Zeugnisse des Klimawandels – direkt vor unserer Tür

Julia Deininger / BUND Naturschutz Bamberg
Martin Bücker erklärt die besondere Bedeutung der Alteichen für verschiedene Großkäfer. Foto: Julia Deininger

Unter dem Motto „Baumriesen und Großkäfer“ hatten das Bamberger Klimaschutzbündnis sowie dessen Mitglieder Katholische Arbeitnehmerbewegung und BUND Naturschutz zu einer naturkundlichen Fahrradtour durch den Hain eingeladen. Die Exkursion befasste sich mit den Naturschönheiten, aber auch mit dem Klimawandel und dem damit verbundenen Absterben von Bäumen.

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Keine Panik bei Wespen und Hornissen

Landratsamt Bamberg

Seit einigen Tagen verzeichnet die untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Bamberg wieder vermehrt Anfragen zum Thema Wespen und Hornissen. Gerade im Hinblick auf den derzeit viel diskutierten Schutz von nützlichen Insekten, zu denen die schwarz-gelb gestreiften Brummer zweifelsohne gehören, setzen die Naturschutz-Experten in der unteren Naturschutzbehörde hier besonders auf Beratung und Aufklärung.

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VIELE BÄUME IM RAUM BAMBERG STERBEN AB

BUND Naturschutz Bamberg
Stephan Keilholz und Erich Spranger an einer bereits abgestorbenen Buche. Abplatzende Rinde ist bei der Buche immer ein deutliches Zeichen für die Schädigung. Foto: BUND Naturschutz Bamberg

„Auch wenn durch die Corona-Krise das Thema Waldsterben durch den Klimawandel aus dem Fokus geraten ist, hat sich an der dramatischen Situation in unseren Wäldern nichts geändert“, so Martin Bücker, Vorsitzender des BUND Naturschutz Bamberg. Nach der Trockenheit und Hitze der letzten beiden Jahren bereitet Bücker der Witterungsverlauf auch in diesem Jahr große Sorge. Durch die Frühjahrstrockenheit hat sich die Situation weiter zugespitzt. Besonders der April war im Raum Bamberg mit nur einem Viertel der sonst üblichen Regenmenge extrem trocken. Auch bei den Temperaturen gab es wieder Rekordwerte. Im Winter lagen sie in Bamberg satte 3 Grad über den Durchschnittswerten. Bücker bringt es auf den Punkt: „Die Waldböden sind nahezu ausgedorrt. Das Sterben der Bäume geht nun bereits in das dritte Jahr.“

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Bieneninitiative summt weiter, aber leiser

Bienen-leben-in-Bamberg.de

Trotz Lockerung der Ausgangsbeschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie finden heuer keine Schulbienen-Unterrichte der Initiative Bienen-leben-in-Bamberg.de mehr statt, da die Sicherheitsabstände nicht verlässlich eingehalten werden können. Hingegen erfährt der bereits gestartete Imkerkurs für Anfänger seine Fortsetzung, allerdings größtenteils als Webinar.

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Keine Kuh auf der Weide – Folgen der Trockenheit in der Landwirtschaft

BUND Naturschutz (BN) Bamberg
Das Gras wächst einfach nicht auf und ist teils schon vertrocknet. Der Regenmessbecher ist leer. Kritische Blicke von Biobauer Otto Weiß und BN-Geschäftsführerin Christine Hertrich. Foto: BUND Naturschutz Bamberg

BUND Naturschutz Bamberg fordert am globalen Klimaaktionstag ebenso entschiedenes politisches Handeln wie bei der Corona-Pandemie.

Laibarös, 23.4.2020. Normalerweise grasen zu dieser Zeit zufriedene Mutterkühe mit ihren Kälbern auf saftigen Wiesen rund um den Naturlandhof von Otto und Irene Weiß. Doch Leere herrscht auf den Weiden, die gar nicht so saftig sind. Die Rinder müssen noch länger im Stall ausharren, denn auf den Wiesen fehlt das Futter. Seit nahezu sieben Wochen hat es so gut wie gar nicht geregnet. Gräser und Kräuter sind auf den Weideflächen kaum gewachsen, so dass die Tiere hier nicht genug zu fressen hätten.

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Ein Wohnhaus für heimische Wildbienen

Dr. Melanie Chisté. Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst e.V.
Ein paar Stockwerke fehlen noch, der Rest ist schon bezugsfähig: Die Wildbienennisthilfe am Naturparkinfozentrum in Muggendorf.

Seit den Wintermonaten arbeiten die Ranger des Natuparks Fränkische Schweiz-Frankenjura immer wieder an einer vorbildlichen Nisthilfe für Wildbienen. Die Nisthilfe steht am Infozentrum in Muggendorf und die ersten Bewohner dürften inzwischen eingezogen sein.

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Bayerisches Gesundheitsministerium: Bis Mittwochnachmittag keine neuen bestätigten Coronavirus-Fälle in Bayern

Bayerisches Gesundheitsministerium

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Mittwoch über die aktuelle Entwicklung bei den Fällen mit dem neuartigen Coronavirus in Bayern informiert. Ein Ministeriumssprecher teilte in München mit, dass nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bis zum frühen Mittwochnachmittag keine neuen Coronavirus-Fälle in Bayern bestätigt wurden. Damit hat es bislang (Stand 15 Uhr) insgesamt 14 bestätigte Coronavirus-Fälle in Bayern gegeben. Davon befindet sich noch ein Fall in der München Klinik Schwabing.

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Die GenerationenStiftung hat einen Plan

DGB Hochschulgruppe
Autor Daniel Al-Kayal und Autorin Sarah Hadj-Ammar nach ihrer Lesung. Foto: Bernd Zwönitzer

Wie ist das Klima zu retten? Wie kann die Wirtschaft den Menschen dienen statt umgekehrt? Und wie lässt sich gute Bildung für alle garantieren? Das waren die drei Leitfragen bei der Lesung von Sarah Hadj Ammar und Daniel Al-Kayal, zwei der acht jungen Autoren des Buches „Ihr habt keinen Plan. Darum machen wir einen“, erschienen vor vier Monaten – zehn Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste zu finden.

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