Umfrage: Menschen in Bayern wollen Aus für AKW Grafenrheinfeld

Mitteilung von: .ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie
Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft

Selbst CSU-Anhänger mit deutlicher Mehrheit für den Ausstieg.

Atomkraftgegner rufen zu Protesten am 22. März auf

Nur 26 Prozent der bayerischen Bevölkerung sprechen sich dafür aus, das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld bei Schweinfurt über das Jahr 2015 hinaus laufen zu lassen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Ebenfalls 26 Prozent wollen das AKW sofort abschalten. 41 Prozent sind dafür, den Reaktor wie im Atomgesetz vorgesehen Ende 2015 vom Netz zu nehmen.

Sogar bei den Anhängern der CSU sind nur 33 Prozent für einen Weiterbetrieb des ältesten noch laufenden Atommeilers in Deutschland. 60 Prozent der CSU-Anhänger wollen das Kraftwerk 2015 oder sofort abschalten.

„Selbst auf dem Höhepunkt der Debatte um Windenergie, Stromtrassen und Energiepreise bleibt die Ablehnung der Atomkraft in Bayern stabil“, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. „Wenn Horst Seehofer auch in der Atompolitik mit der Bevölkerung koalieren will, dann ist sein Arbeitsauftrag klar: Grafenrheinfeld muss allerspätestens 2015 vom Netz. Wenn die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft für eine Laufzeitverlängerung trommelt, muss sie sich bewusst sein, dass sie damit gegen die Interessen der Bevölkerung handelt.“

Babs Günther vom Schweinfurter Aktionsbündnis gegen Atomkraft ergänzt: „Wir können leider nicht darauf vertrauen, dass Eon und die CSU sich mit dem Abschalt-Datum 2015 wirklich zufrieden geben. Seehofers energiepolitisches Durcheinander könnte nicht zuletzt dazu dienen, eine Diskussion über Laufzeitverlängerungen anzuschieben. Doch die Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung da nicht mitmacht. Wir bleiben wachsam und werden genau beobachten, ob Eon und die bayerische Staatsregierung versuchen, am Atomausstieg zu rütteln.“

.ausgestrahlt und das Schweinfurter Aktionsbündnis rufen gemeinsam mit vielen anderen Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen zu Demonstrationen unter dem Motto „Energiewende retten“ am 22. März in München und sechs anderen Landeshauptstädten in Deutschland auf.

Jochen Stay: „Wir gehen auf die Straße, weil sowohl Bundesregierung als auch bayerische Staatsregierung versuchen, die Energiewende auszubremsen. Drei Jahre nach Fukushima fordern wir einen schnelleren Atomausstieg und mehr Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien.“

Die genauen Ergebnisse der Umfrage:

www.ausgestrahlt.de/mitmachen/akw-grafenrheinfeld/umfrage

7 Gedanken zu „Umfrage: Menschen in Bayern wollen Aus für AKW Grafenrheinfeld

  1. Am 11. März 2011 kam es in drei Atomreaktoren in Fukushima zu einer Kernschmelze mit verheerenden Folgen. Das darf es nicht noch einmal geben. Deshalb:
    Abschalten aller Atomkraftwerke, 100% Erneuerbare Energien!
    Am kommenden Dienstag, 11. März 2014 Mahnwache in Bamberg:
    https://www.viku.info/index.php?id=159&L=0%27%20and%20char%28124%29%20user%20char%28124%29%3D0%20and%20%27%27%3D%27&tx_ttnews%5Btt_news%5D=216&tx_ttnews%5BbackPid%5D=154&cHash=b52f68cf59a2a13751b746d64e69d895

  2. Ich vermute , dass das AKW Fukushima vorsätzlich geopfert wurde, weil man die Wahlen in Deutschland gewinnen wollte. ES ging um die Macht und um viel GEld. Ich jedenfalls hätte rechtzeitig einen guten Deich um das AKW Fukushima gebaut, aber es sollten die Solarkraftwerke subventioniert werden. Daher musste es verhindert werden, dass das AKW noaxch dem Vorbild von Herrn Helmut Schmidt geschützt wurde.

    • wer ist denn helmut schmidt? doch nicht der alterschwache kettenraucher, dessen intelligente zeit längst von den amerikanern verseucht wurde (atlantik-brücke)?

      ein deich gegen nen tsunami? klar doch
      man schütze ein marodes kartenhaus mitten im erdbebengebiet mit einem spielzeug-sandkasten vor den naturgewalten.

      da kann ich ja gleich mit ner lego-puppe einen ganzen lkw zum halten bringen. faschings-ideen habt ihr, unglaublich

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