Stadt will mit neuen Gewerbeflächen auf dem Konversionsgelände die heimische Wirtschaft stärken

Mitteilung der Stadt Bamberg

Ämterübergreifende „Task Force“ zieht positive Bilanz zur bisherigen Arbeit

Gewerbeflächen auf dem Konversionsgelände in flexibler Größe und Lage schnell verfügbar machen und planungsrechtlich fixieren – das ist das erklärte Ziel der ämterübergreifenden „Task Force“, die sich unter der Leitung der Wirtschaftsförderung gebildet hat. Akteure sind Oberbürgermeister Andreas Starke, das Konversionsreferat, das Konversionsmanagement, das Finanzreferat, das Immobilienmanagement sowie die Wirtschaftsförderung. Ein halbes Jahr nach deren Gründung wurde nun eine erste Bilanz gezogen, die „absolut positiv ausfällt“, so der Oberbürgermeister. Das Stadtoberhaupt hatte die „Task Force“ beauftragt, die „Aktivitäten zu Gewerbeansiedlungen zu bündeln und erfolgreich umzusetzen.“

Gewerbeflächen in Bamberg sind sehr gefragt. Bei der Wirtschaftsförderung liegen zahlreiche aktuell Flächenanfragen von Unternehmen aus Bamberg, dem Umland oder überregional vor, die sich auf der Konversionsfläche engagieren wollen. Die Konversionsflächen im Bamberger Osten sind geeignet, auf diese Nachfrage konstruktiv zu reagieren. Doch dazu sind die Verfügungsgewalt der Stadt über die Fläche und die erforderlichen Erschließungsmaßnahmen notwendig. Die Verhandlungen dazu mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) laufen. „Die rechtzeitige Einrichtung einer „Task Force“ war sehr wichtig, um unseren Unternehmen und Handwerkerfirmen Perspektiven bieten zu können“, so Oberbürgermeister Starke.

Im besonderen Fokus der „Task Force“ steht die Fläche zwischen Berliner Ring und Geisfelder Straße, nämlich das MUNA-Gelände. Aufgrund ihrer Lage ist sie ein „wichtiger Baustein“ für die Ansiedlung oder Verlagerung von Betrieben. Im März 2014 wurde für die Fläche bereits ein Aufstellungsbeschluss für ein Bebauungsplanverfahren getroffen, was vor allem von der „Task Force“ unterstützt worden ist.

Aber auch die Vermittlung von Flächen für Handwerker und Dienstleister auf dem Gebiet der Lagarde-Kaserne gehört zum Spektrum dieser besonderen Arbeitsgruppe. Dort, westlich des Berliner Rings, hat die Wirtschaftsförderung bereits gemeinsam mit der „Task Force“ verschiedene Initiativen gestartet, um in einem lebendigen Quartier zukunftsfähige Dienstleistungsunternehmen anzusiedeln. Mittlerweile hat die Wirtschaftsförderung einen Workshop mit potenziellen Nutzern durchgeführt, um die Anforderungen an ein solches Quartier zu erarbeiten. Interessenten konnten sich vor Ort einen Eindruck über die vorhandenen Möglichkeiten verschaffen. Die „Task Force“ wird weiterhin „jede Anfrage oder Interessensbekundung aufgreifen und strategisch zu deren Umsetzung verhelfen“, so Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung.

 

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