsam alles unternehmen, um das gefährliche Coronavirus bestmöglich einzudämmen“, betonte Huml. An die Unbelehrbaren richtete Herrmann die klare Botschaft: „Verstöße werden wir konsequent sanktionieren. Dort, wo notwendig, wird die Bayerische Polizei die Kontrollen noch weiter verstärken.“

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Kfz-Zulassungen und Führerschein: Das Straßenverkehrsamt informiert

 Stadt Bamberg

Nachdem der Publikumsverkehr auch im Straßenverkehrsamt mit der Führerschein- und Zulassungsstelle eingestellt ist, gibt es folgende Regelungen:

Kfz-Zulassungen und Fahrerlaubnisangelegenheiten für Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bamberg, die einen persönlichen Kontakt erfordern, werden in dringenden Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung bearbeitet.

Kundinnen und Kunden werden gebeten, Antragsangelegenheiten soweit möglich auf postalischem Wege (Stadt Bamberg Straßenverkehrsamt, Moosstraße 65, 96050 Bamberg), per E-Mail (zulassungsstelle@stadt.bamberg.de bzw. fuehrerscheinstelle@stadt.bamberg.de) oder online über das Bürgerservice-Portal (https://www.buergerserviceportal.de/bayern/bamberg/bsp_kfz_ausserbetriebsetzung_kba) zu erledigen.

Die fünf „Bamberger Reiter“

You Xie
Domplatz 6: Im Bamberger Dom erinnert eine Gedenktafel an die fünf ehemaligen Offiziere des 17. Reiterregimentes, die im Kampf gegen das NS-Regime ihr Leben gelassen haben: Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Ludwig Freiherr von Leonrod, Rudolf Graf von Marogna-Redwitz, Roland von Hößlin und Karl Freiherr von Thüngen. Foto: You Xie

Das 17. Reiter-Regiment in Bamberg war ein 1919 gebildeter Kavallerieverband der Reichswehr. Er war bis 1927 der 7. (Bayerische) Division unterstellt, die wiederum bis 1924 über gewisse Autonomierechte gegenüber der Reichsregierung verfügte. Das Regiment bzw. seine Vorgänger stellte eine Reihe von Soldaten, die am Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligt waren. Der Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg war 1926 im Regiment als Fahnenjunker aufgenommen worden. Regimentskameraden im Widerstand waren Generalleutnant Karl Freiherr von Thüngen, Major Ludwig Freiherr von Leonrod, Oberst Rudolf Graf von Marogna-Redwitz und Major Roland von Hößlin. Im Bamberger Dom erinnert eine Gedenktafel an die fünf sogenannten „Bamberger Reiter“, ehemalige Mitglieder des Regiments, die im Kampf gegen das NS-Regime ihr Leben gelassen haben. Auch Oberleutnant d.R. Randolph Freiherr von Breidbach-Bürresheim zählte zum Widerstand und starb an den Folgen seiner Inhaftierung im KZ Sachsenhausen.

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193 Infizierte in Stadt und Landkreis

Landratsamt Bamberg

In Stadt und Landkreis Bamberg steigt die Zahl der mit dem Covid-19 infizierten Personen weiter an. Sechs Personen gelten inzwischen als geheilt.

Die Gesundheitsbehörde für Stadt und Landkreis Bamberg verzeichnete bis Donnerstag, 26. März, 15 Uhr, 193 mit dem Corona-Virus infizierte Personen, 55 aus der Stadt Bamberg, 138 aus dem Landkreis. Eine Patientin ist verstorben. Vier sind in stationärer Behandlung. Sechs gelten bisher als genesen.

Sonderregelung für nicht zugestellte Wahlunterlagen

Stadt Bamberg

Im Zuge des Versandes der Briefwahlscheine an alle Wahlberechtigten erhält das Wahlamt vereinzelt nicht zustellbare Sendungen als Rückläufer zurück. Um auch diesen Wahlberechtigten ihre Wahlbriefunterlagen aushändigen zu können, besteht beim Wahlamt auch am Samstag von 8–12 Uhr und am Sonntag von 8–18 Uhr die Möglichkeit, die Unterlagen abzuholen. Der einzige Zugang zum Rathaus Maxplatz ist der Hintereingang in der Fleischstraße, wo Securitykräfte den Einlass für diesen Zweck ermöglichen.

Die Wahlbriefe können am Sonntag, 29. März, bis 18 Uhr an den Briefkästen des Rathauses am Maxplatz und des Rathauses am ZOB eingeworfen werden. Dies ist auch bei der derzeitigen Ausgangsbeschränkung möglich, da die Abgabe von Briefwahlunterlagen einen triftigen Grund für das Verlassen der eigenen Wohnung darstellt.

„Gemeinsam helfen für Bamberg“ in der Corona-Krise

Stadt Bamberg

OB Starke: „Spenden für Menschen in Notlagen werden jetzt besonders gebraucht.“

Die Corona-Pandemie hat verheerende Folgen für die wirtschaftliche Situation vieler Menschen. Vor allem Kleinstverdiener stehen plötzlich am finanziellen Abgrund. Diesen soll ab sofort möglichst unbürokratisch aus dem Hilfsfond „Gemeinsam helfen für Bamberg“ Unterstützung gegeben werden.

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146 Infizierte in Stadt und Landkreis

Landratsamt Bamberg

Die Gesundheitsbehörden verzeichnen den stärksten Anstieg seit Beginn der Corona-Pandemie.

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Personen ist innerhalb eines Tages um 28 auf 146 angestiegen. Eine 84-jährige Patientin aus dem Landkreis ist am Dienstag verstorben. 39 Personen kommen aus der Stadt, 107 aus dem Landkreis Bamberg. Nach wie vor kann der weit überwiegende Teil der Betroffenen die Infektion in häuslicher Quarantäne auskurieren. Bis gestern gab es drei Personen in stationärer Behandlung. Diese Zahl kann sich durch die neuen Fälle, deren Laborergebnisse heute eingetroffen sind und die aktuell kontaktiert werden, erhöhen.

Erste Corona-Tote im Landkreis

Landkreis Bamberg

Eine 84-jährige gesundheitlich vorbelastete Frau aus dem Landkreis ist an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Im Landkreis Bamberg ist eine 84-jährige Frau an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Die Frau war gesundheitlich vorbelastet. Nachdem sich ihr Zustand in der Nacht zum Dienstag verschlechterte, wurde sie in intensiv-medizinische Behandlung gebracht, wo sie am Vormittag verstarb.