Ulm erkämpft sich in Braunschweig Matchball

In einer weitgehend ausgeglichen geführten Partie verkauften die Hausherren ihre Haut teuer – vor allem dank der Überlegenheit unter beiden Brettern – , mussten am Ende allerdings die Vorteile der Süddeutschen in Sachen individueller Klasse und Kombinationsspiel anerkennen. Die von den Offensivformationen bestimmte Begegnung endete nach einer extrem spannenden Schlussphase schließlich 94:96. Drei Minuten vor Schluss schien sich Ulm bereits auf der Siegerstraße zu befinden, da leistete sich ausgerechnet John Bryant (zweifelsohne auch dieses Mal einer der wertvollsten Spieler seines Teams) einen dummen Ballverlust beim Aufbau und in dessen Folge ein unsportliches Foul. Die Niedersachsen kamen auf diese Weise wieder ins Match zurück und führten 17 Sekunden vor dem Ende sogar mit einem Korb. Ulm war daraufhin in 12 Sekunden erfolgreich und lag nun seinerseits einen Zähler vorn. Braunschweig blieben jetzt noch 5 Sekunden, um das Blatt abermals zu wenden, produzierte aber ein denkbar dummes Offensivfoul. Ballverlust, 2 Freiwürfe für den Gegner, das Saisonende in Sichtweite.

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