Schwanengesang von Sirenen / Abschiedsvorlesung des Bamberger Romanistikprofessors Albert Gier

Sind es Mädchen, Vogel- oder Fischfrauen? Verheißen sie intellektuelle und erotische Lust, oder müssen Seefahrer, die sich ihnen nähern, ihre Kühnheit bitter bereuen? Schon seit der Antike ranken sich um die Figur der Sirene zahlreiche Mythen – und auch heute noch beschäftigt sich die kollektive Phantasie mit dem rätselhaften Geschöpf. Woher diese Faszination für Sirenen rührt und was sie so einzigartig macht, erklärt der Bamberger Professor Albert Gier in seiner öffentlichen Abschiedsvorlesung „Schwanengesang von Sirenen“ am 12. Juli.

Seit 1988 ist er als Inhaber der Professur für Romanische Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg tätig und forschte hier schwerpunktmäßig zu der französischen und italienischen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart sowie zum Text im Musiktheater und zu den Beziehungen zwischen Literatur und Musik. Die Vorlesung beginnt um 18 Uhr im Hörsaal U7/01.05, An der Universität 7. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.


Prof. Dr. Albert Gier studierte Romanistik, Germanistik, Mittellateinische Philologie und Kunstgeschichte in Bonn und Montpellier. Im Jahre 1976 promovierte er in Bonn und habilitierte sich 1983 an der Universität Heidelberg. In Bamberg gründete er 1994 das Dokumentationszentrum für Librettoforschung. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher und Aufsätze zum Text in Oper und Operette.

 

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