Postzusteller_innen verleihen ihren Forderungen Nachdruck

Eine Mitteilung von ver.di, Bezirk Mittelfranken

Die Warnstreiks der Postzusteller und Postzustellerinnen gehen weiter. Am Dienstag, den 23. April 2013 ruft ver.di Bayern fast 1000 Briefzusteller bei den Briefniederlassungen Freising, Rosenheim, Augsburg, Bayreuth, München und Würzburg zu Warnstreiks auf.

Mit der Ausweitung der Warnstreiks soll der Druck auf die Post erhöht werden, damit diese am Donnerstag, den 25.4.2013 ein einigungsfähiges Angebot vorlegt, so Anton Hirtreiter, ver.di Fachbereichsleiter Postdienste in Bayern.

Viele Bürgerinnen und Bürger werden am Dienstag umsonst in die Briefkästen schauen. Aber die Briefzusteller haben sonst keine Möglichkeit auf ihre Lohnforderungen und massive Arbeitsbelastung hinzuweisen.

ver.di wird deshalb am Dienstag früh rund 60 Postbeschäftigte allein in Bamberg und Umgebung zu Warnstreiks aufrufen, „die Kolleginnen und Kollegen stehen hinter ihrer Forderung“, so Jessica Quinten, Gewerkschaftssekretärin des Fachbereichs Postdienste in Mittelfranken weiter.

„Die Verantwortung für leere Briefkästen in Bamberg, Lichtenfels und Burgkunstadt sowie ca. 11.000 liegen gebliebenen Post / und Paketsendungen hat alleine das Postmanagement in Bonn zu tragen“, so Jessica Quinten.

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