Frühlingsregen erquickt lechzende Natur

von Fritz Froschelmann

Die Natur weiß es zu danken. Foto: Viola Ecker

Bekanntlich stimmen die Wetterberichte der Meteorologen immer, gewisse Probleme gibt es nur bei der Datierungsfrage. Aber auch dieses widerspenstige Problem habe ich gelöst, indem sich meine Wetterberichte ausschließlich mit aktuell beobachtbarem Wetter oder historischen meteorologischen Ereignissen befassen und auf windige Prophezeiungen grundsätzlich verzichten. So darf ich für den heutigen Morgen – wir schreiben selbst in Bamberg, wo nach Feststellung des Oberbürgermeisters ansonsten alles erst zehn Jahre später passiert, den 6. Mai 2012 – einen milden Frühlingsregen konstatieren, den die Franzosen beispielsweise nie als „schlechtes Wetter“ einstufen würden. Auch Russen wissen, dass Frühlingsregen nicht nass macht, allenfalls ein wenig feuchtelt. So kommt diese nette graue Himmelsgabe auch der Landesgartenstadt sehr zupass und stimuliert die dürstende Natur, erste grüne Spitzen auszutreiben.

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