Auszeichnung für exzellente Dissertationen

Hans-Löwel-Wissenschaftspreise an der Universität Bamberg verliehen

Präsident Godehard Ruppert (Mitte) mit den Preisträgern Christian Maier, Björn Asdecker, Claudia Esch und Eike Michl (v.l.n.r.). Foto: Tim Kipphan

Präsident Godehard Ruppert (Mitte) mit den Preisträgern Christian Maier, Björn Asdecker, Claudia Esch und Eike Michl (v.l.n.r.). Foto: Tim Kipphan

Am 18. Juli vergab die Bamberger Universitätsstiftung den Hans-Löwel-Wissenschaftspreis an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Vier Arbeiten aus den Fachbereichen Geschichte, Archäologie, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik wurden mit insgesamt 14.000 Euro ausgezeichnet.

Zwei Themen, die die Konsumgesellschaft bewegen, widmeten sich die Dissertationen aus der Betriebswirtschaftslehre und der Wirtschaftsinformatik. Für ihre Arbeiten zu Retourenmanagement und Technostress erhielten Dr. Björn Asdecker und Dr. Christian Maier einen mit jeweils 3.000 Euro dotierten Preis. Mit dem fränkischen Mittelalter setzten sich Dr. Claudia Esch und Dr. Eike Henning Michl in ihren Werken auseinander. Während Esch zur Stadt Bamberg arbeitete, forschte Michl zur Besiedelungsgeschichte Mainfrankens. Ihre beiden Arbeiten wurden mit jeweils 4.000 Euro ausgezeichnet.

Mit dem Hans-Löwel-Wissenschaftspreis für Dissertationen und Habilitationen zeichnet die Universitätsstiftung alle zwei Jahre herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Bamberg aus. „Jede eingereichte Arbeit hat in sich einen bestechenden Charakter. Nicht Vergleichbares zu vergleichen ist immer eine Herausforderung“, erklärt Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Universitätspräsident und Stiftungsvorsitzender der Universitätsstiftung, die Schwierigkeiten bei der Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger.

Die Hans-Löwel-Preise gehen auf den gleichnamigen Unternehmer zurück. Dieser war in Bamberg als Textilkaufmann selbstständig. Kurz vor seinem Tod im April 1996 gründete er zusammen mit seiner Frau Edith die Hans-Löwel-Stiftung, die er mit einer Stiftungssumme von mehreren Millionen DM ausstattete. Ein Teil der Zinserträge wurde auf Wunsch von Hans Löwel für die Auszeichnung herausragender Dissertationen und Habilitationen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern an der Universität Bamberg ausgeschüttet. In diesem Jahr fand die Verleihung zum zehnten Mal statt.

 

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