Sandkerwa Montag – 4. Tag und Gesamtbilanz

Bilanz der Polizei zum 5. Tag der Sandkerwa

BAMBERG. Die Sandkerwa war bei warmen Temperaturen sehr gut besucht. Die Mehrzahl der Feiernden begab sich ab dem am frühen Abend in das Festgebiet. Die Polizei war vor Ort präsent und wurde, trotz überwiegend ausgelassener und friedlicher Stimmung, am letzten Kerwa-Tag mehrfach tätig:

Zwei Verkehrsteilnehmer mussten wegen Falschparkens, u.a. in der Feuerwehrzufahrt, beanstandet und in einem Fall das Fahrzeug abgeschleppt werden.

In gleich drei Fällen verhielten sich Finder von Geldbörsen vorbildlich und gaben diese bei Polizeibeamten ab.

Kurz vor 23 Uhr kam es im Festgebiet vor einem Lokal zu einem Streit zwischen einem Besucher und dem Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes. Zur Klärung des genauen Sachverhalts sind weitere Ermittlungen notwendig.

Eine Anzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen.

Gegen 0.20 Uhr beobachtete eine Polizeistreife einen 17-jährigen Nürnberger, als dieser zweimal gegen eine Streusalzkiste trat. Der aggressive Jugendliche wurde in Gewahrsam genommen und seiner Mutter übergeben. Zuvor beleidigte er noch die eingesetzten Polizeibeamten.

Am frühen Dienstagmorgen wurden insgesamt drei alkoholisierte Fahrradfahrer kontrolliert, welche alle mit mehr als 1,6 Promille unterwegs waren. Die Fahrten waren an Ort und Stelle beendet. Gegen die drei Männer wird Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr erstattet.

Mehrere Streitigkeiten konnten durch die polizeilichen Einsatzkräfte geschlichtet werden.

Gesamtbilanz der Polizei zur Sandkerwa

BAMBERG. Die Polizei zieht nach fünf Tagen Sandkerwa positive Bilanz in Bezug auf Sicherheitsstörungen im Festgebiet sowie im Umfeld. Aufgrund des schönen Wetters war die Sandkerwa an allen Tagen sehr gut besucht, lediglich am Sonntagabend vertrieb ein Unwetter einige Kerwabesucher.

Zur Einsatzbewältigung erhielt die Polizei Unterstützung von der Bereitschaftspolizei aus Würzburg und Nürnberg sowie den Einsatzzügen und zivilen Kräften aus Bamberg, Bayreuth und Hof. Ein Schwerpunkt war auch in diesem Jahr die sichtbare Präsenz an neuralgischen Punkten.

Die Besucher im Festgebiet feierten ausgelassen und in der Regel friedlich, es kam zu keinen größeren Störungen während der Sandkerwa. Erst zum Veranstaltungsende hin und nach Eintritt der Sperrzeit um 1 Uhr kam es zu einzelnen Körperverletzungsdelikten. Im Schnitt waren täglich ein bis drei Körperverletzungsdelikte unter betrunkenen Festbesuchern zu verzeichnen. Erfreulicherweise kam es in diesem Jahr zu keinen Tätlichkeiten gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, in drei Fällen wurden diese jedoch beleidigt. Sachbeschädigung und Vandalismus wurde in diesem Jahr lediglich einmal zu Anzeige gebracht. Die Zahl der von der Polizei festgestellten „Wildpinkler“ lag in diesem Jahr bei 17 Fällen.

Zu verzeichnen waren jedoch mehrere Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz. Vier Personen mussten aufgrund zu hoher Alkoholisierung ihr Fahrrad stehen lassen und den Fußweg nach erfolgter Sachbearbeitung wegen Trunkenheit im Verkehr zu Fuß nach Hause fortsetzen. Drei dieser Radfahrer fielen am letzten Sandkerwa-Tag auf.

Die gemeinsamen Sperrzeit- und Jugendschutzkontrollen durch die Stadt Bamberg und die Polizei verliefen erfreulich, es gab nur wenige Beanstandungen.

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