20.000 Forellen in Not

A 9 / BAYREUTH. Einen außergewöhnlichen Rettungseinsatz hatten Polizisten zusammen mit der Feuerwehr am frühen Dienstagmorgen zu bewältigen. Ein französischer Transporter mit lebenden Fischen hatte auf der Autobahn aus seinen Spezialtanks das für die Tiere lebenswichtige Nass verloren und die Forellen drohten zu kippen. Der 61-jährige Brummifahrer verließ in seiner Not die A 9, steuerte schnurstracks die Verkehrspolizei in Oberkonnersreuth an und lag damit goldrichtig.

Die Beamten der Nachtschicht bei der Verkehrspolizei überlegten nicht lange und alarmierten sofort  die Ständige Feuerwache Bayreuth, die die Brisanz der Situation auch wegen der hochsommerlichen Witterungsverhältnisse sofort erkannte. Die Wehrmänner rückten umgehend mit entsprechendem Gerät bei der Verkehrspolizei an und legten kurzerhand eine Schlauchleitung vom Hydranten zu den Fischtanks. Die Tiere waren somit wieder mit ausreichend Frischwasser versorgt und der dankbare Truckfahrer konnte die Reise seiner empfindlichen Lebendfracht fortsetzen.

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