2014 – das Jahr der Bahn-Entscheidung

AG Bahnsinn

Nun beginnt endlich die Zeit der Prüfungen, Gutachten und die Zeit der Ergebnisse! Die AG Bahnsinn beginnt am 14. Januar mit den Vorbereitungen für den Kampf mit den Fakten und politischen Kräften. Apropos Kräfte – wir hoffen ja sehr, dass sie sich genügend „Stärk antrinken“ für das so enorm wichtige Jahr. Wir halten uns auch bei der anstehenden Wahl nur an objektive Volksvertreter, die mit Tatkraft und Bürgernähe gegen das Regime der „Bahn“ vorgehen. Volle Hosen waren gestern!

Wir verlangen Fordern statt Betteln. Es ist unsere Stadt, unsere Region und – man höre und staune – unsere Bahn und die Zukunft unserer Kinder! Unser schlimmster Gegner ist nämlich gar nicht so sehr die Bahn. Sie lässt den ICE jetzt sogar stündlich halten!

Nein, es sind einige unserer eigenen Stadträte. Flügellahm und von blanken Wahlinteressen gesteuert, vermeiden sie jede Mitarbeit im Kampf um die beste Lösung. Lieber jagen sie den Menschen unnötige Ängste ein, um ihre (Partei)Ziele zu erreichen!

Aber wesentlich wichtiger als die taktischen Machtspiele sind beim Thema „Bahnausbau“ – aufrechte Haltung und eine gute Vorbereitung. Vor allem seitens der Bürger und den direkt Betroffenen. Es braucht eine vollständige Sammlung von Fragen und Fakten, die geprüft werden müssen. Nur wenn wir JETZT für jede der 3 Varianten die möglichen Fallen und Probleme zusammentragen, kann eine gute und objektive Prüfung ermöglicht werden. Von der Baulärmbelastung bis zu den ständig wechselnden Rettungswegen, von der Grundstücksvernichtung bis hin zur kalten Enteignung, von der Umwelt bis hin zur Zerstörung von Wohnwert und -qualität gehört einfach ALLES auf den Prüfstand. Wir sollten bedenken, dass bis heute noch nicht einmal eine aktuelle Lärmmessung stattgefunden hat. Die Bahn legt ungeprüfte und manipulierte Zahlen vor und nach denen soll gebaut werden?

Versuchen Sie das mal bei Ihrem Haus – viel Spaß mit den Gerichten!

Darum sammeln wir jeden Ihrer Stichpunkte in einer eigenen Email: hinweis@bahn-vernunft.de

All Ihre Hinweise werden hier zusammen getragen und mit dem Stadtbauamt besprochen. Wir stehen in direktem Kontakt zur Vorbereitung einer qualitativ hochwertigen Prüf-Matrix. Die Email-Adresse ist bereits freigeschaltet und erste wichtige Hinweise sind schon eingetroffen. Sogar an die Holzverladung hat schon jemand gedacht – genauso wie an Standorte für die notwendigen Ausgleichsflächen!

Unsere große Hoffnung für 2014 besteht darin, dass endlich alle Unwahrheiten und Horrorkeulen aus den Berichten verschwinden. Egal ob Flächenfraß, Zwangsteilung oder Erschütterungen – es ist höchste Zeit für eine korrekte Wahrheitsfindung!

Teilweise werden wir von einigen Parteien oder Funktionären wie ein lästiger Störenfried ignoriert. Doch ohne unsere Aktivitäten bliebe die Wahrheit durch manch widerliches Politik-Spielchen leider vollständig auf der Strecke.

Am Dienstag, 14. Januar startet die AG Bahnsinn in das so wichtige Wahl- und Bahn-Jahr 2014. Die erste Monatssitzung findet ab 19 Uhr wie immer im TAMBOSI am ZOB statt!

  • wir werden niemals tatenlos zusehen, wie uns die Bahn ihren Willen aufzwingt
  • wir wollen die objektiv beste Lösung, die unserer ganzen Region das fränkische Leben bewahrt

Wehe dem, der noch ein einziges Mal den beschämenden Satz ausspricht: „Die Bahn hat gesagt …

2 Gedanken zu „2014 – das Jahr der Bahn-Entscheidung

  1. hat denn diese Protest-Truppe geglaubt, dass die Stadträt was anders können als dumm schwätzen? Ich war selbst in der Sitzung als die Selbstdarsteller vom Kriegsaufstand geplärrt ham. Und was ist jetzt los?

    Wenn jemand glaubt dass von denen ein einziger gegen die Obrigkeit aufsteht dann soll er es sagen: hier und jetzt.

    Von den aktuellen Köpfen kannste nedmal ne Hand voll im Stadt-Faulheits-Ratehaufen drin lassen. Die haben meist nedmal nen Hauch von Ahnung was da überhaupt passiert. Aber schön daherreden und um Stimmen betteln.

    Für was denn? Damit sie noch mehr Geld einstecken und gleichzeitig verplempern können?

    • Zunächst möchten wir das Vorurteil einer „Protest-Truppe“ klar stellen. Unser Ziel war es seit der ersten Minute, die >6m hohen Mega-Mauern und die Zwangsteilung der Bahn zu verhindern. Wir waren angetreten, um eine bessere und vernünftigere Lösung zu fordern. Ohne Denkverbote muss geprüft werden, was ist die BESTE Lösung für Mensch, Natur, Stadt und auch Bahn.

      Vielleicht war etwas zu viel Optimismus dabei? Wir glaubten gar, dass alle Bamberger daran Anteil nehmen und mitarbeiten. Und wir glaubten damals noch an den honorigen Charakter aller StadträtInnen – unsere VertreterInnen.

      Wir hielten niemals für möglich, dass sich Einige hinter falschen Horrorszenarien verstecken, nur um Wähler im Osten zu gewinnen. Sie täuschen die Menschen vorsätzlich, nur um der Stimmen wegen? Wenn Volksparteien ganze Stadtteile aufwiegeln, nennen wir das – ganz vorsichtig – billigen und böswilligen Populismus.

      Es ist klar, dass wir irgendwann sehen, wohin die Reise geht. Doch wem sollen wir glauben? Den Populisten der Politik? Den seit jeher verlogenen Aussagen der Bahn? Gar den wilden Spekulationen und Märchen der Umweltaktivisten? Unserem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden?

      NEIN
      Wir forderten schon immer neutrale Gutachten – ehrliche und unvoreingenommene Analysen um die Wahrheit zu finden. Das können wir nun erreichen – alle Bürger können das erreichen! Nur manche Fraktionen wissen schon immer vorher alles besser… die lehnen natürlich sowas ab! Nur widerwärtig stimmten sie der Begutachtung zu. Wer weiß schon heute, welche Schandtat sie im Hintergrund planen?

      Traurig sind wir ein wenig, das geben wir zu. Uns wäre niemals soviel Feigheit und Bürgerferne in den Sinn gekommen. Blinder Gehorsam gegenüber einer „FIRMA DB“ scheint wichtiger, als ein Rückgrat. Mit einer unsinnigen ICE-Halt-Angst wurde Politk gemacht. „Versetze die Menschen in Panik und sie sind mit Brosamen zufrieden.“ Ein wahrlich trauriges Schauspiel einiger Stadträte.

      Aber wir durften auch echte Volksvertreter erleben! Längst nicht alle beugen sich kampflos der Zerstörung. Denn egal wie verlogen die Bahn rechnet – selbst 3-4m Mauern sind eine Teilung. Wer das sogar gut findet, muss wirr im Kopf sein. Wir trennen sehr wohl die (bei diesem Thema) guten Kräfte im Stadtrat von den absolut unfähigen. Wir werden keine einzelnen Namen öffentlich nennen – doch verdient hätten es einige „schön-Wetter-Stadräte“ allemal. Insofern haben wir tatsächlich Illusionen verloren.

      Wir brauchen einfach Mut und Hoffnung, damit wir das Glück am Ende des Weges auf die Seite der Bürger ziehen können!

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