Forderung der Linken: „Keine Werbung für die Bundeswehr in der Graf-Stauffenberg-Schule!“

Pressemitteilung von Linksjugend, des Studierendenverbands SDS und der Bamberger Linken Liste (BaLi)

Die Bamberger Linke Liste (BaLi) wendet sich gegen den Auftritt der Bundeswehr am 30.1.2014 an der Graf-Stauffenberg-Schule. Stellvertretend spricht sich die Spitzenkandidatin Nanda Steinhäuser grundsätzlich gegen Werbeauftritte der Bundeswehr, insbesondere an öffentlichen Bildungseinrichtungen, aus.

„Mal wieder darf die Bundeswehr mit Hochglanzbroschüren fürs Sterben werben. Mit psychologisch geschulten Offizieren soll bei jungen Menschen Sympathie für die Bundeswehr erzeugt werden.“

Das unmittelbare Ziel der Bundeswehr bei solchen Veranstaltungen ist es, Rekrutierungslücken zu schließen. Steinhäuser freut sich über das Desinteresse der Jugend am Krieg. Dies sei unbedingt zu fördern. Es würde mit beschönigenden, aber nachweislich kriegsfatalen Klischees verdeckt und unehrlich geworben. „Viel ist die Rede von Abenteuer und Kameradschaft, von Aufstiegsmöglichkeiten und Qualifikation, von Verantwortung und Ethik“, so Nanda Steinhäuser. „Viel zu wenig wird berichtet vom Sterben und vom Töten von Zivilisten auf den Kriegsschauplätzen, an denen auch deutsche Soldaten beteiligt sind, viel zu wenig von den posttraumatischen Stresssymptomen der Soldatinnen und Soldaten, die aus dem Krieg zurückkehren.“

Die Bamberger Linke Liste (BaLi) unterstützt dagegen gerichtete Aktionen von Linksjugend und dem Studierendenverband SDS, die am 30.1. an der Graf-Stauffenberg-Schule einen Kontrapunkt zur Militärpropaganda setzen. Auch Stadtratskandidaten der BaLi werden vor Ort sein und sich an den Aktionen beteiligen.

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