Bahn-Info-Austausch war ein wichtiger Schritt

Aktiven Bamberger Bürgern ist es zu verdanken, dass der Blick über den Tellerrand gewagt und Erfahrungsaustausch mit anderen Bahnprojekten geübt wurde. Sowohl die WebZet berichtet, als auch die AG Bahnsinn.

Information der AG Bahnsinn zum Info-Abend am 7.10. in Bamberg

Bahn-Info-Austausch war ein wichtiger Schritt

Gäste aus Freiburg und Offenburg zeigten in Bamberg eindrucksvoll ihre Erfolgswege beim Bahnausbau

Unsere Idee zu einem direkten Dialog mit Dr. Diehl wurde an diesem denkwürdigen 7.10. von der Stadtverwaltung zu einem kompletten Abend erweitert. Ein weiterer Gast, H. Demny von der Bau-Verwaltung der Stadt Offenburg war genauso gut vorbereitet, wie der einmal mehr glänzend aufgelegte Bürger-Vertreter aus Freiburg. Ganz im Gegensatz zu den 3 strudelnden Bahn-Vertretern …

Deren Aussagen waren an diesem Abend wesentlich weniger „eindeutig“ als noch vor wenigen Tagen – ohne die wissenden Gäste aus Freiburg und Offenburg. Selbst die freie Trassenwahl oder die Diskriminierungsfreiheit wurden längst nicht mehr so kategorisch abgewiesen. Waren doch bewiesene Bespiele und Erfolge aus den anwesenden Rheintal-Kommunen schwerlich zu leugnen.

Natürlich können Städte niemals direkt verglichen werden. Aber Eines wurde gestern klar: wir brauchen die höchste politische Ebene. Fachlich oder juristisch werden wir sonst von der Bahn regelrecht gegen die Wände gepresst.

Wie geht es nun weiter?

Sofort nach der Veranstaltung nahmen einige Stadträte den Kontakt mit Herrn Dr. Diehl auf. Dieser Dialog ist schon eingeleitet um einen der entscheidenden Schritte zu realisieren:

Bamberg muss Geld in die Hand nehmen, um eine eigene Machbarkeitsstudie, den eigenen Bamberger Weg anfertigen zu lassen.

Ein renomiertes und bahn-unabhängiges Ing-Büro muss eine Ideal-Trasse auf den Tisch legen. Ohne Einfluss von Stadt, Bahn und Bürger, lediglich mit den wichtigsten Grundlagen ausgerüstet (UNESCO, Stadtverträglichkeit, Bahnberiebsabläufe, Menschenschutz, Umwelt). Hierbei werden unsere Gäste bei der Suche nach Kompetenz aktiv mit helfen – auch in Freiburg und Offenburg wurden solche Büros beauftragt.

Dazu kommen die vom Oberbürgermeister Starke angekündigten Untersuchungen:

Katastrophenschutz, Wasser- und Bodengutachten, freie Trassenwahl

Damit ergänzt, wäre die Machbarkeits-Studie ein von allen Seiten tragbarer Weg für unsere Stadt. ALLE Gruppen haben ihre Themen vorab eingebracht und helfen den neutralen Ingenieren, die objektiv BESTE Lösung für unsere Heimat zu finden!

Denn …

die Pläne der Bahn zeigen immer nur deren Wünsche – nicht aber Bambergs Weg in die nächsten rund 200 Jahre. Ja … mindestens so lange wird dieser Ausbau das Stadtbild nachhaltig verändern. Oder auch nicht!

Übrigens – so eine Studie kostet pro Einwohner nicht einmal 2 EUR.

Wenn also ein Abend in der Bamberger Geschichte von großer Bedeutung war, dann dieser.

Wir wissen nun, wie es geht. Wie Bamberg seine Chance nutzen kann. Und nur das zählt!

Ein Gedanke zu „Bahn-Info-Austausch war ein wichtiger Schritt

  1. Budget für Planungen ist erschöpft?!
    „Wir haben kein Geld mehr für Planungen“. Fast genauso oder ähnlich war der Wortlaut von Herrn Josel auf die Frage aus dem Publikum nach alternativen Planungen seitens der Bahn.
    Übersetzt heißt das für mich:
    Genug geprüft, Hauptsache schneller, besser wirtschaftlicher. Das einfache Volk soll den Mund halten….. Wenden Sie sich an die zuständigen Politiker.
    Zuständig für uns in Bamberg:
    Herr MDB Silberhorn (CSU=schwarz) und
    Herr MDB Schwarz (SPD=rot)
    Viel hört man von diesen beiden nicht. In diese Sache!
    Welch schönen Schreibtisch sie aber haben, und ob sie Fastfood oder Gesundes essen, das dürfen wir reich bebildert durch die Zeitung „miterleben“. Toll!!! Mit Laptop im Fond – aber glücklich.
    Ob MdB oder OB, ich habe nicht das Gefühl, dass es diesen Amtsträgern ernsthaft um ihren Wahlkreis – „Heimat“ geht.
    Mal sehen, wie sich Huml (Staatsministerin, MdL) und Rudroff (MdL) verhalten. Sie sollten sich positionieren, den Wählerauftrag haben sie. Den beiden, und vor allem ihr, würde ich es sogar glauben und zutrauen.

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