Crowdfunding: Humsera Jetzerdla im digitalen Markt unterwegs

 Redaktion

HumseraMarktaffin war sie ja wohl immer, die Bamberger Gärtnerin. Mal am Grünen Markt, mal auf dem Maxplatz. Wetzte ihre Schwertgoschn, pries ihren Wirsing an, während der der Nachbarin mindestens kleiner war, in keinem Fall  soooo lecker wie der eigene.

Die Marktfrau ist den Bambergern ans Herz gewachsen, seit Jahren steht ein steinernes Skulptürlein im Herzen der Altstadt, im Rathaus am Maxplatz eine weitere Variante. Zu den bekannten Marktweibern reiht sich nun ein neues Gesicht. Der Bamberger im Exil, Stephan Zehentmeier, hat sie bei der Ratingener (bei Düsseldorf) Bildhauerin Antjepia Gottschalk in Auftrag gegeben und bietet sie – à la Hörl – auch in Kleinformat in Kunststoff an.

Pop-Art Humsera als Pendel

Humera KreisBeim Shopping in der Bamberger Innenstadt, beim Museumsbesuch im Gärtner- und Häckermuseum in der Mittelstraße und in der Hofgärtnerei Dechant ist sie zahlreichen Bambergern und Besuchern bereits begegnet. Der Bamberger Einzelhandel erfreut sich ihrer Gesellschaft. Die Bamberger Gärtner haben die Chancen neuer Märkte gerne genutzt: ihre Waren per Lastschiff bis nach Amsterdam und Übersee verschifft, nach dem Schienenbau der ersten Eisenbahn umgehend reagiert und ihre Sämereien waggonweise in die neue Welt transportiert. Nun erobert die Humsera auch den digitalen Markt. Per Crowdfunding möchte sie in Kleinstversion als Anhänger am Schlüsselbund, am Gürtel und Taschen pendeln – natürlich in bunt. Damit ihr dies gelingt, begibt sie sich vom Grünen Markt in den digitalen Markt. Wer mitzeichnen (und gleich eine Anhängerin erwerben möchte), kann dies hier tun.

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Bekommt nun auch Bamberg seinen Hörl?

 

Ein Gedanke zu „Crowdfunding: Humsera Jetzerdla im digitalen Markt unterwegs

  1. Tolle Idee – habe die Skulptur bereits in grün bei mir im Garten stehen und werde mir sicher auch einen Schlüsselanhänger zulegen…

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