Taschendiebe in Bamberger Innenstadt unterwegs

BAMBERG. In der stark frequentierten Bamberger Innenstadt kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen. Neben einem 40-jährigen Polen nahm die Bamberger Polizei jetzt auch zwei Marokkaner fest. Die Polizei rät auch vor dem Hintergrund der bald beginnenden Weihnachtsmärkte zu erhöhter Aufmerksamkeit in den Stadtzentren und ähnlich belebten Örtlichkeiten.

In der Nacht zum Montag nahm die Polizei die beiden Marokkaner fest, nachdem eine Mitteilung über mehrere versuchte Diebstähle im Bereich der Kettenbrücke eingegangen war. Demnach hatten zunächst drei Täter gegen 0.20 Uhr mehrere Personen angerempelt und dabei versucht an deren Gesäßtasche zu greifen. Zudem wollten sie einem 36-jährigen Nürnberger den Geldbeutel aus der Hosentasche ziehen. Passanten hielten zwei der Männer bis zum Eintreffen der Polizei fest, ein weiterer flüchtete auf einem Fahrrad. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen fanden die Ordnungshüter zudem drei entwendete Mobiltelefone.

Zuvor war es in der Nacht zum Samstag zu einem ähnlichen Fall gekommen. Kurz nach 3 Uhr näherten sich drei bislang unbekannte Männer einer Gruppe von Frauen in der Oberen Sandstraße. Während einer der Männer nach der Handtasche einer der Frauen griff, machte sich ein anderer unbemerkt an der am Körper getragenen Handtasche ihrer Begleiterin zu schaffen und entwendete daraus ihre Geldbörse. Den Diebstahl bemerkte die Frau erst einige Stunden später.

Die oberfränkische Polizei rät:

  • Tragen Sie ihr Portemonnaie an öffentlichen Plätzen und im Gedränge sicher verstaut, nahe am Körper, möglichst in verschlossenen Innentaschen.
  • Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich diese unter den Arm.
  • Tragen Sie Handy, Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.
  • Sprechen Sie Personen, die Sie bedrängen, laut und deutlich an und ziehen Sie andere Passanten hinzu.
  • Verständigen Sie in solchen Fällen umgehend die Polizei unter Notruf „110“.

 

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