Die Rondo-Nixe ist ganz in ihrem Element

Frida

Seit wenigen Wochen regiert sie – schweigsam und mächtig: die Göttin der Meere. Der anhaltende Regen macht ihr nix. Mit ihrem eindrucksvollen Fischschwanz, schuppig und blau-grün schimmernd, meistens still, bisweilen, zugegeben sehr selten zuckt er – ich hab’s gesehen! Ernst sprach auch mit seinem Hund. Muscheln kümmern sich während ihres Aufenthalts am Rondo um ihren Busen. Ihren Seestern, einen Asteroidea, hält sie zart mit Links. Stolz hingegen präsentiert sie die Weltkugel. Elegant, wie ihrerzeit die Kaiser und Könige, die den Reichsapfel, der bei den Römern übrigens ebenfalls auf die Weltkugel zurückging.

Der blaue Planet ist schließlich zu mehr als 2/3 mit Wasser bedeckt. Wasser ist das Lebenselexier. Die Existenzgrundlage für Mensch, Tier, Flora und Fauna. Wasser gehört allen. Und doch versucht die EU auf Lobbydruck der Irrsinn, Wasser zu privatisieren (Telefondemo gegen Wasserprivatisierung: “Wer nicht handeln will, muss hören”).

Die Litfaßsäule am Eingang zur Langen Straße hat mittlerweile eine Fangemeinde, die voller Spannung auf die Neugestaltung hofft. Bereits im letzten Mai hat Hans-Peter Ecker King Kong bewundert und die Gestaltung dieser Säule als “Großplastik” gefeiert: Eine Litfaßsäule als Großplastik. Im Sommer nahm der Gesang der Wasser oder Der Traum einer Ente dort ihren Anfang. In der Vorweihnachtszeit durfte man Rudi bewundern.

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Rudi macht Rast am RondoEine Litfaßsäule als Großplastik / Gesang der Wasser oder Der Traum einer Ente

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