Lesetipp Inselrundschau: Viel Platz für Max

Redaktion

Inselrundschau apr 15Sie wollen keine Politik machen, sondern eine gute Politik ermöglichen. Mit diesem Statement des stellvertretenden Vorsitzenden Reiner Dietz geht der Bürgerverein Bamberg Mitte mit seinem Sonderheft zur Entwicklung von Bambergs Mitte „Viel Platz für Max“ in die nächste Runde (hier). Nach dem viel beachteten Sonderheft zum Quartier an der Stadtmauer von 2011 dürfte auch diese Ausgabe mit seiner breit gefächerten und klug ausgewählten Autorenschaft erneut Wegweiser für eine gute Politik sein: hintergründig, vielseitig, klar und auch Fehlentwicklungen ansprechend. Betroffene, Beteiligte, städtische und außenstehende Experten wurden nach ihren Erfahrungen und Empfehlungen gefragt. Deutlich werden komplexe Zusammenhänge, langjährige Prozesse, diffizile Lösungskompenenten. Die Hingabe der Bamberger an ihren Maxplatz wird deutlich, aber auch ihre Sorge bishin zum Kummer. Auf die Frage „In welcher Gesellschaft möchte ich leben?“ gibt der Bürgerverein eine weittragende und intelligente Antwort – wieder einmal.

Keine Scheu vor unbequemen Themen

Nach der kritischen Auseinandersetzung mit den zunehmenden Veranstaltungen nicht nur dort, gab der Bürgerverein mit Unterstützung der Stadt eine Studie am Institut für Geographie an der Universität in Auftrag, deren Ergebnisse im Dezember 2014 in der Inselrundschau nachzulesen sind (hier). Die gesamte Studie lesen Sie hier. Sie konzentriert sich bewusst auf die in der Innenstadt lebenden Bamberger, mit der Absicht das Meinungsbild der unmittelbar von den Veranstaltungen Betroffenen wiederzugeben.

Der Maxplatz (29.4.2015) wird durch das Plakat auch nicht schöner. Foto: Erich Weiß

Misslungene Aufwertung des  Maxplatzes (29.4.2015) . Foto: Erich Weiß

Unseres Wissens nach liegt die neue Inselrundschau auch im Rathaus am Maxplatz aus. Möge man sie sich dort zu Herzen nehmen. Denn der derzeitige (und immer wieder kehrende) Versuch, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, wird durch das großformatige Werbebanner der Basketballer nicht erreicht. Weder dem Qualitätsanspruch der Fassade des Balthasar Neumann Baus noch dem Vorhaben eines adäquaten Sonnenschutzes städtischer Mitarbeiter dürfte man hiermit gerecht werden.

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