Mobilfunk gefährdet Gesundheit. Ärzte fordern überfällige Vorsorgemaßnahmen!

Redaktion

Über die Zunahme schwerer Baumschäden im Strahlungsfeld von Mobilfunksendeanlagen haben wir mehrfach berichtet: Teil I vermittelt einen ersten Überblick, ergänzt durch den Bamberger Appell; Teil II bringt das Statement der Kreisrätin im Landkreis Schwäbisch Hall, Beate Braun, gemeinsam mit Ulrike Hölzel, Vorsitzende der Bürgerinitiative Risiko Mobilfunk und Teil III  befasst sich mit der Situation geschädigter Bäume am Michelsberg in Bamberg. Durch die fortschreitende Elektrifizierung und Nutzung von Funkwellen ist der Mensch zunehmend künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern ausgesetzt: dem Elektrosmog. Aus dem Freiburger Kreis der Ärzte und dem Bamberger Kreis, der sich mit den Baumschäden durch Mobilfunksendeanlagen befasst, ist nun ein Internationaler Ärzteappell geworden, der zahlreiche Unterstützer hinter sich versammelt weiß, wie die lange Liste der Unterzeichner (unten) belegt. Zu den Unterstützer aus der Ärzteschaft gesellte sich ein breites Bündnis: „Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), aber auch internationale Autoritäten wie die BioInitiative Working Group, die Europäische Umweltagentur und der Europarat haben deshalb mit aller Deutlichkeit festgestellt, dass sie die gegenwärtig betriebene Funk-Politik nicht für zukunftsfähig halten.“

Internationaler Ärzteappell 2012

„Mobilfunk gefährdet Gesundheit. Ärzte fordern überfällige Vorsorgemaßnahmen!“

Seit der Freiburger Ärzteappell nachdrücklich vor den gesundheitlichen Risiken des Mobilfunks gewarnt hat, haben sich die Hinweise auf schwerwiegende biologische Wirkungen des Mobilfunks und zahlreicher weiterer Funk-Techniken vervielfacht. Die technisch erzeugten elektromagnetischen Felder überlagern den biophysikalischen Haushalt alles Lebens in wachsender Vielfalt und Dichte. Nach dem Stand internationaler Erkenntnis sind die sich daraus ergebenden Störungen und Schädigungen bei Menschen, Tieren und Pflanzen nicht mehr zu übersehen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), aber auch internationale Autoritäten wie die BioInitiative Working Group, die Europäische Umweltagentur und der Europarat haben deshalb mit aller Deutlichkeit festgestellt, dass sie die gegenwärtig betriebene Funk-Politik nicht für zukunftsfähig halten.

10 Jahre nach dem Freiburger Appell wendet sich der Internationale Ärzteappell 2012 mit Nachdruck dagegen, dass solche Warnungen von den Verantwortlichen überhört werden. In ihrer eigenen Praxis beobachten die Ärzte immer häufiger gesundheitliche Störungen, deren Zusammenfallen mit der Installation von dauerstrahlenden Schnurlostelefonen und W-LAN-Routern, mit ausgiebiger Handynutzung oder der Wirkung naher Antennen auf kausale Zusammenhänge schließen lässt. Die Erkenntnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien erhärten und begründen die Annahme solcher Zusammenhänge. Ärzte und Forscher warnen insbesondere vor den Folgen für die Generation der Kinder und die wachsende Gruppe elektrohypersensibler Menschen. Doch das Zusammenwirken von staatlicher Macht, industrieller Kapitalmacht und industrienahen ‚Experten’ hat elementare demokratische Schutzrechte der Betroffenen faktisch außer Kraft gesetzt.

Der Appell präzisiert die Forderungen, die sich aus dem Stand internationaler Erkenntnis ergeben. Sie betreffen in mehreren Punkten den allgemeinen Schutz der Bevölkerung, in anderen den besonderen Schutz der Kinder und der Elektrohypersensiblen. Sie verlangen Kommunikationstechniken, die gesundheits- und umweltverträglich bleiben. Aber sie fordern nicht zuletzt auch Regierungen, die weniger einseitig informiert und beraten sind, dafür mehr für eine industrieunabhängige Forschung und Aufklärung tun.

Bekannte Ärzte und Wissenschaftler aus aller Welt bestätigen als Erstunterzeichner des Appells mit ihrer Unterschrift, dass sie entsprechende Maßnahmen der Vorsorge für überfällig halten.

Der Text des Appells, die Liste der Erstunterzeichner sowie ergänzende Informationen sind einzusehen auf der Internetseite: www.freiburger-appell-2012.info

10 Jahre nach dem Freiburger Appell: 

Mobilfunk gefährdet Gesundheit. Ärzte fordern überfällige Vorsorgemaßnahmen! 

Über 1.000 Ärztinnen und Ärzte haben den „Freiburger Appell“ von 2002 unterzeichnet. Er wurde in viele Sprachen übersetzt. 36.000 Menschen aus aller Welt haben seine Warnung vor den Gefahren des Mobilfunks unterstützt. Heute, zehn Jahre später, wenden wir uns als Ärzte und Wissenschaftler mit einem internationalen Appell erneut an Kolleginnen und Kollegen, an Bürgerinnen und Bürger, aber auch an die politisch Verantwortlichen in aller Welt.

I. Begründung:

Trotz aller Warnungen werden immer neue Funk-Techniken in unsere Lebenswelt eingeführt: Handy-Netze, TETRA, LTE, Schnurlostelefone, WLAN, Babyphone, Funkablesegeräte, digitales Radio und Fernsehen u.a.m. Alle diese Funk-Techniken überlagern die biophysikalische Organisation des Lebens mit einer wachsenden Dichte und Vielfalt elektromagnetischer Felder.

Das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen wird von natürlichen elektromagnetischen Feldern (EMF) und Signalen gesteuert. Technisch erzeugte Felder können mit ihren sehr niedrigen bis sehr hohen Frequenzen die biologischen Stoffwechsel- und Kommunikationsvorgänge der Zellen tiefgreifend stören. Mit Hilfe von fein abgestimmten Regulationsmechanismen können die Selbstheilungskräfte des Organismus solche Störungen anfangs ausgleichen. Bei anhaltendem elektromagnetischem Stress kann es jedoch zu einer chronischen Schädigung dieser biologisch sinnvollen Organisation des Lebens und daraus folgend zu Erkrankungen kommen.

Die Folgen dieser grundlegenden Störung der Selbstregulation sind wissenschaftlich vielfach bestätigt: erhöhte Durchlässigkeit der schützenden Blut-Hirn-Schranke, Veränderung der Hirnströme, Störungen der Ausschüttung von Nervenbotenstoffen und Hormonen (insbesondere der Anstieg von Stresshormonen), Schädigung von Immunsystem und Erbinformation und Minderung der Fruchtbarkeit, um nur einige der auffälligsten Beispiele zu nennen. Als ein zentraler Wirkmechanismus der Strahlungseinwirkung zeichnet sich immer deutlicher oxidativer Zellstress ab, eine Hauptursache vieler Krankheiten.

Wir Ärzte beobachten, dass psychische Erkrankungen wie Depressionen, Burnout-Syndrom, Schlaf-, Angst- und Panikstörungen besorgniserregend zunehmen. Das gilt auch für eine ganze Reihe weiterer Krankheiten: Schlaganfälle bei jüngeren Menschen, degenerative neurologische Erkrankungen (z.B. frühzeitiger Ausbruch dementieller Syndrome), Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Autismus, Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen (ADHS), um nur die auffälligsten Symptome und Erkrankungen zu nennen. Unsere Beobachtungen sprechen dafür, dass auch die Zunahme der Funk-Strahlungen zu den bestimmenden Umweltfaktoren zählt, die für einen kontinuierlichen Anstieg von Allergien, Hautkrankheiten, Schmerz-Syndromen, Infektanfälligkeit, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselentgleisungen und Multisystemerkrankungen mit verantwortlich sind.

Immer häufiger und deutlicher erhärtet der beobachtbare zeitliche und räumliche Zusammenhang zwischen dem Auftreten dieser Erkrankungen und Symptome und dem Beginn einer Funkbelastung (z.B. im Gefolge der Installation einer Mobilfunkanlage oder intensiver Handynutzung) die Annahme einer kausalen Beziehung. So ist der Zusammenhang zwischen dem Gebrauch von Handys/Schnurlostelefonen und dem Anstieg von Gehirntumoren längst deutlich genug belegt, um Maßnahmen der Vorsorge zu fordern.

Kinder und Jugendliche sind besonders gefährdet.

Gehirntumore sind nach Leukämie die zweithäufigste Krebserkrankung bei Kindern. Die Zuwachsrate für ältere Teenager liegt europaweit bei 1.5 Prozent pro Jahr. In England stiegen die Stirn- und Schläfenlappentumore bei Kindern von 1999 bis 2009 signifikant. Ein suchtartiges Verhalten im Umgang mit Handys und anderen Online-Geräten schreitet weiter voran. Zahlreiche Appelle und Resolutionen fordern deshalb besondere Maßnahmen zum Schutz der Kinder und Jugendlichen, so z. B. im Herbst 2011 auch die Europäische Umweltagentur.

Die Zahl der unter Elektrohypersensibilität leidenden Menschen nimmt ständig zu. Unmittelbar oder auch erst nach Stunden reagieren sie auf die Belastung durch technische Felder mit teilweise schweren Symptomen. Wir Ärzte begrüßen, dass Schweden die Elektrosensibilität als Behinderung anerkennt. Wir weisen mit Nachdruck auch darauf hin, dass das Europaparlament die Mitgliedstaaten aufgefordert hat, „dem Beispiel Schwedens zu folgen“, auch dass Gouverneure in den USA die negativen Auswirkungen der Elektrohypersensibilität öffentlich bewusst machen. Das Beispiel der Österreichischen Ärztekammer, die eine Leitlinie zur Abklärung und Therapie EMF-bezogener Beschwerden und Krankheiten verabschiedet hat, sollte auch in anderen Ländern Schule machen.

Die von Ärzten weltweit gesammelten Beobachtungen sind konsistent und werden durch Erkenntnisse der Wissenschaft bestätigt. Diese belegen z.T. schon seit Jahrzehnten schädigende Effekte elektromagnetischer Felder und die damit verbundene grundsätzliche Beeinträchtigung biologischer Regelkreise weit unterhalb der aktuellen Grenzwerte. Bekannt ist der Report der internationalen ‚BioInitiative Working Group‘ (2007), der in Auswertung von über 1500 vorliegenden Studien mannigfaltige Schädigungen und Gefährdungen dokumentiert. Zahlreiche jüngere Studien bestätigen die beunruhigenden Ergebnisse seither und zeigen gleichzeitig die Untauglichkeit der geltenden Grenzwerte, die nur Schädigungen durch thermische Wirkungen für möglich halten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im Mai 2011 Handystrahlung aufgrund des Anstiegs des Hirntumorrisikos bei mehrjähriger intensiver Handynutzung als möglicherweise krebserregend eingestuft. Und marktführende Handyhersteller erhärten den Zusammenhang, wenn sie Patentanträge mit dem Argument der Krebsgefährdung begründen.

In zahlreichen Appellen und Resolutionen der letzten Jahre haben immer mehr Wissenschaftler und Ärzte auf die Gesundheitsrisiken des Mobilfunks hingewiesen. Die russische Strahlenschutzkommission RNCNIRP warnt 2008 vor folgenschweren und irreparablen Auswirkungen durch elektromagnetische Strahlung vor allem auf Kinder und verschärft ihre Warnung 2011 noch einmal. Die Europäische Umweltagentur mahnt 2009 dringend Maßnahmen der Vorsorge an. Dafür setzt sich 2009 auch das Europaparlament ein. 2011 fordert der Europarat in einem einstimmigen Beschluss das Ende einer Funk-Politik, die in ihrer gegenwärtigen Form nicht als zukunftsfähig gesehen wird.

II. Appell:

Als Ärzte und Wissenschaftler bitten wir hiermit Kolleginnen und Kollegen, Bürgerinnen und Bürger, uns mit ihrer Unterschrift im Engagement für den Schutz des Lebens zu unterstützen. An die politisch Verantwortlichen aber appellieren wir, der Bevölkerung folgende Standards der Vorsorge zu gewährleisten, die auch elementarste Menschenrechte betreffen:

1. Schutz der Unverletzlichkeit der Wohnung durch Minimierung der Funk-Strahlungen, welche die ‚eigenen vier Wände’ durchdringen.

2. Deutliche Senkung der Strahlenbelastung wie der Grenzwerte auf ein Niveau, das Bevölkerung und Natur verlässlich vor schädigenden biologischen Wirkungen schützt. Ein weiterer Ausbau der Funktechnik ist nicht verantwortbar.

3. Konsequente Bevorzugung kabelgebundener Lösungen in privaten Räumen und öffentlichen Einrichtungen, insbesondere Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Pflegeheimen und Krankenhäusern.

4. Rücknahme kontinuierlich funkender Geräte/Sendeanlagen (wie schnurloser Telefone, W-LAN-Anlagen und Funk-Zähler) und Umrüstung wenigstens auf Techniken, die nur im Augenblick ihrer Nutzung strahlen.

5. Besonderer Schutz der Kinder und Jugendlichen: Kinder unter 8 Jahren sollen Handys und Schnurlostelefone nicht benutzen; Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren nicht oder nur im Notfall. Geräte für Mobil- und Kommunikationsfunk dürfen für Kinder und Jugendliche nicht weiter beworben werden.

6. Gut sichtbare Hinweise auf Risiken und Möglichkeiten ihrer Minimierung auf Handys und anderen Funk-Geräten sowie im Text der Bedienungsanleitungen. Wichtig die Aufforderung, das Handy nicht in eingeschaltetem Zustand am Körper zu tragen.

7. Öffentlich ausgewiesene Schutzgebiete für Elektrohypersensible; Einrichtung von funkfreien öffentlichen Zonen, insbesondere auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, analog zu den Schutzzonen für Nicht-Raucher

8. Förderung der Entwicklung gesundheitsverträglicherer Techniken der Kommunikation wie der Stromnutzung. Ausbau der Glasfasernetze als Grundlage einer zeitgemäßen, zukunftsfähigen und leistungsgerechten Befriedigung des immer höheren Bedarfs an Kapazitäten der Datenübertragung.

9. Staatliche Förderung einer industrieunabhängigen Forschung und Aufklärung, die starke wissenschaftliche und ärztliche Hinweise auf Risiken nicht ausblendet, sondern weiter abklären hilft

An alle gesundheits- und umweltbewussten Mitbürgerinnen und Mitbürger aber appellieren wir zugleich: Tragen Sie auch mit Ihrem Verhalten als Konsumenten zur Verringerung der Strahlenbelastung bei. Bevorzugen Sie im eigenen Kreise kabelgebundene Techniken der Kommunikation! Informieren Sie sich und geben Sie Ihr Wissen an Ihre Familie, an Nachbarn, Freunde und Politiker weiter! Wirken Sie insgesamt darauf hin, dass der Schutz von Gesundheit und Umwelt nicht nach kommerziellen Interessen bemessen und begrenzt wird! 

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Internationaler Ärzteappell

Erstunterzeichner (Stand: 27. November 2012)

Ärzte, Bio- und Umweltwissenschaftler

  • Franz Adlkofer, Prof. Dr. med., Arzt für Innere Medizin und Biowissenschaftler (Berlin, München)
  • Christine Aschermann, Dr. med., Fachärztin für Nervenheilkunde, Ärztin für Psychotherapie (Leutkirch)
  • Dominique Belpomme, Prof. Dr., Professor für Onkologie an der Universität Paris Descartes (Paris, Frankreich)
  • Wolf Bergmann, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin und Arzt für Homöopathie (Freiburg i. Br.)
  • Karl Braun-von Gladiß, Dr. med., Arzt für Allgemeinmedizin und ganzheitsmedizinische Diagnostik und Therapie (Deutsch Evern bei Lüneburg)
  • Klaus Buchner, Prof. Dr. rer. nat., Physiker und Mathematiker (München)
  • David O. Carpenter, MD, Direktor des ‘Institute for Health & the Environment’ der Universität von Albany (USA)
  • Rüdiger Dahlke, Dr. med., Arzt für Naturheilverfahren, Homöopath, Psychotherapeut, Bestsellerautor (Hitzendorf, Österreich)
  • Alvaro Augusto A. de Salles, Ph.D., Professor am ‘Electrical Engineering Department’ der Universität von Rio Grande do Sul (Porto Alegre, Brasilien)
  • Ralf Dieler, Prof. Dr. med., Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohren, Allergologie, Umweltmedizin (Würzburg)
  • Barbara Dohmen, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ärztin für Umweltmedizin und Naturheilverfahren (Murg)
  • Horst Eger, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin und Epidemiologe (Naila)
  • Norbert Fischer, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Mitglied des Vorstands der Landesärztekammer Baden-Württemberg (Ulm)
  • Rainer Frentzel-Beyme, Prof. Dr. med., Arzt und Epidemiologe (Bremen)
  • Peter Germann, Dr.med., Facharzt für Umweltmedizin und Hygiene (Worms)
  • Christos D. Georgiou, Prof. Dr., Biologe und Biochemiker, ‘Biology Department’ der Universität von Patras (Griechenland)
  • Claudio Gomez-Perretta, Dr. med., Direktor des ‘Centro de Investigación’ an der Universitätsklinik La Fe (Valencia, Spanien)
  • Yury Grigoriev , Prof., Ph.D, Vorsitzender des ‘Russischen Nationalen Komitees zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung (Moskau)
  • Livio Giuliani, Ph.D, Senior Researcher am ‘National Insurance Institute (INAIL)’, Leiter der Forschungsabteilung für Strahlung und Ultraschall (Rom)
  • Örjan Hallberg, seit 2003 Leiter und Forscher der Hallberg Independent Research (HIR) (Farsta, Schweden)
  • Magda Havas, Ph.D., Associate Professor für ‘Environmental & Resource Studies’ an der Trent University (Peterborough, Kanada)
  • Karl Hecht, Prof Dr. med., Professor em. für Neurophysiologie, Stress-, Schlaf-, Umwelt- und Weltraum-Medizin der Charité der Berliner Humboldt-Universität (Berlin)
  • Isaac Jamieson, Ph.D., Wissenschaftler und Umweltberater (Hertfordshire, England)
  • Reinhold Jandrisovits, Dr. med., Arzt für Allgemein- und Umweltmedizin (Müllendorf, Österreich)
  • Olle Johansson, Prof., MD, Ph.D, Professor für Neurowissenschaften, Karolinska Institut (Stockholm, Schweden)
  • Markus Kern, Dr. med., Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Kempten)
  • Dietrich Klinghardt, M.D., Ph.D., Gründer der ‚American Academy of Neural Therapy’ (Seattle, USA)
  • Wilfried Kühling, Prof. Dr.-Ing., Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie des Wiss. Beirats der Dt. Gesellschaft für Umwelt- und Humantoxikologie (DGUHT e.V.)
  • Don Maisch, Ph.D., Forscher und Berater für das Gebiet der Strahlenexposition und entsprechender Standards des Mobilfunks (Tasmania, Australia)
  • Andrew A Marino, Prof. Ph.D., JD, Professor am ‘Department of Neurology LSU Health Sciences Center’, Shreveport (Los Angeles, USA)
  • Alfonso Balmori Martinez, Biowissenschaftler (Valladolid, Spanien)
  • Samuel Milham, MD, Epidemiologe am ‘Washington State Department of Health’ Außerordentlicher Professor, der Mount Sinai School of Medicine (USA)
  • Lloyd Morgan, einer der Gründer und Forscher des ‚Environmental Health Trust’, Direktor der zentralen Registrierungsstelle für Hirntumore der Vereinigten Staaten (Berkeley, USA)
  • Joel M. Moskowitz, Ph.D., Direktor des ‘Center for Family and Community Health, School of Public Health’ der University of California (Berkeley, USA)
  • Kurt E. Müller, Dr. med., Facharzt für Dermatologie, Dozent für Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner e. V. (Kempten)
  • Joachim Mutter, Dr. med., Arzt und Biowissenschaftler, auch auf dem Gebiet des noch kaum erforschten Zusammenwirkens von EMF mit anderen Umweltfaktoren (Konstanz)
  • Gerd Oberfeld, Dr. med., Umweltmediziner bei der Landesregierung von Salzburg und Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer Salzburg und der Österreichischen Ärztekammer (Österreich)
  • Peter Ohnsorge, Dr. med., Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohren, Allergologie, Umweltmedizin, Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner e. V. (Würzburg)
  • Annie J. Sasco, Dr. MD, Teamleiterin für Epidemiologie und Krebsvorsorge am ’National Institut of Health (NIH) Research Unit’ der School of Public Health der Victor Segalen-Universität Bordeaux 2 (Frankreich)
  • Stanislaw Szmigielski, MD, Ph.D, Professor für Pathophysiologie, früherer Direktor für Strahlenschutz am ‚Military Institute of Hygiene and Epidemiology’ in Warschau (Polen)
  • Cyril Smith, Ph.D., Hauptauthor von “Electromagnetic Man”, früher Electronic and Electrical Engineering, University of Salford, (Großbritannien)
  • Anne C. Steinemann, Prof. Dr., Professorin für ‘Civil and Environmental Engineering and Public Affairs’ University of California (San Diego, USA)
  • Edith Steiner, Dr. med. Fachärztin für Innere Medizin, Leiterin Arbeitsgruppe elektromagnetische Felder, Zentralvorstandsmitglied ,Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz’, (Basel, Schweiz)
  • Barrie Trower, Physiker und Experte für Mikrowellenwaffen der Royal Navy und des Britischen Geheimdienstes (Großbritannien)
  • Ulrich Warnke, Dr. rer. nat., Bio- und Umweltwissenschaftler, Gründungsmitglied der Gesellschaft für Technische Biologie und Bionik (Saarbrücken)
  • Cornelia Waldman-Selsam, Dr. med., Praktische Ärztin (Bamberg)
  • Jens Wurster, Dr. med., Homöopathische Klinik Santa Croce (Ascona, Schweiz)
  • Guido Zimmer, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin und Biochemiker (Frankfurt a. M.)
  • Stelios A. Zinelis, MD, Arzt für Innere Medizin, Vizepräsident der ‚Hellenic Cancer Society’ (Cefallonia, Griechenland)

Der Appell wird unterstützt von folgenden Verbänden / Organisationen:

  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
  • Deutscher Naturheilbund e. V.

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