Waldsterben 2.0 stoppen – Klimaschutz jetzt!

Aktion oberfränkischer Umweltschützer*innen in Bamberg

BUND Naturschutz Bamberg
Waldsterben 2.0 stoppen – Klimaschutz jetzt!“ Aktion am 14.10.2019 in Bamberg. Foto: Tom Konopka

Oberfränkische Umweltschützer*innen forderten bei einer Aktion am Montagabend in Bamberg wegen des aktuellen Waldsterbens mehr Anstrengungen beim Klimaschutz. Mit einer abgestorbenen Kiefer aus einem fränkischen Wald demonstrierten sie die dramatische Entwicklung der Waldschäden nach den Extrem-Sommern 2017 und 2018.

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Bund Naturschutz veröffentlicht Wegweiser „Nachhaltigen Konsum in und um Bamberg“

Bund Naturschutz
Von links nach rechts: Klaus Achatzy und Angelika Muthmann vom Weltladen Bamberg, Christine Hertrich, Geschäftsführerin BUND Naturschutz Bamberg, und Patrick Jura, Redakteur des Wegweisers „Nachhaltiger Konsum in und um Bamberg“.

Nachhaltiger Konsum, das bedeutet klimaschonend, ökologisch und fair zu konsumieren. Allerdings wird dies oft als zeitintensiv und aufwendig empfunden. „Das muss aber gar nicht so sein“, erklärt Klaus Achatzy, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Bamberger Weltladens, „denn wer weiß, wo es welche Produkte zu kaufen gibt, kann Einkäufe besser planen und somit in letzter Konsequenz auch Zeit und Aufwand minimieren“. Mit dem Wegweiser „Nachhaltiger Konsum in und um Bamberg“, soll genau dabei Hilfestellung gegeben werden. Er wurde am Mittwoch, 21. August vom BUND Naturschutz gemeinsam mit dem Weltladen, der bereits seit 40 Jahren fair gehandelte Produkte in Bamberg anbietet, erstmals öffentlich präsentiert.

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„Natur im Fokus“

Nichts wie raus mit dem Fotoapparat in die Natur!

Preisträger Oliver Wolski (links) (Eichstätt, Oberbayern) und Preisträger Kian Sanders (rechts) (Fürth, Mittelfranken) beim Fotografieren einer Orchidee

Kinder und Jugendliche aus Bayern haben noch die gesamten Sommerferien Zeit, um in der Natur zu fotografieren und ihre besten Bilder beim Wettbewerb „Natur im Fokus“ einzureichen. Anmeldeschluss ist der 30. September 2019.

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Ökobaumeister Biber – Motor für Biodiversität und naturnahe Wasserrückhaltung

BUND Naturschutz

Der 1. Vorsitzende der BUND Naturschutz Kreisgruppe Wunsiedel, Alfred Terporten-Löhner, und Bibermanager Horst Schwemmer, zeigen bei einem Ortstermin in einem vom Biber stark mitgestalteten Revier an der Eger, zwischen Weissenstadt und Röslau, die ökologische Bedeutung des Bibers auf. Die Erreichung von staatlichen Zielen wie Förderung der Biodiversität und des dezentralen Wasserrückhaltes wird ohne das segensreiche Wirken von Bibern nicht zu verwirklichen sein.

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Vor vollendete Tatsachen gestellt – Illegale Waldrodung und Asphaltdeponie bei Ehrl

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Das Landratsamt spricht von mehr als 500 Quadratmetern gerodeter Fläche. Die Grünen vor Ort gehen davon aus, dass die Fläche zehnmal so groß ist. Grüne Landtagsabgeordnete Ursula Sowa fordert den konsequenten Rückbau der illegalen Asphaltdeponie und eine gerechte Bestrafung.

Illegale Asphaltdeponie bei Ehrl
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Steigerwald: Geschützter, aber noch nicht geschützt genug

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

MdL Sowa geht davon aus, dass Buchenwald vom neuen Artenschutzgesetz profitiert, auch wenn er noch nicht explizit zum Schutzgebiet erklärt wurde

Spuren der Ernte-Maschinen. Foto: Vera Stadler

Als „Etappenziel für den Steigerwald“ bezeichnet die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ursula Sowa (Bamberg) das in der vergangenen Woche beschlossene Artenschutzgesetz. Auch wenn der Hohe Buchene Wald im Norden noch nicht als Schutzgebiet ausgewiesen wird, sieht Sowa das Areal durch das neue Gesetz „wesentlich besser geschützt als vorher“.

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Naturschützer warnen: Waldsterben 2.0 durch Klimakrise

Schwer geschädigte Buche. Durch den Regen im Mai hat sie noch einmal neu ausgetrieben, doch es ist unwahrscheinlich, dass dies zum Überleben ausreicht, insbesondere wenn die Trockenheit weiter anhält. Foto: Patrick Jura
BUND Naturschutz Bamberg

Nach Fichten und Kiefern beginnen auch immer mehr Buchen in der Region Bamberg abzusterben – Appell für mehr Klimaschutz.

Scheßlitz. Am Fuße des Albanstiegs beim Stammberg nahe der Giechburg im Landkreis Bamberg zeigten Vertreter des Forstbetriebs Forchheim und des BUND Naturschutzes Bamberg die dramatischen Ausmaße der Trocken- und Hitzeschäden in den Wäldern der Region. „Wir befinden uns mitten in einem Waldsterben 2.0, das durch die Klimakrise verursacht wird“, so Martin Bücker, Vorsitzender des BUND Naturschutz Bamberg.

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Wer für Naturwälder ist, muss für einen Nationalpark Steigerwald sein

Lisa Badum, Bündnis90/Die Grünen
Dr. Sperber mit einer Uraltbuche im Steigerwald

Söders Waldpläne mangelt es an konkrete Zusagen – Aufforstung allein kann Klimakrise nicht lösen

„Markus Söder dreht sich um 180 Grad und macht Natur- und Klimaschutz in Bayern zum Thema. Doch so richtig kauft man es ihm nicht ab. Er gibt sich von der Schnelligkeit, mit der sich die Klimakrise auch in Bayern bemerkbar macht, überrascht – Folgen, die spätestens seit den 2000ern bekannt sind. Er präsentiert sich als Waldversteher und er will alte und wilde Wälder erhalten, aber einen dritten Nationalpark will er nicht. Mit seinen Lippenbekenntnissen zeigt Söder vor allem eines: Es geht nicht um Klimaschutz, es geht nicht um den Wald, es geht in erster Linie um ihn selbst.

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