Campact: Demokratie in Aktion

Redaktion

Mehrfach haben wir unsere Leser auf Campakt aufmerksam gemacht. Campact, eine Nichtregierungsorganisation, organisiert seit 2004 Kampagnen zu einer großen Bandbreite politischer Themen. Laut Eigenbeschreibung entsteht mit Campact „im Internet ein Netzwerk von Menschen, die sich einmischen, wenn politische Entscheidungen auf der Kippe stehen.“ Politisch interessierten Menschen, die durch Studium, Beruf oder Familie weniger Zeit haben, will Campact durch die Nutzung des Internets ermöglichen, politisch aktiv zu werden. Zurzeit sind mehr als 800.000 Menschen bei Campact registriert. Erklärte Ziele der Organisation sind u. a. die Stärkung des Sozialstaates, öffentlich – durch eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen und Vermögen – finanzierte Kinderbetreuung, Ganztagsschulen, der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und die Stärkung demokratischer Teilhabe. Die Analysen und Positionen von Campact wurden in der Gründungsphase durch einen Beraterkreis unterstützt, der aktuell nicht mehr aktiv ist.Bei den Kampagnen kooperiert Campact häufig mit Fachorganisationen, 2009 waren es mehr als 30 verschiedene Kooperationspartner.

„Aktuell, kritisch, aktiv! Mischen Sie sich ein und gestalten Sie Politik! Nirgendwo geht das so umfassend und schnell wie bei Campact“ – so beschreiben sie sich selbst.

Saatgut: Bunte Vielfalt statt genormter Einfalt

Diese jüngste Campact-Aktion (Saatgut in Zukunft vom Staat vorgeschrieben?!) hat mittlerweile 117.622  Unterzeichner. Helfen Sie, 150.000 zu erreichen! Hier kommen Sie direkt zur Seite.

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Saatgut in Zukunft vom Staat vorgeschrieben?! / 25.000 Demonstranten fordern Abkehr von Agrarindustrie / Bienensterben: EU beschäftigt sich mit Nervengifte / Bienen brauchen Lebensraum! / Der Regierung blieb nur eines: Vollbremsung, Rückwärtsgang. / campact-Aktion: Klimakonferenz darf nicht an Rösler scheitern! / Neuregelung des Adressenhandels / Morgen in der Post: roter Umschlag oder Bild-Zeitung / Hebammen sind unersetzlich / Finanzspekulation stoppen – eine Aktion von campact / Mit dem Essen zockt man nicht! / Rettet Bayern die Energiewende? /

2 Gedanken zu „Campact: Demokratie in Aktion

  1. Bisher war ich mit allen Themen bei Campac einverstanden bis auf die Forderung „Umfairteilen“.
    Es ist nämlich keine Umverteilung, sondern eine Forderung nach Steuererhöhung. Der Staat wird die Gelder nach Südeuropa oder an die Banken transferieren.
    Wir sind ein Land in Europa mit der höchsten Steuerbelastung.

    Wer würde denn geschröpft? Seimens zahlt kaum Steuern. Die wenigen ehrlichen Reichen, die noch hier verblieben sind und für humane Arbeitsplätze sorgen wie Haupaktionärin v.Klatten bei BMW und Altana.
    Vermögen wie das von Gunter Sachs Erben sind schon längst fort.

    Industrie und Handel sind schon überwiegend in der Hand von Ausländern, die ihr Einkommen nicht hier versteuern, in Hessen über zwei Drittel.
    Also würde man sich auf die Meiers und Müllers von nebenan stürzen, die ihre Gärtnerei gerade in Bauplätze umgewandelt haben.

    Unser Land hat so viel Möglichkeiten. Was wir brauchen, sind Steuersenkungen z.B. durch Erhöhung der Freibeträge bei der Einkommenssteuer und Umsatzsteuerbefreiung von Lebensmitteln, um die Grundversorgung steuerfrei zu stellen.

    So gibt es mehr Leistungsanreize für die arbeitende Bevölkerung und damit mehr Wachstum.

    „Wir brauchen keine Neidhammelpolitik“.
    Es ist genügend für Alle da!!!

  2. Campac ist gut. Gerade der aktuelle Fall mit den Saatguten macht deutlich, wie oftmals in den Medien durch Nichtberichtung „gemauert“ wird. Man erfährt ja fast nichts.
    Dank Campac kann jeder Bürger seiner Stimme Nachdruck verleihen.

    Hut ab vor den Campaclern.

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