Geschäftsführer der Bamberger Stadtwerke referiert vor internationalem Publikum über die deutsche Energiepolitik

Redaktion

Prof. Dr. Hans-Peter Ecker und Dipl.-Ing. Klaus Rubach

Wie wir bereits am 2. August berichteten, studieren derzeit 120 Gäste aus 28 Nationen im Rahmen der 34. Internationalen Sommeruniversität deutsche Sprache, Literatur, Kultur und Landeskunde. Den Schwerpunkt des diesjährigen Kursprogramms bildet das Verständnis deutscher Wertorientierungen im historischen Wandel. U.a. versuchen die Bamberger Dozenten ihren Gaststudenten auch einen Begriff davon zu vermitteln, wie sich deutsche Bürger, Politiker und Unternehmer eine ökologisch vertretbare Energieversorgung vorstellen.

Als kompetenter Referent und Diskussionspartner für dieses Thema wurde der Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, Dipl.-Ing. Klaus Rubach gewonnen, der die mehr als komplexe Materie in einem anschaulichen Vortrag darzustellen wusste. (Sein Pressesprecher, Jan Giersberg, und Martin Rehfeldt, stellvertr. Leiter der Sommeruniversität, hatten das Event akribisch vorbereitet.) Klaus Rubach schilderte die deutsche Energiepolitik als historischen Prozess, der immer wieder durch bestimmte Erfahrungen – zuletzt die Katastrophe von Fukushima – strategisch verändert wurde und heute noch mitnichten zu einem Ende gekommen ist. Die Gaststudenten  konnten den vorgetragenen Thesen weitgehend zustimmen; sehr positiv wurde vermerkt, dass hier ein deutscher Spezialist dieser Materie ohne Patentrezept auftrat, von Anfang an von einer prinzipiellen Unterschiedlichkeit der Ausgangsbedingungen und Interessen verschiedener Staaten ausging und für eine Konsumbeschränkung der entwickelten Länder plädierte. Dass die „Chemie“ zwischen Referent und Publikum stimmte, war während der langen und intensiven Diskussion im Anschluss an den Vortrag nicht zu übersehen.

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