Trinkwasser Hochbehälter am Rothof: Bürgerwünsche fließen in Planungen ein

Geplanter Wasserspeicher am Rothof. Fotomontage: Bernhard Kümmelmann
Stadtwerke Bamberg

Mit einem neuen Trinkwasserhochbehälter am Rothof wollen die Stadtwerke die Wasserversorgung in Wildensorg und die Löschwasserversorgung in der St.-Getreu-Straße wesentlich verbessern. Gemeinsam mit dem städtischen Naturschutzbeirat wurden jetzt die Planungen besprochen und optimiert. Demnach soll der Standort des unterirdischen Wasserreservoirs 100 Meter weiter westlich liegen als ursprünglich geplant – mit ausreichendem Abstand zur dortigen Linde und der Kirschallee. Dieser Alternativstandort entspricht auch den Wünschen vieler Bürger. Auch das Einstiegsbauwerk wird kleiner, sein Dach begrünt und die Außenfassade den Umgebungsbedingungen angepasst.

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„Denkfabrik MUNA“

BA-Fraktion

Nur auf der Basis einer neuen Methodik

Die Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz (BA) wendet sich kritisch gegen den Vorschlag der GAL-Fraktion, eine „Denkfabrik MUNA“ durchzuführen. „Solche Veranstaltungen habe man in Bamberg schon sehr viele durchgeführt und es ist nie viel herausgekommen“, sagt BA-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer dazu. Dabei wende sich seine Fraktion nicht gegen eine Bürgerveranstaltung an sich, sondern gegen die bisherige Methodik. Bisher war zu beobachten, dass bei den verschiedenen Themen – z.B. zur Verkehrspolitik, Innenstadtleben oder Konversion – immer nur einseitige Interessenträger oder einschlägige Parteienvertreter teilgenommen haben. Das Ergebnis war im Grunde stets vorauszusehen und konnte wegen mangelnder Repräsentativität nicht übernommen werden.

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Das „Großinvestoren-Märchen“ ist widerlegt

GAL Bamberg

Die Grünen haben es schriftlich von der BImA: Planungshoheit für die MUNA liegt vollständig bei der Stadt

„Jetzt wird ein für allemal mit einer Drohkulisse aufgeräumt, die bei der Debatte zum Hauptsmoorwald-Bürgerentscheid immer wieder konstruiert wurde“, stellen Jonas Glüsenkamp und Lisa Badum (MdB) von den Grünen zufrieden fest und sehen sich bestätigt.

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Der Klimaprotest von FridaysForFuture-Bamberg geht weiter

FridaysForFutur

„Nicht mit uns!“-Demo am 16. Februar in Bamberg soll bürgerliche Mehrheit für schnellen Kohleausstieg abbilden

Demo am 1.2.2019

Am kommenden Samstag, den 16. Februar, gehen die Demonstrationen der „FridaysForFuture“-Ortsgruppe in Bamberg in die zweite Runde. Nach der überaus erfolgreichen Auftaktveranstaltung am Freitag, den 1. Februar, an der sich laut den OrganisatorInnen rund 1.500 SchülerInnen und Studierende beteiligten, stellen die VeranstalterInnen nun eine zweite Demonstration auf die Beine. Ziel ist es, unter dem Namen „Nicht mit uns!” ein generationenübergreifendes Zeichen für die Dringlichkeit eines ambitionierteren Klimaschutzes zu senden.

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Geplanter Wasserbehälter am Rothof

Bewahrt die Bergstadt e.V.
Geplanter Wasserspeicher am Rothof. Fotomontage: Bernhard Kümmelmann

Der geplante Wasserbehälter am Rothof würde einen der schönsten Orte in der Kulturlandschaft um Bamberg zerstören. Diese Einschätzung teilte einhellig der Vorstand von Bewahrt die Bergstadt. Auf der Hochfläche nahe des Lindenbaumes und der Kirschallee wirke jegliches technische Bauwerk als Fremdkörper, der die Würde des Ortes beschädige, so Michael Rieger, 2. Vorsitzender. Traditionell versammeln sich dort Menschen zum Johannisfeuer und genießen die unvergleichliche Abendstimmung mit dem Blick auf die fränkische Landschaft.

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„One Billion Rising“ 2019 in Bamberg

Mitteilung der Stadt Bamberg
„One billion rising“ auf dem Maxplatz, 2014. Foto: Erich Weiß

Weltweiter Aktionstag findet auf dem Maxplatz statt.

„One Billion Rising“ ist ein weltweiter Aktionstag für ein Ende der Gewalt an Frauen und Mädchen, für weltweite Solidarität und gegen Unterdrückung und Ausbeutung. Bereits zum sechsten Mal in Folge tanzen am 14. Februar 2019 um 14:19 Uhr Frauen, Jugendliche und solidarische Männer auf dem Maxplatz Bamberg für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben von Frauen und Mädchen überall auf der Erde.

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Lange will Oberbürgermeister werden

CSU Bamberg
Dr. Christian Lange

Während sich andere Bewerber bedeckt halten, geht die Bamberger CSU in Sachen OB-Kandidatur in die Offensive: Beim traditionellen CSU-Wintergrillen auf der Altenburg erklärte der CSU-Kreisvorsitzende, Bürgermeister Dr. Christian Lange, dass er sich bei den Mitgliedern der CSU darum bewerben werde, der Kandidat der CSU für die Oberbürgermeisterwahl im März 2020 zu werden. „Ich will der nächste Oberbürgermeister Bambergs werden!“, sagte Lange.

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Planungswerkstatt „Spiegelfelder“: Den Planern über die Schulter schauen

Stadt Bamberg

Meinungen und Anregungen gefragt – Einladung zum öffentlichen Planungsdialog zwischen Fachleuten und Bürgern

Spiegelfelder
Spiegelfelder

Die „Spiegelfelder“ – ein bislang wenig bekannter Stadtraum zwischen Brenner-, Zollner-, Neuerb- und Katharinenstraße – sollen nach den Vorstellungen des Stadtplanungsamtes dazu beitragen, dringend benötigten Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen. Die Stadt Bamberg hat, im Nachgang eines EUROPAN-Wettbewerbes aus dem Jahr 2015 im Sommer 2016 dazu einen Rahmenplan erstellt. Anlässlich einer öffentlichen Planungswerkstatt am 1. und 2. Februar 2019 (Ort: Pfarrsaal St. Heinrich, Eugen-Pacelli-Platz 3) gilt es nun, die bestehenden städtebaulichen Vorstellungen um landschafts- und freiraumplanerische Aspekte zu konkretisieren – im direkten Dialog mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

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Brauereimuseum will entdeckt werden

Stadt Bamberg

Eröffnung vor 40 Jahren auf dem Michaelsberg

Die Stadträte mit Bürgermeister Wolfgang Metzner (5.v.l.) und Nina Schipkowski (2.v.r.) waren unter anderem vom Keller, in dem Eis eingebracht wurde, beeindruckt. Foto: Pressestelle/Gerhard Beck
Die Stadträte mit Bürgermeister Wolfgang Metzner (5.v.l.) und Nina Schipkowski (2.v.r.) waren unter anderem vom Keller, in dem Eis eingebracht wurde, beeindruckt. Foto: Pressestelle/Gerhard Beck

Auf dem Michaelsberg tut sich einiges: Ziel von Stadträten am Dienstag, 15. Januar, war aber nicht die Großbaustelle rund um die Klosterkirche. Sie besuchten vielmehr auf Einladung von Oberbürgermeister Andreas Starke das Fränkische Brauereimuseum, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert. Für viele Stadträte dürfte es das erste Mal gewesen sein, dass sie sich bis auf zehn Meter unter Tage begaben, um die Exponate rund ums Brauwesen zu erkunden. Das deckt sich mit den Erfahrungen von Johannes Schulters, Vorsitzender des Vereins Fränkisches Brauereimuseums, der sehr zu seinem Leidwesen bekannte: „Viele Bamberger waren noch nicht hier.“

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