Rostockfans in der Stadt

Mit Graffitis verunstaltet

Bamberg. In der Zeit von Donnerstag auf Freitag verunstaltete ein bislang unbekannter Täter die Toilette einer Gaststätte in der Dominikanerstraße. Der selbsternannte Künstler verschmierte Wände, Fenster und verschiedene Gegenstände mit einem schwarzen Eddingstift. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 250,- Euro. Wer hat den Schmierfinken beobachtet und kann Hinweise geben.

Bamberg. Am Samstag gg. 23:15 h wurde in Bamberg am Ottoplatz durch unbekannte Täter ein Streugutkasten gesprengt. Teilei des Deckels flogen bis zu 30 Meter weit. In der Nähe des Kastens wurden Reste eines Böllers gefunden und sichergestellt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 300 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich unter der 09581/9129-210 bei der Polizei Bamberg zu melden.

Unfallfluchten

  • Von Wohnmobil gestreift
    Bamberg. Am Freitagnachmittag, gegen 13 Uhr, befuhr eine 20-jährige Audifahrerin mit ihrem Pkw die Ottostraße in Fahrtrichtung Dientzenhoferstraße. Zwischen der Herzog-Max-Straße und der Dientzenhoferstraße hielt die Audifahrerin an einer Engstelle verkehrsbedingt an. Ein entgegenkommendes Wohnmobil hatte die Fahrbahnbreite offensichtlich falsch eingeschätzt und streifte das Fahrzeugheck des wartenden Audis. Statt anzuhalten, fuhr das Wohnmobil einfach weiter. Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 800,- Euro. Hinweise bitte an die PI Bamberg-Stadt, Tel. 0951/9129-210.
  • Ford Focus rammt Mercedes und flüchtet – dringend Zeugen gesucht
    Bamberg. Am Freitagnachmittag, gegen 14 Uhr, befuhr ein 43-jähriger Mercedesfahrer die Würzburger Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts. An der Bushaltestelle „Hohes Kreuz“ kam ihm ein schwarzer Ford Focus entgegen und fuhr an einem haltenden Stadtbus vorbei. Hierbei geriet der Ford immer weiter nach links zur Fahrbahnmitte und rammte letztendlich das Heck des Mercedes. Anschließend beschleunigte der Ford und flüchtete in Richtung Hahnenweg. Ein Zeuge konnte zwar das Kennzeichen des Unfallverursachers ablesen, letztendlich konnte aber der dazugehörige Fahrer oder die Fahrerin noch nicht eindeutig identifiziert werden. Die infrage kommenden Personen waren jedenfalls deutlich alkoholisiert und mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Es werden dringend Zeugen gesucht, die den Fahrer oder die Fahrerin des Fords beschreiben können. Vor allem die Insassen des Stadtbusses könnten hier eventuell sachdienliche Angaben machen. Hinweise bitte an die PI Bamberg-Stadt, Tel. 0951/9129-210. Es entstand ein Sachschaden von mehr als 3000,- Euro.
  • Wohnmobil drängt Polo ab
    Bamberg. Am Samstag gg. 13:08 h kam es an der Einmündung Rhein-Main-Donau-Damm / Münchner Ring zu einer Unfallflucht. Ein silbernes Wohnmobil, welches zeitgleich in die Kurve einfuhr, drängte einen weißen Polo nach rechts ab, so dass dieser gg. die Fahrbahnbegrenzung kam und sich einen Reifenplatzer und einen Felgenschaden zuzog. Der Schaden wird auf ca. 250 Euro geschätzt. Der Fahrer des Wohnmobils entfernte sich, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern. Hinweise nimmt die Polizei unter der 0951/9129-201 entgegen.

Fahrradfahrerin alleinbeteiligt gestürzt

Bamberg. Am Samstag gg. 16:40 h stürzte eine 55-jährige Radfahrerin alleinbeteiligt aufgrund eines Fahrfehlers in der Memmelsdorfer Straße / Coburger Straße. Sie stürzte so unglücklich, dass sie sich eine Oberarmfraktur zuzog und ins Klinikum Bamberg mit dem Rettungsdienst verbracht werden musste. Sachschaden entstand nicht.

10-jähriger Junge stürzt alleinbeteiligt

Bamberg. Am Samstag gg. 13:40 h kam eine Streife in der Erlichstraße zu einem mit dem Fahrrad gestürzten Kind hinzu. Ersthelfer waren bereits vor Ort. Lt. diesen wäre der Junge gestürzt, weil sich eine mitgeführte Plastiktüte ins Vorderrad zog und somit der Reifen blockierte, was den Sturz auflöste. Der Junge zog sich zum Glück nur leichte Schrammen zu und konnte im Anschluss den Eltern übergeben werden.

Rollstuhlfahrer übersehen

Bamberg. Am Samstag um 9:55 h übersah die Fahrerin eines BMW beim Ausparken den hinter ihr fahrenden Rollstuhlfahrer. Dieser kippte um und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Der Pkw hatte einen Sachschaden i.H.v. 400 Euro.

Mit zuviel Alkohol unterwegs

Bamberg. Am Freitagnachmittag, gegen 15 Uhr, kontrollierte eine Streife der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt einen 29-jährigen Mercedesfahrer in der Gaustadter Hauptstraße. Während der Überprüfung seiner Papiere fiel den Beamten Alkoholgeruch auf. Ein anschließender Test am Alkomaten brachte ein Ergebnis von knapp über einem Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, ein Bußgeld von mind. 500,- Euro und ein Monat Fahrverbot sind die Folge.

Beteiligter an einer Schlägerei flüchtig

Bamberg. Am Sonntag gg. 0:30 h kam es in der Hellerstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen. Dies konnte durch eine Streife beobachtet werden; als diese einschritt, ergriff einer der beiden die Flucht, während der andere festgehalten werden konnte. Der vermeintlich Geschädigte kann sich bei der PI Bamberg-Stadt unter der 0951/9129-210 melden.

Mit zu viel Alkohol unterwegs

Bamberg. Am Sonntag um 5:10 h wurde durch eine Streife in der Luitpoldstraße ein Fahrradfahrer kontrolliert, der ohne Licht auf dem Gehweg fuhr. Im Rahmen der Kontrolle wurde bei dem Radfahrer starker Alkoholgeruch festgestellt; ein durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von über 2 Promille. Daraufhin wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Radfahrer musste mit ins Klinikum um eine Blutentnahme durchzuführen. Die Einleitung eines Strafverfahrens wg. Trunkenheit im Straßenverkehr war die Folge.

Rostockfans in der Stadt

Bamberg. Von Samstag auf Sonntag trafen am Bahnhof Bamberg ca. 70 Hansa-Rostock-Fans ein, welche auf dem Rückweg von ihrem Auswärtsspiel in Stuttgart waren. Da der Anschlusszug erst in den Morgenstunden ab Bamberg ging, verblieben diese in der Innenstadt und sorgten für zahlreiche Polizeieinsätze. Durch starke Polizeipräsenz konnten Straftaten und Auseinandersetzungen größtenteils verhindert bzw. bereits im Entstehungsstadium unterbunden werden. Die Fans reagierten beim Einschreiten der Polizeikräfte sofort hochgradig aggressiv. Lediglich durch das umsichtige Einschreiten konnte eine größere Eskalation verhindert werden.

Körperverletzung auf der Unteren Brücke

Bamberg. Auf der Unteren Brücke wurde am Sonntag gg. 3:45 h 3 Personen von einem unbekannten Pärchen grundlos angegriffen und leicht verletzt. Die beiden Täter flüchteten vor Eintreffen der Streifen in Richtung Dom und konnten auch im Rahmen der Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Zeugen der Tat werden gebeten, sich unter der 0951/9129-210 bei der Polizei Bamberg zu melden.

Betrunkener beleidigte Wachbeamten

Bamberg. Am Samstag gg. 19:15 h kam ein sichtlich alkoholisierter Mann in die Zentralwache der Polizei Bamberg und wollte eine Beleidigung zu seinem Nachteil anzeigen. Er wurde offenbar von einem Gastwirt in Bamberg im Vorfeld beleidigt. Im Rahmen der Aufnahme wurde der 73-jährige plötzlich grundlos aggressiv und beleidigte den aufnehmenden Beamten als „Kaspar“. Somit wurde neben der Beleidigung zu seinem Nachteil auch eine Beleidigung zum Nachteil des Polizisten aufgenommen.

2 Gedanken zu „Rostockfans in der Stadt

  1. „Rollstuhlfahrer übersehen

    Bamberg. Am Samstag um 9:55 h übersah die Fahrerin eines BMW beim Ausparken den hinter ihr fahrenden Rollstuhlfahrer. Dieser kippte um und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. …“

    Nicht angegeben ist, ob der Pkw auf der Fahrbahn oder auf dem Gehweg geparkt war und, falls auf dem Gehweg, auf Grund entsprechender Anordnung legal oder unzulässigerweise – was in Bamberg seitens der Behörden eingestandenermaßen großzügig geduldet wird.

    Parken auf dem Gehweg, ob angeordnet oder nicht, bedeutet eine hohe Gefährdung insbesondere für Menschen, die aus dem Fahrzeug heraus schwer zu erkennen sind. Neben Rollstuhlfahrern sind auf Grund ihrer geringen Größe vor allem Kinder betroffen. Diesen wird in der Verkehrserziehung der Bordstein als „sichere Grenze“ vermittelt. Andernorts gab es deshalb bereits tödlich verlaufene Unfälle.

    Die Stadt Bamberg indes bekundete zu diesem Thema, daß sie nicht daran denke, Gehwegparken kritisch zu hinterfragen. Und obwohl sie bei Anordnung des Gehwegparkens vielfach die vorgeschriebenen (!) Mindestgehwegbreiten, die freizuhalten sind (Barrierefreiheit) – bei geringem Fußverkehr mindestens 2,50 m -, mehr als deutlich unterschreitet, sehen sich die kommunalen Aufsichtsbehörden (Bezirksregierung Oberfranken, Staatsministerium des Innern) nicht veranlaßt, tätig zu werden. Die Belange des fußläufigen Verkehrs scheinen in den Augen der Verantwortlichen keine Rolle zu spielen.

  2. „Fahrradfahrerin alleinbeteiligt gestürzt

    Bamberg. Am Samstag gg. 16:40 h stürzte eine 55-jährige Radfahrerin alleinbeteiligt aufgrund eines Fahrfehlers in der Memmelsdorfer Straße / Coburger Straße. …“

    Zugegeben: Bezogen auf den konkreten Unfall, bewegt sich nachfolgender Beitrag im Bereich der Spekulation. Da die zuständigen Behörden aber seit Jahren nicht bereit sind, die angesprochenen Fragen auch nur zur Kenntnis zu nehmen, ist die öffentliche Thematisierung dringendst erforderlich:

    „Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen stehen zu geringer Abstand bei den Verkehrsunfallursachen unter Beteiligung von Fahrzeugen ganz oben. Zu geringer Seitenabstand ist eine der wesentlichen Ärgernisse beim Radfahren, die in Umfragen geäußert werden.

    Sehr viele Autofahrer halten sich nicht an die vorgeschriebenen Abstände, seitliche wie auch in Fahrtrichtung. Der weit überwiegende Teil dürfte aus Unwissenheit oder Nachlässigkeit diese Abstände zu gering wählen. Und das, obwohl viele die Bedrohlichkeit von Kfz in geringen Abstände als Radfahrende oder Fußgänger kennen und als Radfahrer oder Fußgänger entsprechend auch betroffen reagieren.

    Die ursächliche Beteiligung mangelnder seitlicher Abstände beim Überholen wird nur in Fällen der Berührung der Unfallpartner dokumentiert. Damit ist die mittelbare ursächliche Beteiligung mangelnder seitlicher Abstände für statistischen Unfallanalysen nicht zugänglich, neben dem bekannt hohen Grad (mehr als 60 %) der Nichterfassung von Allein- und Bagatellunfällen aller Verkehrsteilnehmer.

    Vermutlich sehr viel häufiger, wenn man Alleinunfallschilderungen hört, allerdings noch schwieriger zu erfassen und noch weniger untersucht sind die Unfälle aufgrund der indirekten Einwirkungen: Druckschwankungen die Radfahrer nicht genügend ausgleichen können, Fahrfehler aufgrund von Erschrecken, Verlassen des befestigten Bereichs der Fahrbahn während des Ausweichens und auch das Überfahren und Stürzen an baulichen Trennungen wie Fahrbahn- oder Bordsteinkanten.

    Diese Ursachen zu erkennen erfordert eine vertiefte Fachkenntnis, die man bei den ermittelnden Polizeibeamten nicht voraussetzen kann, sondern Gutachtern vorbehalten muß.

    In der Erwartung dies seien Defizite in den Fahrfertigkeiten von Radfahrern werden diese Unfälle leicht und auch von den Radfahrern selbst als Alleinunfälle gewertet, nicht zur Anzeige gebracht und in der Regel auch durch Fahrerflucht des/der beteiligten Kraftfahrer begleitet.“

    (aus: Seitliche Sicherheitsabstände – Fachausschuß Radverkehr des ADFC und SRL, Juli 2011)

    Ergänzend wäre anzuführen, daß die in Bamberg häufigen Mängel und Schäden am Fahrweg als Ursache von Fahrradunfällen offenkundig nie dokumentiert werden.

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