Radler an der Kreuzung Annastraße/Starkenfeldstraße übersehen

Blumengesteck mitgenommen

BAMBERG. Ein hochwertiges Blumengesteck im Wert von 350 Euro, das vor einem Stand auf der Immobilienmesse Franken in der Forchheimer Straße aufgestellt war, wurde von einem Unbekannten in der Nacht von Sonntag auf Montag gestohlen.

Basketballtrikot und Geldbörse weg

BAMBERG. Während des Besuchs einer Gaststätte in der Königstraße wurde Dienstagnacht einem Gast, der aufgrund seiner Trunkenheit eingeschlafen war, ein Basketball-Trikot mit der Aufschrift „Michael Jordan“ und der Geldbeutel mit 10 Euro Bargeld aus seinem daneben abgestellten Rucksack von Unbekannten entwendet. Ein Alkoholtest beim Geschädigten war nicht mehr möglich.

Wand mit blauer Farbe besprüht

BAMBERG. Die Seitenwand einer Garageneinfahrt in der Urbanstraße verzierte in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Unbekannter mit den Buchstaben „RTD“ in blauer Farbe und richtete Schaden in Höhe von ca. 100 Euro an.

Hauswand beschmiert

BAMBERG. Ebenfalls in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde in der Hallstadter Straße die Hauswand eines Anwesens mit Ketchup beschmiert, so dass Schaden in Höhe von 300 Euro zurückblieb. Zeugenhinweise zu den Sachbeschädigungen nimmt die Polizei, unter Tel. 0951/9129-210, entgegen.

Sachschaden

Zeugen zur Unfallflucht werden gebeten, sich bei der Polizei, Tel. 0951/9129-210, zu melden

BAMBERG. Gegen einen in der Memmelsdorfer Straße geparkten weißen Citroen fuhr am Dienstag, zwischen 7:30 Uhr und 17 Uhr, ein unbekannter Autofahrer und hinterließ Sachschaden in Höhe von 200 Euro.

Unfallfahrzeug blieb beschädigt zurück

BAMBERG. Dienstagnacht fuhr ein Audi-Fahrer in der Memmelsdorfer Straße/Hallstadter Straße auf einen bei Rotlicht an der Ampel wartenden Pkw-Fahrer auf. Nachdem beide beteiligten Fahrer ausgestiegen waren, sich kurz unterhielten, und ihre Fahrzeuge zur Seite fuhren, flüchtete der Audi-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Hallstadter Straße, wobei das vordere Kennzeichen auf der Fahrbahn liegen blieb. Anschließend kam der Unfallflüchtige an der Kreuzung Lichtenhaidestraße/Margaretendamm von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Lichtmast und blieb im Zaun des dortigen Bushalteplatzes hängen. Von einem Unfallzeugen angesprochen, flüchtete der unbekannte Fahrzeuglenker zu Fuß in Richtung Innenstadt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Unfallflüchtigen verlief negativ. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, 0951/9129-210.

Radler an der Kreuzung Annastraße/Starkenfeldstraße übersehen

BAMBERG. Beim Rechtsabbiegen an der Kreuzung Annastraße/Starkenfeldstraße übersah am Montagnachmittag ein BMW-Fahrer einen von links kommenden Fahrradfahrer und stieß mit diesem zusammen. Der Radler stürzte und verletzte sich dabei leicht, am Fahrrad entstand Schaden in Höhe von ca. 50 Euro.

Prügeleien

Zeugen werden gebeten sich zu melden!

  • BAMBERG. Bereits am vergangenen Freitag, gegen 20:55 Uhr, kam es in der Brennerstraße vor dem Fahrradhaus zu einem Streit. In diesen mischten sich drei Personen ein, verprügelten einen 40-jährigen Mann und flüchteten anschließend. Zu der Körperverletzung wird ein Zeuge gesucht, der sich noch vor Eintreffen der Polizei entfernt hat. Dieser wird gebeten, sich bei der Polizei, Tel. 0951/9129-210, zu melden.
  • Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam es am Montagabend in der Pödeldorfer Straße. Dabei wurde ein 62-Jähriger von einem 50-Jährigen beleidigt und geschlagen. Zeugen zu dem Streit werden gebeten, sich bei der Polizei, Tel. 0951/9129-210, zu melden.

Drogentest verlief positiv

BAMBERG. Während einer Verkehrskontrolle am Dienstagnachmittag in der Judenstraße wurden bei einem Golf-Fahrer Anzeichen auf Drogenkonsum festgestellt. Nachdem ein entsprechender Test positiv ausfiel, waren eine Blutentnahme im Klinikum, sowie die Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel die Folge.

Ein Gedanke zu „Radler an der Kreuzung Annastraße/Starkenfeldstraße übersehen

  1. Zu „Radler an der Kreuzung Annastraße/Starkenfeldstraße übersehen“

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten, wie sich der Unfall, stimmen die im Polizeibericht aufgeführten Fakten, ereignet haben kann:

    Wäre der Autofahrer von der Starkenfeld- nach rechts in die Annastraße eingebogen, hätte der Radfahrer, als Linksabbieger aus der Gegenrichtung oder vom gemeinsamen Geh- und Radweg aus Richtung der Arbeitsagentur kommend, die Vorfahrt verletzt. Die Polizei hätte sich nicht nehmen lassen, den Regelverstoß des Radlers genüßlich auszubreiten.

    Somit kam der Autofahrer offensichtlich aus der Annastraße und bog in Richtung der Pfisterbrücke ein. Dann aber hat er das Vorfahrtrecht des Radfahrers verletzt. Hätte der Radfahrer – zwar legitim, aber zumindest bei einem einspurigen Fahrrad nicht legal – den jeglichen bautechnischen und rechtlichen Anforderungen Hohn sprechenden Radweg nicht benutzt, wäre auch das der Polizei willkommener Anlaß gewesen, ihm die Verantwortung für den Unfall zuzuschreiben. Doch auch dann hätte der Radler Vorfahrt gehabt.

    Gerade die Lage des Radwegs, die geradeaus fahrende Radler rechts neben Kfz-Rechtsabbiegespur und im Verlauf der Furt über die Einmündung der Annastraße weit von der Geradeausfahrbahn der Starkenfeldstraße abgesetzt führt, provoziert Unfälle wie den geschilderten geradezu. Denn viele Autofahrer werfen frühestens dann einen Blick auf eben diesen Radweg, wenn sie ihn längst blockieren. Nur Aufmerksamkeit, vorsorglicher Vorfahrtverzicht und so manche Notbremsung der Radfahrer verhindern, daß es zu noch mehr Unfällen kommt.

    Doch all diese Zusammenhänge möchte die Polizei – wie auch die städtische Verkehrsbehörde – nicht diskutiert wissen. Denn allzu schnell drängt sich die Erkenntnis auf, daß nur der (rechtlich ohnehin gebotene) Verzicht auf die Radwegbenutzungspflicht sowie eine deutliche Reduzierung der Fahrgeschwindigkeit des motorisierten Verkehrs die Sicherheit an dieser Stelle spürbar erhöhen könnte. Auch Fußgänger profitierten. Denn sie fänden häufiger Gelegenheit, sicher die Starkenfeldstraße überqueren zu können. So mancher heute lieber in Kauf genommene Umweg bliebe erspart.

    Leider spielen die Belange der unmotorisiert mobilen Menschen weder in der Verkehrspolitik der Stadt Bamberg noch in den Augen der Polizei eine Rolle.

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