MADAME POMPADOUR

Madame Pompadour. Foto: Henning Rosenbusch

Operette | Gastspiel Landestheater Coburg
// Leo Fall (Komposition); Rudolph Schanzer, Ernst Welisch (Libretto)
Musikalische Leitung: Hans Stähli
Inszenierung: Francois De Carpentries
Bühnenbild: Siegfried E. Mayer
Kostüme: Karine van Hercke
Choreinstudierung: Stefan Meier

Wie kaum eine andere Operette, zumal der 1920er Jahre, verbindet Leo Falls Madame Pompadour eine gleichermaßen einfallsreiche wie auch geistvolle Musik mit Dialogen und Gesangsstrophen voller Esprit und zeigt noch einmal den eigenwilligen und frechen Überschwang, den sechzig Jahre zuvor Jacques Offenbach mit seinen Operetten auf die Bühne brachte.

Frankreichs König Ludwig XV., seine berühmte Mätresse und der Polizeiminister werden als historische Figuren komödiantisch nachgezeichnet, ansonsten sind die Figuren und die Handlung frei erfunden.

Erzählt wird eine Anekdote aus dem Leben der Madame Pompadour: Es beginnt auf einem Kostümball, bei dem der Dichter Calicot Spottlieder auf die Geliebte des Königs singt. Mittendrin: Die Pompadour und Polizeiminister Maurepas, der die Mätresse nur zu gern bei Ludwig anschwärzen würde. Stattdessen führt die Pompadour den Minister an der Nase herum, sorgt für Verhaftungen und entscheidet selbst über lächerlich-moderate Strafen. Zurück im Schloss überrascht der König seine Geliebte mit einem Fremden in den Schlafgemächern und lässt ihn verhaften. Erbost beschließt Madame, sich fortan nicht mehr um die überaus lästigen Staatsgeschäfte zu kümmern. Doch am Ende steht natürlich Versöhnung an und es findet sich, was zusammen gehört.

Vorstellungen: 22. + 23., 27. + 28. Juni | Großes Haus
Vorstellungsbeginn: Mo – Fr 20:00 | Sa 19:30

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