KinderVilla eingeweiht!

37 neue Betreuungsplätze für Bamberger Kinder

Kinderstimmen und Spielzeuggeklapper werden zukünftig die Atmosphäre auf dem Markusgelände mitbestimmen: Die KinderVilla an der Universität Bamberg (KiVi) ist seit dem 1. Mai für Kinder geöffnet.

Staatssekretärin Melanie Huml (links) und Kanzlerin Dr. Dagmar Steuer-Flieser (rechts) bei der Einweihung der KinderVilla. Foto: Pressestelle der Universität Bamberg

Am Montag, den 14. Mai, fand die feierliche Einweihung des neuen Kinderhauses statt: „Ein Etappenziel zur familienfreundlichen Universität ist geschafft und mit dem heutigen Tage besiegelt“, freute sich die Kanzlerin der Universität Dr. Dagmar Steuer-Flieser. Die KinderVilla sei ein Vorzeigeprojekt und Ausdruck des Selbstverständnisses der Universität Bamberg. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Diakonie Bamberg-Forchheim Dr. Norbert Kern bedankte sie sich bei allen Beteiligten für die Planung und Umsetzung des Projekts.

Das Kinderhaus wurde nun zusammen mit dem Diakonischen Werk Bamberg-Forchheim als sozialem Träger und mit der Zustimmung der Stadt Bamberg realisiert. Die Eröffnung der KinderVilla sei ein weiterer Baustein Bambergs hin zu einer kinder- und familienfreundlichen Stadt, versicherten auch Staatssekretärin Melanie Huml und Dr. Helmut Müller von der Stadt Bamberg.

„Kernbestandteil des Gebäudes sind eine Kinderkrippe im Hochparterre mit 12 und ein Kindergarten im ersten Obergeschoss mit 25 Plätzen“, erklärte Hubert Wagner vom Staatlichen Bauamt Bamberg. Außerdem wurden im zweiten Obergeschoss Büroräume für die Mitarbeitenden eingerichtet. 6 Kinderkrippenplätze sowie 10 Kindergartenplätze sind für Kinder von Studierenden und Beschäftigten der Universität Bamberg reserviert. Die 21 anderen Plätze werden von der Diakonie an Bamberger Familien vergeben.

„Einzigartig für Bamberg ist die englisch-deutsche Betreuung in dieser Kindertagesstätte“, erläuterte Kern und verwies damit auf eine der wichtigsten inhaltlichen Eigenschaften der KinderVilla. Die pädagogische Konzeption orientiert sich an den Erkenntnissen der Ärztinnen Maria Montessori und Emmi Pikler. „Hilf mir, es selbst zu tun“ und „Lass mir Zeit“ sind zwei zentrale Forderungen ihrer Pädagogik, die sich in dieser Einrichtung widerspiegeln. Auf dem Weg nicht nur zur guten Kinderbetreuung, sondern auch zur vorbildlichen Elternbetreuung wähnt Dr. Wolfgang Zeitler vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Universität Bamberg – schließlich sei es immens wichtig, studierende Eltern zu entlasten.

Während der Einsegnung des Hauses durch die Hochschulseelsorger Martin Schnurr (esg) und Alfons Motschenbacher (khg) begrüßten Kinder des Diakonie-Kindergartens St. Stephan die KiVi-Kinder und übergaben Blumen, Kreuze und eine Kerze an die Mitarbeiterinnen.

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