Residenz im Wandel. Auf dem Weg ins Industriezeitalter

„Residenz“, dieser Begriff steht nicht nur für den Glanz eines Herrschersitzes, sondern im Zusammenhang von zahlreichen kleineren deutschen Residenzstädten auch für Beschaulichkeit und die Vorstellung eines durch Traditionsbindung wohl geordneten sozialen Kosmos.

So problematisch diese Begriffswelt uns heute erscheinen mag, so war sie in der deutschen Geschichte doch von entscheidender Wirkung. Schon die Ideen der Aufklärung hatten sie infrage gestellt, aber wirklich ins Wanken geriet das dynastische Prinzip in Deutschland erst mit dem im 19. Jahrhundert einsetzenden Prozess der Industrialisierung und ihren politischen und sozialen Folgen.
Die Schrift stellt sich die Aufgabe, diesen spannenden Prozess des Wandels im Rückgriff auf ein vielfältiges Bild- und Quellenmaterial am Beispiel einer typischen Residenzstadt wie Coburg zu verfolgen. Mit allen Problemen und Rückschlägen, aber auch mit den großen Erfolgen auf dem Gebiet der Technik, des Sozialwesens, der Bildung und der demokratischen Erneuerung. In ihrer exemplarischen Zielsetzung kann sie damit auch als kleines Bilder- und Textbuch zur Allgemeingeschichte unseres Landes verstanden werden.


Residenz im Wandel. Auf dem Weg ins Industriezeitalter

Herausgegeben von Rupert Appeltshauser und Gerhard Eckerlein

104 Seiten, 100 Farb- und sw-Abbildungen,
Format, 19 x 24 cm
ISBN 978-3-940821-81-2
Preis: 18 Euro

www.erich-weiss-verlag.de

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