Krippenausstellung im Landratsamt

Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner (rechts) und Landrat Dr. Günther Denzler. Foto: Landratsamt Bamberg

Nicht nur in Privathaushalten gehört die Krippe zur Vorweihnachtszeit mittlerweile genauso dazu wie Lebkuchen und Stollen … und auch im Landratsamt Bamberg ist sie nicht mehr wegzudenken. Bereits seit 12 Jahren stellt der Krippenbaumeister Karl-Heinz Exner alljährlich Krippen aus aller Welt in den Vitrinen im Foyer aus. Bis 11. Januar 2013 können die Besucher des Landratsamtes die Vielfalt der Ausstellungsstücke zu den üblichen Öffnungszeiten bestaunen.

Insgesamt hält die Ausstellung mehr als 20 verschiedene Krippen bereit. Als Highlight dieses Jahres nennt Exner eine Krippe aus Haiti. Aber auch Krippen aus anderen Ländern wie Kamerun oder Österreich, gefertigt aus den unterschiedlichsten Materialen, können bewundert werden. Als einer der leuchtenden Höhepunkte ist auch die Laternenkrippe wieder in einer der Vitrinen ausgestellt. „Viele Leute haben nicht den Platz um eine traditionelle Krippe in ihrem Wohnzimmer aufzustellen. Die Laternenkrippe ist daher eine praktische und platzsparende Alternative. Denn eine Laterne findet in jedem Wohnzimmer Platz,“ so Exner. Auch Landrat Dr. Günther Denzler bestaunte die Laternenkrippe mit großer Begeisterung.

Am Montag, 10. Dezember 2012 findet im Rahmen der Krippenausstellung ab 10 Uhr ein Beratungstag mit praktischen Tipps zum Krippenbau und zur Hintergrundmalerei statt.

„Krippen des Bamberger Umlandes“

Auch dieses Jahr können Interessierte die Broschüre „Krippen des Bamberger Umlandes“ während der gesamten Ausstellungszeit in der Infothek des Landratsamtes für 5 Euro erwerben. In der Broschüre sind 116 Krippen bebildert und beschrieben. Damit ist sie um 43 Krippen reicher als die letzte Ausgabe aus dem Jahr 2000.

Krippenbauer aus Überzeugung

Der Bischberger Krippenbauer Karl-Heinz Exner ist dem Reiz der Krippe bereits in frühen Jahren erlegen: Im Alter von sieben Jahren baute er seine erste eigene Krippe. 1990 erwarb er sein Meisterdiplom als Krippenbauer. Im darauf folgenden Jahr würdigte Papst Johannes Paul II. seine Arbeit in einer Privataudienz mit den Worten „Arbeiten Sie weiter mit der Krippe im Weinberg des Herrn“. Exner über das Krippenbauen: „Das ist für mich nicht nur ein Hobby sondern eine Leidenschaft.“

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