OB Starke: Danke an Stadtmarketing und „Bamberg ist kein Rummelplatz“

Redaktion

Als Ergänzung zu unserem neuerlichen Artikel Du bist vielleicht ‘ne Marke – Städtischer Zuschuss zum Verein Stadtmarketing erreichte uns im Nachgang eine Mitteilung des Oberbürgermeisters Andreas Starke. Nach einer Darstellung und Auflistung der Aktivitäten des Stadtmarketing folgt die Einsicht, dass nach den letztjährigen Erfahrungen eine Korrektur nötig ist. Die Wohnqualität in der Innenstadt leidet und muss stärker berücksichtigt werden: Die Stadt ist kein Rummelplatz.

Das dürfte den vielfach strapazierten Bewohnern der Innenstadt sehr entgegen kommen. Diese machen seit einigen Jahren auf die zunehmende Anzahl lautstarker Veranstaltungen aufmerksam (Der Kompromiss, der im Ordnungsamt zustande kam, geht noch weit über die erlaubten Werte hinaus). Siehe hierzu auch den Beitrag Auch der CSU wird es zu laut.

Zudem dürfte somit die Idee, den Plärrer auf den Maxplatz zu verlegen und so zusätzlich den Reigen der Events auszubauen, vom Tisch sein.

Oberbürgermeister Starke

„Unser vielfach ausgezeichneter Stadtmarketingverein mit seinem erfolgreichen Geschäftsführer Klaus Stieringer, der vor wenigen Tagen in Berlin als Kulturmanager des Jahres 2012 geehrt wurde, ist ein Glücksfall für die Stadt und ein Gewinn für die Einkaufsstadt Bamberg. Kein Wunder, dass viele Städte unseren Stadtmarketingverein zum Vorbild nehmen; hohe Auszeichnungen sind der Lohn für sehr gute Arbeit. Es war daher ein positives Signal, als der Finanzsenat vor wenigen Tagen die finanzielle Unterstützung für die Dauer von 3 Jahren angelegt und genehmigt hat. Ohne den Zuschuss wäre der Verein nicht lebensfähig. Die Attraktivität unserer Einkaufsstadt kann daher auch in Zukunft gefördert werden. Dafür bedanke ich mich sehr herzlich. Ein Ziel vom Stadtmarketing ist es, durch die Organisation von Veranstaltungen und Werbeaktionen das wirtschaftliche Leben unserer Stadt zu stärken. Der Faschingsumzug, Bamberg zaubert, das Tucher Blues- und Jazzfestival, der Antikmarkt, der Dog Day, die Fahrradmesse oder das Weinfest sind überzeugende Beispiele für gelungene Ideen. Doch auch karitative Aktionen, wie z. B. der „Fünferlessteg“ oder der „Baum der Hoffnung“ stehen im Mittelpunkt von Initiativen, um anderen Menschen, die Hilfe benötigen, zu helfen.

Trotzdem muss es uns gelingen, die Veranstaltungen so durchzuführen, damit die Wohnqualität in der Innenstadt nicht leidet. Die Stadt ist kein Rummelplatz und es muss uns gelingen, Leben, Arbeiten und Wohnen miteinander zu verknüpfen. Dies erfordert oft Toleranz und gegenseitiges Verständnis. Es ist gut, dass der Stadtmarketingverein dies genauso sieht.“

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