Das „Großinvestoren-Märchen“ ist widerlegt

GAL Bamberg

Die Grünen haben es schriftlich von der BImA: Planungshoheit für die MUNA liegt vollständig bei der Stadt

„Jetzt wird ein für allemal mit einer Drohkulisse aufgeräumt, die bei der Debatte zum Hauptsmoorwald-Bürgerentscheid immer wieder konstruiert wurde“, stellen Jonas Glüsenkamp und Lisa Badum (MdB) von den Grünen zufrieden fest und sehen sich bestätigt.

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Der Klimaprotest von FridaysForFuture-Bamberg geht weiter

FridaysForFutur

„Nicht mit uns!“-Demo am 16. Februar in Bamberg soll bürgerliche Mehrheit für schnellen Kohleausstieg abbilden

Demo am 1.2.2019

Am kommenden Samstag, den 16. Februar, gehen die Demonstrationen der „FridaysForFuture“-Ortsgruppe in Bamberg in die zweite Runde. Nach der überaus erfolgreichen Auftaktveranstaltung am Freitag, den 1. Februar, an der sich laut den OrganisatorInnen rund 1.500 SchülerInnen und Studierende beteiligten, stellen die VeranstalterInnen nun eine zweite Demonstration auf die Beine. Ziel ist es, unter dem Namen „Nicht mit uns!” ein generationenübergreifendes Zeichen für die Dringlichkeit eines ambitionierteren Klimaschutzes zu senden.

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In Stadt und Landkreis Bamberg schon vielerorts schon über der 10 Prozent-Hürde

Bamberger Aktionskreises für das Volksbegehren Artenvielfalt

Das Volksbegehren „Artenvielfalt“ erfreut sich in Stadt und Landkreis Bamberg sowie in ganz Bayern eines sehr guten Zuspruchs. Zur Halbzeit der Eintragungsfrist zogen die Sprecher des Aktionskreises Bamberg eine erste Bilanz.

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Mach mit: Gemeinsam für saubere Flüsse und Seen

Flussparadies Franken

Siebte landkreisübergreifende Müllsammelaktion am Main

Plastik, Glasflaschen, Dosen – der Müll in der Natur verschwindet nicht einfach von selbst. Foto: Thomas Ochs

Lkr. Lichtenfels/Lkr. Haßberge/Lkr. Bamberg. Wie schon in den vergangenen Jahren werden in den nächsten Wochen rund um den Weltwassertag (22. März) wieder zahlreiche Vereine, Organisationen und Gruppen unterwegs sein, um Flüsse, Bäche und Seen von Müll zu befreien. Jetzt, wenn die Natur kahl ist, wird der Müll in der Landschaft besonders sichtbar. Und da Plastikflaschen, leere Dosen, Tüten und sonstiger Unrat nicht einfach verschwinden, braucht es aktiven Einsatz. Denn auch wenn es nicht der eigene Müll ist, es ist Müll, der die Umwelt belastet.

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Geplanter Wasserbehälter am Rothof

Bewahrt die Bergstadt e.V.
Geplanter Wasserspeicher am Rothof. Fotomontage: Bernhard Kümmelmann

Der geplante Wasserbehälter am Rothof würde einen der schönsten Orte in der Kulturlandschaft um Bamberg zerstören. Diese Einschätzung teilte einhellig der Vorstand von Bewahrt die Bergstadt. Auf der Hochfläche nahe des Lindenbaumes und der Kirschallee wirke jegliches technische Bauwerk als Fremdkörper, der die Würde des Ortes beschädige, so Michael Rieger, 2. Vorsitzender. Traditionell versammeln sich dort Menschen zum Johannisfeuer und genießen die unvergleichliche Abendstimmung mit dem Blick auf die fränkische Landschaft.

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Vom dichten Wald, zum lichten Wald

Verein Nationalpark Steigerwald 

Menschenkette umstellt 1 Hektar Staatswald bei Fabrikschleichach

Foto: Uwe Gratzky

Nachdem bei Fabrikschleichach im Steigerwald hunderte mächtige etwa 120 bis 160 Jahre alte Buchen vom Staatsforstbetrieb gefällt wurden, haben auf Einladung des Vereins Nationalpark Steigerwald 70 Vereinsmitglieder eine Menschenkette um eine Waldfläche von einem Hektar gebildet. „Das Ziel dieser Aktion ist es, mehr Transparenz in das Ausmaß der Waldzerstörung zu bringen“, betonte der Vorsitzende Dr. Liebhard Löffler in seiner Begrüßung vor Ort. Denn der Staatsforstbetrieb habe veröffentlicht, dass nur fünf Starkbuchen pro Hektar entnommen worden und 25 übrig geblieben seien.

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Verkehrssicherheit versus Baumschutz?

Grüne wollen Auswege aus diesem Konflikt suchen – Keine überzogenen Baumfällaktionen mehr

GAL Bamberg – Stadtratsfraktion

Vor drei Monaten wurden die Anwohnenden in der Heinkelmann- und in der Hubertusstraße in Bamberg-Ost (Nähe MTV) in helle Aufregung versetzt, weil ohne Vorwarnung viele Straßenbäume in ihrer Nachbarschaft plötzlich gefällt wurden. Zwölf, und damit immerhin mehr als die Hälfte der in diesem Straßenzug befindlichen Platanen, hatten sich in wenigen Stunden in kümmerliche Baumstümpfe verwandelt.

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Eintragungsfrist für Volksbegehren „Rettet die Bienen“ beginnt am 31. Januar

Stadt bietet erweiterte Öffnungszeiten an den Wochenenden an

Vom 31. Januar bis 13. Februar 2019 findet in Bayern das Volksbegehren „Artenvielfalt & Naturschönheit in Bayern“ (Kurzbezeichnung: „Rettet die Bienen!“) statt. In diesem Zeitraum (= Eintragungsfrist) liegen in allen bayerischen Städten und Gemeinden Unterschriftenlisten auf, in denen die Eintragungsberechtigten das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift unterstützen können.

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Ein Schlachtfest an der Waldnatur am Fest der Liebe

Verein Nationalpark Steigerwald
Viele Buchen weisen einen Stammdurchmesser von über 80 Zentimeter auf. Foto: Erich Helfrich

Tiefe Trauer, Fassungslosigkeit und große Enttäuschung fühlten die Mitglieder des Vereins Nationalpark Steigerwald anlässlich einer Waldbegehung der ausgedehnten Staatswälder bei Fabrikschleich im Steigerwald. Auf einer riesigen Fläche hat der Staatsforstbetrieb Ebrach hunderte mächtiger Buchen gefällt. Der 1. Vorsitzende Dr. Liebhard Löffler war von der Menge der 120 bis 160 Jahre alten „geernteten“ Bäume und der Größe der betroffenen Waldfläche erschüttert. „Am Fest der Liebe fühlt sich der Wald liebende bei dieser Dimension eher an ein Schlachtfest erinnert“, betonte der Steigerwälder und beklagt: „Warum mussten selbst die Methusaleme sterben?“. Bei näherem Hinsehen werde deutlich, dass viele Buchen einen Stammdurchmesser von über 80 Zentimeter aufweisen und deshalb auch nach dem Naturschutzkonzept des Staatsforstbetriebes als Methusalem Bäume vor dem Absägen geschützt sind.

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