Archäologische Funde im Bärnauer Ackerbürgerhaus

Bereits in den Voruntersuchungen stieß Viviane Diederich auf Funde, beispielsweise auf diesen Henkeltopf. Die jüngsten Grabungen im August brachten nun Münzen, Spielzeuge, Metallbeschläge oder unzählige Muscheln für die Knopfproduktion zu Tage. Foto: Edgar Zwerenz

Münzen, Metallbeschläge und unzählige Muscheln, die der Produktion von Knöpfen dienten – auf diese und andere archäologische Funde stößt zur Zeit Viviane Diederich, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Bamberg, im 1840 erbauten Ackerbürgerhaus im Zentrum Bärnaus.

Seit dem 5. August 2019 leitet sie Grabungen im Rahmen des deutsch-tschechischen Forschungsprojekts „Socioeconomic spaces crossing borders: Archäologische Untersuchungen in einer Stadt an der bayerisch-tschechischen Grenze“. Für die Lagerung und Untersuchung der Objekte nutzt sie im nahegelegenen „ArchaeoCentrum bayern-böhmen“ die Räumlichkeiten und technische Ausstattung der „ArchaeoWerkstatt“, deren Eröffnung sich am 11. September 2019 zum ersten Mal jährt.

In ihrem Blog „ArchaeoLogue – Archäologie im Dialog“ (https://archaeologue.hypotheses.org/) berichtet die Forscherin ab September über ihre Fundstücke und möchte damit zu einem Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit beitragen.

Da für weitere Grabungen rund um das Ackerbürgerhaus noch helfende Hände gesucht werden, freuen wir uns, wenn Sie unseren Artikel zu jüngsten Funden und zu Viviane Diederichs Ansatz zur Kulturvermittlung berücksichtigen: www.uni-bamberg.de/news/artikel/ackerbuergerhaus-baernau-diederich

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