Stadtteiltipps nicht nur für Ältere

Mitteilung der Stadt Bamberg

Neue Reihe von Info-Flyern für Senioren startet in Gaustadt 

(v.l.n.r.): ARGE-Vorsitzender Wolfgang Budde, Doris Bergmann als Bürgervertreterin, Bürgermeister Wolfgang Metzner, Seniorenbeauftragte Stefanie Hahn, Nina Eichelsdörfer vom Sozialreferat und Bürgervereins-Vorsitzende Daniela Reinfelder. Foto: Pressestelle Stadt Bamberg

(v.l.n.r.): ARGE-Vorsitzender Wolfgang Budde, Doris Bergmann als Bürgervertreterin, Bürgermeister Wolfgang Metzner, Seniorenbeauftragte Stefanie Hahn, Nina Eichelsdörfer vom Sozialreferat und Bürgervereins-Vorsitzende Daniela Reinfelder. Foto: Pressestelle Stadt Bamberg

Gaustadt bietet „seinen“ Seniorinnen und Senioren jede Menge: Es gibt zahlreiche Treffpunkte für ältere Menschen, die Nahversorgung mit Lebensmitteln ist hervorragend, ebenso die Busanbindung. Und auch die Gesundheitsversorgung mit Fachärzten sowie das Angebot an pflegerischen und stationären Einrichtungen sind bestens. Wo man diese und andere Einrichtungen findet, kann man nun in einem kompakten Flyer nachlesen, der am 16. März in den Räumen des Bürgervereins Gaustadt vorgestellt wurde.

In einer gemeinsamen Aktion hatten die „Arbeitsgemeinschaft für ältere Mitbürger Bambergs“ (A.R.G.E.), der Bürgerverein Gaustadt sowie das Senioren- und Generationenmanagement der Stadt Bamberg den Flyer realisiert, der es insbesondere älteren Menschen ermöglichen sollt, sich in ihrem Stadtteil besser zurechtzufinden. Die unter Kategorien wie „Gesundheit & Kosmetik“, „Essen & Treffen“, „Einkaufen“ oder „Zentrale Anlaufstellen“ zusammengestellten Angebote sind übersichtlich dargestellt. Der Flyer mit dem Titel „Leben im Stadtteil Gaustadt“ ist damit eine wertvolle Hilfestellung bei der Bewältigung des Alltags.

Erhältlich ist die neue Stadtteilinfo Gaustadt u.a. bei den dortigen Ärzten, Apotheken und anderen Gesundheitsdienstleistern sowie im Büro des Bürgervereins oder auch bei der Seniorenbeauftragten im Rathaus Geyerswörth.

Ein Gedanke zu „Stadtteiltipps nicht nur für Ältere

  1. Enttäuschend:

    Gleich der erste Blick auf das Faltblatt ruft Enttäuschung hervor: Es handelt sich um nichts anderes als eine profane Adreßauflistung. Sicher, die ist hilfreich – der Pressebericht aber hat Erwartung auf mehr geweckt.

    Der Titel „Leben im Stadtteil Gaustadt“ deutet aber noch auf ein weiteres Problem hin: Zum Leben gehört Mobilität – und zwar auch und gerade die zu Fuß oder bei entsprechenden körperlichen Einschränkungen mit Mobilitätshilfe vom Rollator bis zum Rollstuhl.

    Viele Gehwege in Gaustadt sind nahezu dauerhaft so zugeparkt, daß ein Vorbeikommen ohne Ausweichen auf die Fahrbahn – wird gern, selbst wenn keine Gefährdung oder Behinderung eines passierenden Fahrzeugs vorliegt, mit aggressivem Hupen quittiert – kaum bis gar nicht möglich ist (auch die Kinder aus Grundschule und Kindergärten sind betroffen). Den Parküberwachungsdienst oder die Polizei interessiert dies nicht. Teilweise ist sogar Gehwegparken angeordnet – die Begrenzungen der betreffenden Stellplätze interessieren keinen, der sie nutzt; zudem wird das Gehwegparken auch im Umfeld geradezu angeregt.

    Zwischen den signalgesicherten Überwegen liegen auf der Hauptstraße teilweise hunderte Meter ohne gesicherte Querungshilfe. Wenn in „Schwachverkehrszeiten“ (abends und am Wochenende) viele der Ampeln ausgeschaltet sind, ist die Situation noch schlimmer. Die resultierenden Umwege sind beschwerlich – der tödliche Unfall kürzlich kann auch hierdurch begünstigt gewesen sein.

    „Leben im Stadtteil Gaustadt“ eröffnet ein reichhaltiges Betätigungsfeld. Leider war zu den angesprochenen Fragen bislang wenig zu vernehmen.

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