Tretroller entrissen – Zeugen gesucht

Tretroller entrissen – Zeugen gesucht

BAMBERG. Einem spielenden Kind nahm ein Unbekannter am Donnerstagabend im Hafengebiet einen Tretroller ab. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen.

Gegen 20.30 Uhr fuhren die neun und zwölf Jahre alten Jungen mit ihren Tretrollern vor einem Mehrfamilienhaus in der Hallstadter Straße umher. Der unbekannte Täter ging auf die Kinder zu, sprach sie an, und entriss dem Neunjährigen sein Gefährt. Im Anschluss flüchtete der Mann mit dem zirka 100 Euro teuren Tretroller in Richtung Innenstadt.

Die Kinder beschreiben den Täter wie folgt:

  • zirka 30 Jahre alt
  • etwa 166 Zentimeter groß mit normaler Statur
  • kurze Haare, Dreitagebart
  • trug eine blaue Jeans, ein blaues langärmliges T-Shirt und schwarze Sportschuhe

Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise:

  • Wer hat den Diebstahl gegen 20.30 Uhr in der Hallstadter Straße, nahe der Bushaltestelle Aussegnungshalle, beobachtet?
  • Wer hat den Täter nach der Tat mit dem Kindertretroller in Richtung Bamberger Innenstadt gesehen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 entgegen.

Einhaltung der Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln auch in Oberfranken im Fokus

OBERFRANKEN. Die Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere in Verkehrsmitteln des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) stand am Donnerstag im Rahmen einer bayernweiten Schwerpunktaktion auch in Oberfranken im Fokus der Polizei.

Das Tragen einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung verhindert die Ausbreitung des Coronavirus deutlich. Obgleich sich der Großteil der Bevölkerung verantwortungsbewusst verhält, sind dennoch Kontrollen hinsichtlich der Umsetzung und Einhaltung unerlässlich.

Insbesondere in Bussen, an Busbahnhöfen und Haltestellen führten die oberfränkischen Polizisten, zum Teil mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte, im Zeitraum von 7 Uhr bis 22 Uhr Kontrollen hinsichtlich der Maskenpflicht durch.

Die Bilanz fällt durchweg positiv aus. Bei den Überprüfungen stellten die Beamten insgesamt 273 Verstöße fest. Bei der überwiegenden Anzahl der Feststellungen handelte es sich um geringfügige Verstöße, bei welchen ein Infektionsrisiko ausgeschlossen werden konnte, sich die Personen einsichtig zeigten und somit eine Belehrung ausreichend war. In 13 Fällen ahndeten die Einsatzkräfte die Verstöße gegen die Maskenpflicht mit der notwendigen Konsequenz. Die Personen erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro.

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