Grüne wollen Konzept für Wohnungslose

Gefährliches Leben ohne Obdach – Andere Kommunen gehen das Problem an

GAL Bamberg

Die kalte Jahreszeit birgt für Menschen ohne Obdach immer die meisten Gefahren für Leben und Gesundheit. Diverse, auch städtische Angebote für Wohnungslose gibt es in Bamberg. Aber Wolfgang Grader von der GAL-Stadtratsfraktion hält es für angebracht, dass sich die Stadt konzeptionelle Gedanken über dieses Thema macht.

Vor einigen Monaten hatte die bayerische Landesregierung einen „Runden Tisch Obdachlosigkeit“ einberufen, um das Thema politisch anzugehen. „Und Städte wie Frankfurt oder Köln reagieren im Winter mit speziellen Angeboten“, weiß Grader. Zugrunde liegen meist gut durchdachte Konzepte, die auf Analysen und Erfahrungswerten beruhen.

Das fehlt laut Grader in Bamberg. Er beantragt deshalb, dass auch die hiesige Verwaltung ein integriertes Obdachlosenkonzept erstellt, das alle Hilfsangebote der Stadt und der freien Wohlfahrtsverbände umfasst, diese aufeinander abstimmt und weiterentwickelt.

Wir müssen auf individuelle Bedürfnislagen der Betroffenen eingehen und diese mit einem passgenauen Hilfeplan beantworten“, fordert Grader. Sein Ziel ist es, dass auf diese Weise Obdachlosigkeit beendet oder zumindest gefahrlos und ohne Schaden bewältigt werden kann.

 

2 Gedanken zu „Grüne wollen Konzept für Wohnungslose

  1. Im Jahre 70 der UN-Menschenrechtscharta und nicht, dass dekontextualisiert sei Wolfgang Graders Anregung, wenigstens partiell aufzugreifen makuliertes Menschenrecht, geschweige fernab der Realität, sondern eins zu eins im Fokus, was Schames- und Zornesröte hervorrufen müßte, reihum und einmal mehr:
    „Kaum, dass der RiRa Schmidt betritt den Raum / Vom Haken fällt das / Kreuz. Banane, Öse, / Flinkerhand. Anstatt.“
    Kurz, es unterbleibt jedweder Ansatz formalistischer Lyriktheorie, wenngleich sehr hilfreich die Koryphäen Burdorf, Fricke und Zymner?
    Heißt vielmehr Amtspflicht, Unterfall des effektiven Rechtsschutzes, nicht zu pervertieren, schwarz auf weiß oder zugemutet wie folgt, unter schuldlosem Aktenzeichen, exekutierend soziale Vergewaltigung, fußfälligst en passant:
    O-Ton sprich für einen Vermieter streite „vielmehr schon die Eigentumsgarantie Art. 14 GG, die ihm gestattet (,) mit seiner Wohnung nach Belieben zu verfahren und diese – so er will – auch leerstehen zu lassen.“
    Dissozialer Gutsherrenquark, essentiell verfassungswidrig, alles keine Frage – stört und störte jedoch nicht einmal in Straßburg.
    Und so ist fallweise und herausgegriffen sowie ad absurdum geführt die grundrechtsgleiche Justizgewähr, aktuell nach Art. 8, Deklaration der Menschenrechte, sowie datiert per 10. Dezember 1948.
    Nebenbei, simsalabim: wiederum gesetzlich garantierte Amtshaftung hätte vorliegend einen 5stelligen Kostenschaden auszugleichen – vorstellbar, dass alles ein sehr sehr dummer Zufall.
    Staatliche Kontras, Korruption? Dito ausgeschlossen, und deshalb hierzu ergänzend einen Leserbrief von Frank Fahsel, Süddeutsche Zeitung, 09.04.2008:
    „… Ich war von 1973 bis 2004 Richter am Landgericht Stuttgart und habe in dieser Zeit ebenso unglaubliche wie unzählige, vom System organisierte Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen erlebt, gegen die nicht anzukommen war/ist, weil sie systemkonform sind. Ich habe unzählige Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte erleben müssen, die man schlicht ‚kriminell‘ nennen kann. Sie waren/sind aber sakrosankt, weil sie per ordre de Mufti gehandelt haben oder vom System gedeckt wurden, um der Reputation willen. (…) In der Justiz gegen solche Kollegen vorzugehen, ist nicht möglich, denn das System schützt sich vor einem Outing selbst – durch konsequente Manipulation. Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor ‚meinesgleichen‘.“
    Nunmehr empfehlenswert und nicht zuletzt: http://www.justizgeschaedigte.de – Verein gegen Rechtsmißbrauch e.V., Frankfurt/Main, nimmt noch Mitglieder auf …

  2. Es müssen endlich die Mieten runter, so darf es nicht mehr weiter gehen.
    Wenn ich lesen muss das eine Wohnung mit 23 qm schon kalt 430.- Euro kostet, dann braucht keiner mehr fragen wo die Wohnungslosen herkommen.
    Nimmt man so ein „Wohnklo“ warm und rechnet noch die hohen Abschlagszahlungen für Strom dazu, dann kommen da nur für ein „Dach über dem Kopf“ 600.- Euro zusammen!
    Da braucht es nur eine kleine Lebenskrise und schon ist jeder Normalverdiener obdachlos.
    Die Mietpreisbremse war eigentlich genau das Gegenteil, sie sorgte für noch höhere Mieten. Deshalb ist das alles eine Scheinheiligkeit der Politik!

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