„Bamberg in den Sechzigern“

Stadtarchiv-Leiter Horst Gehringer (l.) und Bürgermeister Dr. Christian Lange präsentieren den neuen Kalender des Stadtarchivs. Foto: Stadtarchiv / Jürgen Schraudner
Stadt Bamberg

Der Stadtarchiv-Kalender für 2020 ist erschienen

Der soeben erschienene Kalender des Stadtarchivs Bamberg für 2020 zeigt Impressionen der Stadt aus den 1960er-Jahren.

Die Stadt veränderte ihr Gesicht, angefangen von den Baustellen am Giechburgblick bis zum Ausbau des Main-Donau-Kanals zur Großschifffahrtsstraße inklusive der neu gestalteten Marienbrücke. Viele Details der damaligen Bausubstanz aber sind inzwischen aus dem Stadtbild verschwunden. Die Fabrikgebäude der Firma Kohlhaas im Südosten wichen einer Wohnanlage. Das imposante Gebäude der Bahnhofspost an der Ludwigstraße wurde durch ein in seiner architektonischen Gestaltung bis heute umstrittenes Hochhaus ersetzt.

Im Kalender werden auch zentrale Ereignisse dieser Zeit dokumentiert, etwa die Einweihung der Marienbrücke. Zudem setzten Großereignisse wie der Deutsche Katholikentag in Bamberg auch überregional Akzente. Aber Ende der 1960er Jahre deutete sich auch hier ein gesellschaftlicher Wandel an, der vom Fotografen mit einem Bild auf eine Sympathisantengruppe für die Aktivisten Fritz Teufel und Dieter Kunzelmann, zweier radikaler Vertreter 68er Studentenbewegung, in der Sandstraße vor der Justizvollzugsanstalt eingefangen wurde.

Der Stadtarchiv-Kalender „Bamberg in den Sechzigern“ ist im Buchhandel oder direkt im Stadtarchiv (Untere Sandstr. 30 a, 96049 Bamberg, 0951 871371, stadtarchiv@stadt.bamberg.de) zum Preis von 14,95 Euro erhältlich.

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