Polizei findet gestohlenes Corona-Maskenpflicht-Schild

Ladendiebstähle

  • BAMBERG. Am Dienstagmittag wurde ein 38-jähriger Mann beim Diebstahl von zwei Dosen Bier in einem Geschäft in der Bamberger Innenstadt ertappt. Der Mann wollte das Diebesgut versteckt in seinem Rucksack aus dem Laden schmuggeln. Er war zur Tatzeit betrunken und brachte es auf 1,86 Promille.
  • BAMBERG. Auf eine Flasche Parfum für 140 Euro hatte es am Dienstagmittag ein 36-jähriger Mann in einem Drogeriegeschäft in der Bamberger Innenstadt abgesehen. Der Langfinger entfernte zunächst das Preisetikett, bevor er die leere Verpackung in einer anderen Abteilung versteckte und das Diebesgut in seiner Jackentasche deponierte. Während der Anzeigenaufnahme wurden die eingesetzten Polizeibeamten dann noch von einem 48-jährigen Mann beleidigt, was von Kunden wahrgenommen werden konnte, weshalb sich dieser wegen Beleidigung verantworten muss.

Polizei schnappt Fahrraddieb

BAMBERG. Am Dienstagmittag wurde in der Fußgängerzone ein 21-jähriger Mann kontrolliert, weil er dort mit seinem Fahrrad verbotswidrig unterwegs war. Während die Beamten dem Radfahrer eine Verwarnung aushändigten, kam ein anderer Mann hinzu, der angab, dass das Fahrrad ihm gehört. Wie sich herausstellte, wurde das Winora-Fahrrad tatsächlich gestohlen, weshalb dieses dem rechtmäßigen Eigentümer wieder ausgehändigt wurde. Der 21-Jährige muss sich strafrechtlich wegen Fahrraddiebstahls verantworten. Während der polizeilichen Maßnahme kam eine 50-jährige Frau hinzu, welche die Situation filmte. Dies wurde ihr zwar von den eingesetzten Beamten verwehrt, womit sie aber nicht einverstanden war. Deshalb musste ihr das Handy abgenommen werden. Hierbei beleidigte sie eine Polizistin noch.

Polizei findet gestohlenes Corona-Maskenpflicht-Schild

BAMBERG. Als Polizeibeamte eine Wohnung im Bamberger Berggebiet während einer Sachbehandlung betraten, fanden diese im Wohnzimmer ein gestohlenes Corona-Maskenpflicht-Schild. Das Schild wurde sichergestellt, die Polizei ermittelt wegen Diebstahls.

Fahrraddiebe verkaufen gestohlenes Rad

BAMBERG. Am Dienstagabend wurde die Polizei über einen Fahrraddiebstahl im Bamberger Osten informiert. Wie der Geschädigte angab, wurde ihm sein Rad, das er versperrt im Hofraum eines Wohnanwesens abgestellt hatte, gestohlen. Kurze Zeit später entdeckte er sein Fahrrad bei einem 25-jährigen Mann wieder, weshalb die Polizei hinzugerufen wurde. Wie sich herausstellte, hatte der Mann das Fahrrad von zwei ihm unbekannten Männern für 10 Euro gekauft und wusste nicht, dass dieses gestohlen worden war. Das Fahrrad wurde an dem rechtmäßigen Eigentümer wieder ausgehändigt.

Verkehrsschild von Hausfassade abmontiert

BAMBERG. Am Dienstag, 24.8.2021, gegen 0.30 Uhr wurde ein Verkehrsschild – »Einbahnstraße« – von einem Wohnanwesen in der Eisgrube abmontiert und gestohlen. Das Schild hat einen Wert von etwa 200 Euro.

Täterhinweise nimmt die PI Bamberg-Stadt unter Tel.: 0951/9129-210 entgegen.

Verkehrsunfälle

BAMBERG. In der Schlüsselstraße wollte Dienstagfrüh ein Skateboard-Fahrer einen Autofahrer überholen, wobei er einen Abfallentsorger mit samt der Mülltonne übersah und gegen diesen stieß. Die beiden Männer wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt und mussten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

E-Scooter hatte kein Versicherungskennzeichen

BAMBERG. Dienstagfrüh kurz nach 10 Uhr fiel einer Polizeistreife am Regensburger Ring eine 54-jährige Frau auf, weil sie an ihrem E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht hatte. Sie muss sich wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz strafrechtlich verantworten.

33-Jähriger warf Rauschgift weg

BAMBERG. Am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr fiel in der Luitpoldstraße ein 33-jähriger Mann auf, der sich beim Erblicken der Polizeistreifen sichtlich nervös verhielt. Zudem warf er ein schwarzes Etui über eine Mauer, das von der Polizei aber aufgefunden werden konnte. In diesem befand sich jeweils eine geringe Menge Crystal, Ecstasy und Marihuana, was beschlagnahmt wurde. Der 33-Jährige muss sich wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Mehrere Schockanrufe – ein vollendeter Fall

BAUNACH, LKR. BAMBERG. Die oberfränkische Polizei stellte im Laufe des Montags mehrere Betrugsversuche am Telefon fest. Bei einem Fall im Gemeindeteil Priegendorf übergab eine hilfsbereite Rentnerin einen hohen Geldbetrag an eine vermeintliche Gerichtsangestellte. Die Kriminalpolizei in Bamberg übernahm die Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise.

Mit der Masche des Schockanrufes versuchten Unbekannte an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei zählte rund 20 Fälle, die sich im Tagesverlauf des Montags im Raum Bamberg, Forchheim und Ebermannstadt ereigneten. Glücklicherweise erkannten die Angerufenen in der Regel die Betrugsmasche und beendeten das Gespräch. In einem Fall in Pretzfeld erkannte der aufmerksame Bankmitarbeiter die Masche und verhinderte das Abheben eines mittleren fünfstelligen Geldbetrages durch eine Betrogene.

Eine 78-Jährige aus der St.-Anna-Straße in Priegendorf fiel jedoch auf die manipulative Gesprächsführung der Betrüger herein und übergab einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag an eine vermeintliche Gerichtsangestellte. Zuvor täuschte der Anrufer vor, von der Staatsanwaltschaft zu sein. Die Tochter der Dame hätte einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nur eine Geldzahlung könne sie vor einem Gefängnisaufenthalt bewahren. Die Dame wurde dann instruiert zur Bank zu gehen, um sich den geforderten Geldbetrag auszahlen zu lassen. Der Anrufer wies die Dame an, den Zweck für den sie das Geld benötigt in der Bank zu verschweigen. Dies tat die Dame und übergab gegen 15.30 Uhr das Kuvert an eine weibliche Abholerin. Für die Dame war es selbstverständlich ihrer Tochter zu helfen.

Nach bisherigen Erkenntnissen kann die unbekannte Geldabholerin als zirka 160 Zentimeter große Frau mit blonden oder rötlichen Haaren, die sie zu einem Zopf gebunden trug, beschrieben werden. Die Tatverdächtige war mit einer weißen Jacke und einer schwarzen Leggins sowie möglicherweise mit einer Schildmütze bekleidet. Sie sprach deutsch mit ausländischen Akzent. Besonders auffällig war der Schwangerschaftsbauch der Geldabholerin.

Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm die Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise.

  • Wer hat im besagten Zeitraum in Baunach, Ortsteil Priegendorf, im Umfeld der St.-Anna-Straße, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge beobachtet?
  • Wer bemerkte eine Frau mit passender Personenbeschreibung?
  • Wem ist ein Taxi am Montag gegen 16.15 Uhr an der Kirche in Priegendorf mit einem männlichen Fahrer, möglicherweise mit Vollbart, aufgefallen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt die Kripo Bamberg unter der Tel.-Nr. 0951/9129-491 entgegen.

Die oberfränkische Polizei warnt erneut vor den Betrügern und gibt folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich eine Person am Telefon als Verwandter, Bekannter oder sonstiger Beauftragter, wie beispielsweise Anwalt, ausgibt und von Ihnen Geld fordert.
  • Geben Sie keine Auskunft über Ihre familiären oder finanziellen Verhältnisse.
  • Lassen Sie sich zeitlich und emotional nicht unter Druck setzen.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen mit anderen Familienangehörigen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen – auch nicht, wenn sie angeblich im Auftrag von Verwandten/Bekannten handeln.
  • Informieren Sie sofort die Polizei, wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt – Notruf: 110.

Weitere Infos und Tipps finden Sie auch in der kostenlosen Broschüren bei Ihrer Polizeidienststelle und im Internet unter https://www.polizei-beratung.de/presse/detailseite/senioren-im-fokus-dreister-betrueger/

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