Ann-Kathrin Wasle: Das Lied des Gaukelspielers – Zeitkritik im historischen Gewand

Hendrik Lambertus

Ein historischer Roman, der sich im Corona-Jahr als überraschend aktuell erweist

Leergefegte Straßen und Plätze, Menschen, die sich hinter Masken verschanzen, ganze Landstriche, die unter den Folgen der Seuche in die Knie gehen – wenn Ann-Kathrin Wasle in ihren Roman die Folgen der Pest beschreibt, fühlt man sich als Leser auf beklemmende Weise an die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie entwickelt. Tatsächlich zeigt Das Lied des Gaukelspielers, wie nahe unsere scheinbar so aufgeklärte Welt doch ihren Wurzeln früherer Jahrhunderte verhaftet ist.

So wird dem Leser ein unerwarteter Spiegel vorgehalten: eine Gesellschaft im Spiel zwischen Party-Gängern, die die Seuche nach Möglichkeit zu ignorieren versuchen, und Schwarzsehern, die in der Entwicklung das Wirken einer höheren Macht zu erkennen meinen.

Mystische Historik zur Zeit des Dreißigjährigen Kriegs

Ohne jede Erinnerung erwacht Balthasar allein in einem Dorf voller Leichen. Schnell wird ihm klar, dass er über magische Kräfte verfügt. So macht Balthasar sich auf den Weg, um nach einer Erklärung für das Geschehene zu suchen – und für die Macht, die er so unerwartet in Händen hält.

»Ein schillerndes Mosaik, bei dem Historisches und Phantastisches fließend ineinander übergehen.«


Das Lied des Gaukelspielers
Wasle, Ann-Kathrin (Autor)
ISBN-13: 9783949198007
Verlag: Ann-Kathrin Wasle
Preis: 26 EUR
592 Seiten
21.50 x 3.50 cm
Hardcover
Erscheinungsdatum: 1.12.2020

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