Die Bamberg University English Drama Group proudly presents: Deathship 666 – die Titanic-Parodie im E.T.A. Hoffmann Theater

Ein Stück geschrieben von „The Clarkson Twins“ und Gemma Hurley

DeathShip 666 PlakatAlle Mann an Bord! Es ist Sommer und die English Drama Group der Universität Bamberg präsentiert eine englischsprachige Komödie der Extraklasse: Deathship 666! Begleitet unsere waghalsige Crew auf ihrer Jungfernfahrt zum Bermudadreieck, auf der alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird. Wir versprechen: auf dem zur Hälfte fertiggestellten Schiff, geführt von dem aus einer Irrenanstalt ausgebrochenen Kapitän, herrscht Bomben-Stimmung!

DeathShip 666

Dass es sich nicht um eine gewöhnliche Kreuzfahrt handelt, wird schnell klar. Denn nicht nur Eisberge, Dynamitstangen und tausende rachsüchtige Bären bedrohen das Glück einer noch jungen Liebe, sondern vor allem die Inkompetenz der Crew und die düsteren Pläne des Elektrikers machen eine gelungene Überfahrt unmöglich.

Wenn ihr mutig genug seid, sichert euch so schnell wie möglich eine Karte für diese unglaubliche Titanic-Parodie.

Vorverkaufsstellen sind der ComixArt (Austraße 21) und das Sekretariat der Englischen Literaturwissenschaft (An der Universität 9).

Premiere ist der 4. Juli auf der Studiobühne des E.T.A.-Hoffmann-Theaters.

Karten kosten 10 €, ermäßigt 7 €.

Termine: 4.5.7.8.9. Juli um 20 Uhr. 

Wer mit dir an Bord sein wird

Die naiv-attraktive Grandma befindet sich in einer Zwickmühle: Sie will ein Kind, aber ihr Ehemann, The Evil Electrician, interessiert sich nicht dafür. Der finstere Elektriker ist auf den ersten Blick ein durch und durch böser Mensch – seine Ideen aber sind in Krisenzeiten des Kapitalismus gar nicht so verkehrt. Er will die Finanzelite enteignen und die Wall Street stürzen – dass er dafür gleich ein ganzes Schiff versenken muss, erscheint ihm als legitimes Mittel zum Zweck. Aber zum Glück ist da ja noch The Architect. Der gutaussehende Erzfeind des Elektrikers könnte alle Passagiere des sinkenden Schiffes über einen Notausgang retten und nebenbei Grandmas Kinderwunsch erfüllen – würde ihn nicht immer wieder seine düstere Vergangenheit einholen. Ob sich der tapfere Architekt dem Grauen stellt?

Der Captain will von alledem nichts wissen, schließlich muss der wackere Schotte sein Schiff durch ein Heer von Eisbergen manövrieren. Dabei stört es den ehemaligen Insassen einer Irrenanstalt auch nicht, dass seinem Schiff das untere Deck und das Steuer fehlen. Seine Ideen kann man gewagt oder auch geisteskrank nennen: Mit bloßen Händen hat er Heizkörper an der Reling montiert, um die Eisberge zu schmelzen. Und zur Not hat er ja immer noch seine Schrotflinte. Rich Man and Rich Lady schmunzeln derweil nur verächtlich über ihren Captain. Zwar haben die beiden in das Kreuzfahrtschiff investiert. Ihr eigentliches Vorhaben aber ist es, die Versicherungssumme im Falle einer Havarie einzustreichen. Deshalb haben sie zahlreiche Bomben an Deck installiert. Die Nachwuchs-Detektivin Holly Hobby ist alledem schon längst auf der Spur. Das Vergrößerungsglas vor den Augen ist sie stets auf der Jagd nach dem Verbrechen. Ernsthaft? Kann ein Kind die blutige Verschwörung aufhalten?

Die Amerikanischen Touristinnen gehen derweil lieber auf Shoppingtour (Deathship 666 T-Shirts sind ein fantastisches Souvenir, Oh my God). Die dauergrinsende Reiseleiterin will eigentlich nur ihren Job machen in diesem verdammten Chaos. Die Konduktorin hat mit einer manischen Depression zu kämpfen. Nun, eigentlich ist das kein Wunder auf dieser Kreuzfahrt – schließlich ist Paranoid Woman die einzig normale Person hier.

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