Cargobike-Roadshow kommt am 1. Juli auf den Maxplatz

Stadt Bamberg

Interessierte können Elektro-Lastenräder kostenlos testen und sich beraten lassen

Foto: Andreas Lörcher (CargobikeRoadshow)

Elektro-Lastenräder oder auch „Cargobikes“ liegen voll im Trend. Ob bei Kindermitnahme, Transport von Einkäufen oder im gewerblichen Einsatz: Lastenräder fahren emissionsfrei direkt ans Ziel. Der E-Antrieb verwandelt dabei das Fahrradfahren in smarte Mobilität. Mit der „Cargobike Roadshow“ holt die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern) jetzt ein öffentliches Event nach Bayern, das E-Lastenradfahren für alle zugänglich macht und mögliche Nutzungshemmnisse abbaut. In Bamberg macht die Roadshow am Donnerstag, 1. Juli, auf dem Maxplatz Station.

Dort ist an diesem Tag von 13 bis 18 Uhr ein öffentlicher Testparcours eingerichtet, auf dem Bürgerinnen und Bürger verschiedene Cargobikes kostenlos testen und Beratung in Anspruch nehmen können. Insgesamt stehen 12 zwei- bzw. dreirädrige E-Cargobikes mit Pedelec25-Antrieb und unterschiedlichen Aufbauten zum Lasten- und Kindertransport zur Verfügung. Der Veranstalter, die cargobike.jetzt GmbH, bietet dazu kostenfrei und händlerunabhängig Beratung und Fahreinweisungen an. Die Testfahrten finden Corona-konform und im Freien statt.

„Wir freuen uns sehr, dass die die Cargobike Roadshow in Bamberg Station macht, denn viele sind neugierig auf das antriebsunterstützte Radfahren und meist begeistert nach der ersten Probefahrt“, so Mobilitätsreferent Jonas Glüsenkamp. „Mit dem zusätzlichen Beratungsangebot ist die Cargobike Roadshow eine Highlight-Aktion für alle, die Spaß am Radfahren haben – und sich bewusst eine nachhaltige generationengerechte Mobilität wünschen“, befindet auch Matthias Dießl, Vorsitzender der AGFK Bayern e.V.

8 Gedanken zu „Cargobike-Roadshow kommt am 1. Juli auf den Maxplatz

  1. Ja, eine nette Idee, diese Lastentransporträder. Aber im Winter sind die bei den schneeräumbehinderten Bambergern vollkommen für die Katz. Ob die Ökobilanz einer Flotte von E-Lastenrädern so toll ist, wage ich zu bezweifeln. Da könnte ein schadtstoffarmer, moderat skalierter Diesel eines Logistikdienstleisters, der seine Wege optimiert, besser sein. Und der geht auch bei Eis und Schnee.
    Es ist halt eine Verkaufsveranstaltung für eine bestimmte Zielgruppe, und die kauft genauso affektgesteuert wie der Porschekäufer.

    • Wie bei vielen anderen Sachverhalten sehe ich auch bei der Frage der Lastenräder, daß überwiegend binär gedacht wird – entweder oder. Doch so selbstverständlich es ist, daß nicht für alle Transportzwecke ein Kraftfahrzeug benötigt wird, so logisch ist es, daß nicht für jeden Zweck ein Lastenfahrrad geeignet ist. Es kommt auf den Einzelfall an.

      Vielfach ist auch der Fahrradanhänger die bessere Lösung Zudem ist es keinesfalls Gesetz, daß Fahrräder, welcher Art auch immer, elektrisch unterstützt sein müssen. Auch hier ist zu hinterfragen, ob der Nutzen den Aufwand, finanziell wie ökologisch, rechtfertigt. Schwere Lasten, lange Wege, bewegte Topographie, aber auch die körperliche Verfassung des Fahrers / der Fahrerin können überzeugende Argumente liefern. Das wäre abzuwägen. Das Fahrrad nur noch mit Elektrohilfe zu denken, wäre aber ein grober Fehler.

      • Genau, an Anhänger habe ich, erschlagen vom Marketing für Lastenräder, gar nimmer gedacht. Die sind zum einen günstiger im Preis und wesentlich flexibler, auch hinsichtlich Abstellen. Das (sichere) Abstellen eines Lastenrades ist ein gewaltiges Problem für Stadtbewohner. Welcher Fahrradraum ist auf so ein Ding vorbereitet?
        Und ja, das E-Bike kann bei Lasten am Berg oder bei einer Arthrose usw. durchaus segensreich und sinnvoll sein. Den gewaltigen Zuwachs sehe ich jedoch kritisch, weil dadurch Radfahren schlagartig schlechter wird in der Ökobilanz.
        Es passieren auch skurrile Dinge, so hat z.B. letzthin in Kronach wieder ein Rad gebrannt.

    • Ausserdem brauchen die Begeisterten dafür noch einen TÜV, und bei einer Missachtung im Radverkehrsfluss ist dann auch noch der Autoführerschein futsch.

  2. Mit der neusprachlichen Auslegung, „Cargobike Roadshow“, haben sich diese, und auch weitere, abermals in verschiedenen Köpfen festgesetzt, denn die “ Highlight-Aktion “ auf dem „Testparcours“ soll mit den „smarten“ Neusprech Begeisterte finden.
    Die Rollerchen sind ja schon lange vergessen.

    • Es sollte sich als genereller Usus manifestieren, Anglizismen, Amerikanismen, Franzismen, Latinismen und die diversen alternativen Xenismen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und dies lokal, regional, national, international und global zu fixieren.

      • Huznis Satire greift daneben. Denn ebenso – über weite Strecken – gilt: Eine hinreichende Zahl sowie der deutschen Sprache mächtig, folgt liebedienerisch und in der Art immergleicher Leisetreter, ungeachtet des politischen Standorts, dem angesagten Trend. Zis is trendy. Macht insbesondere keinen Ärger. Zis isn’t brunzdämlich, schändlich, unwürdig, nä?
        Oder wie wäre heutzutage der Humanist und Aufklärer Horkheimer verhunzt mithilfe Unterstrich-Sternchen-Lautmalerquiecks-Transformation? In einer klaren Analyse wie folgt:
        „Im genauen Verhältnis zur sozialen Hierarchie steht das Wartenmüssen. Je weiter oben einer ist, um so weniger muß er warten. Der Arme wartet vor dem Fabrikbüro, auf dem Amt, beim Arzt, auf dem Bahnsteig. Er fährt auch mit dem langsameren Zug. Arbeitslose warten den ganzen Tag. Der Umstand, daß jede Minute, die ein Generaldirektor beim Bankier warten muß, ein schlechtes Zeugnis für seine Kreditfähigkeit ist, wird vielfach erörtert; dieses Wissen gehört zur Philosophie des kapitalistischen Geschäftsmannes.“

        Apropos Fremd- und Lehnwort und weil des Deutschen Lieblingsbeschäftigung das etymologische Studium, wie auch in jedem Haushalt mindestens ein 800-Seiten-Herkunftswörterbuch:
        „Katalog“ – kurz, griechischen Ursprungs. Unsereins kombiniert prompt falsch: MÄRKLIN-Katalog, andachtsvoll einst erwartet. Herausgegriffen der farbigen Abbildungen wegen, Achsfolge Bo’Bo‘.
        Aber höchste Eisenbahn endlich – der Zeitsprung zur Pfingstausstellung des Landkreises Bamberg im Bergfried mit Künstlern aus der Region, 22. Mai 2021 und nur noch, Zurücktreten! Vorsicht bei der Abfahrt!, bis Sonntag, 27.06.2021 – „Kunst auf der Giechburg 2021“; siehe auch erstmals eine Möglichkeit des virtuellen Besuchs, der virtuellen Wahrnehmung:
        https://my.matterport.com/show/?m=xKv7JkvH9Ex

        Sowie die Trommel gerührt wegen 4. Etage, KUFA-Atelier-Lebenskunst; in eigener Sache wegen zwei Exponaten in 2. Etage betreffs KUFA-Gastspiels und literarischer Performance in zwei Akten „Am Knochen nagt der Falter bunt, / Bellt gutgelaunt: grad wie ein Hund!“ – Sonntag, 03. Oktober 2021 und eingebunden in die Festivalreihe „BamLit 2021“.

        Cum grano salis eine Darlegung in deutscher und englischer Sprache auf den letzten zwei Seiten des schlichten und unbebilderten Begleitverzeichnisses zur Giechburg-Ausstellung, am Einlass erhältlich (freier Eintritt) und ergo kein Katalog wie diesseits vermutet gewesen, gleichwohl neben hilfreich Historischem und als Schlußsatz:

        „Sie (Anm.: die Burg) möchte aber auch ein Treffpunkt für Jung und Alt sein, eine Möglichkeit für Seminare, Versammlungen, Sitzungen und kulturelle Veranstaltungen, ein Platz, an dem man die Vergangenheit spürt und dadurch für die Gegenwart und Zukunft Anregung und Kraft findet.“
        Was zu beweisen war.

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