Bürgerverein Mitte sagt den Antikmarkt 2020 ab

Bürgerverein Bamberg-Mitte e.V.
Foto: Peter Enzenberger

Mit großem Bedauern muss der Bürgerverein Mitte den Antikmarkt 2020 absagen. Man hatte die Entscheidung lange offen gelassen, sieht jetzt aber keine andere verantwortbare Möglichkeit. Zu groß ist die Unsicherheit und die Gefahr, dass Menschen sich in größerem Umfang infizieren. Es wurden viele Szenarien durchgespielt, wie der Markt, evtl. in verkleinerter Form, doch stattfinden könnte. In Anbetracht der Lage, dass man aktuell nicht vorhersagen kann, wie die Situation Anfang Oktober sein wird (nach aktuellem Stand sind Großveranstaltungen bis Ende Oktober nicht erlaubt), musste der Verein nun handeln.

Diese Entscheidung trifft weniger den Bürgerverein Mitte als die vielen Händlerinnen und Händler, von denen manche seit Jahrzehnten gekommen sind und die zum Schluss einer für sie katastrophalen Saison den Bamberger Antikmarkt dringend hätten brauchen können. Wie immer war der Markt ausgebucht. Allerdings wäre bei den zwingend zu erwartenden Schutzmaßnahmen ohnehin schwer vorstellbar gewesen, wie eine Marktatmosphäre hätte aufkommen können. „Es ist dann halt kein Markt“ sagte ein Händler zu Recht.

Der BV Mitte kann nur auf den Antikmarkt 2021 verweisen, zu dem man möglichst viele der Händler und der Besucher wieder zu sehen hofft.

Für die Anmeldung ist Zeit bis zum 1. April 2021.

8 Gedanken zu „Bürgerverein Mitte sagt den Antikmarkt 2020 ab

  1. Schade um den Markt, man kann es aber auch verstehen. Viele Menschen sind einfach unvernünftig man braucht nur Freitag in den Supermarkt gehen, da drängen sich die Leute als gäbe es bald nichts mehr!
    Ich glaube auch das ganz andere Zahlen von Infizierten die Wahrheit ist, weil ein neuer Lockdown undenkbar für die Wirtschaft wäre.
    Dieses Virus wird unser ganzes Land verändern und mich wundert sehr das da noch keine Forderungen an China gestellt wurden und die Ursache dieses Virus noch immer sehr wage ist!

    • Das hat nichts mit „Unvernunft“ zu tun, sondern mit den gesetzlichen Vorgabnen der (meiner Meinung nach) übertriebenen Corona-Verordnungen.
      Aber der Meinung zu sein, daß die Infizierten-Zahlen, der Wirtschaft wegen, nach unten „gefaket“ sind, erscheint mir doch etwas übertrieben!

      • Ja, langsam kommen fragt sogar der bis dato unkritische SPIEGEL in Ansätzen nach. Zum Beispiel werden die Schulschließungen kritisch hinterfragt, man wird wohl bei aller Angepasstheit zum Ergebnis kommen, dass es unsinnig war. Von dort ist es zu den anderen Maßnahmen nicht weit. So etwas nimmt dann schnell Fahrt auf. Ist a weng wie im Hühnerstall, erst gackern alle zusammen, wenn eines krank wirkt, wird er flott restlos verputzt. Im Idealfall müssen die Verantwortlichen spätestens März 2021 in Nordkorea Asyl beantragen.

        • @Bergradfahrer,
          ein sehr guter Gedanke!
          Denn als „BergRadfahrer“ muß ja für sie in Nordkorea DAS Fahradfparadies herschen.
          Ein Coronakonformer Antikmarkt währe mit passenden (gezählten) Zugangsbeschränkungen und eingehaltenem Abständen, auch mit den zur Zeit geltenden Maßnahmen, sicherlich theoretisch durchführbahr.
          Aber da es halt keine Idealmenschen gibt, so wie in Ihrem verherrlichten Fahrad-Kommunismus, ist dieses Event so nicht durchführbar.
          Aber ein Vorsprechen in der Glinkastraße 5-7 in 10117 Berlin wird ihr Problem sicherlich lösen.

          • Stimmt, Radfahrer sind alle Kommunisten!
            (Mal ganz unter uns, wenn ich die Tippfehler so sehe: Kein Bier vor vier!)

      • Mir nicht, denn zuerst kommt immer das Fressen und dann die Moral!
        Diese ganzen Unsummen an Hilfsgeldern, die Milliarden für jede Lobby unserer Politiker die gerade am lautesten schreit, sie sind absolut überflüssig gewesen.

        Für die ganz Unten, die Menschen welche dieser Lockdown besonders betroffen hat, die Armutssrentner, die Aufstocker nach SGB und die mit karger Arbeitslosenhilfe, für sie hat diese Bundesregierung noch nicht einmal temporär einen kleinen Zuschlag übrig.

        Kinderreiche leben schon vom Kindergeld und den vielen Sonderzahlungen, die Studenten machen sich einen schönen Lenz mit den Hilfsgeldern zum Bafög und jeder Künstler oder Solo Selbstständige oder auch Firmen welche vorher schon Pleite waren, sie alle werden grosszügig gepämpert mit Steuermilliarden. Aktionismus für die Lobby halt!

        Nur die ganz am Ende der Fahnenstange, sie sollen halt Flaschen sammeln gehen wenn das klein gerechnete Existenzminimum nicht reicht für Masken und teuere Desinfektionsmittel.

        Unseren Politikern ist es auch eine Wurst, ob alle Sozialverbände schon Alarm schlagen, sie sitzen die Armut der Armen einfach aus!

        Und das leise Mimimi der Grünen und der Linken oder unserer Medien, da muss man schon zwischen den Zeilen lesen, sonst sieht und hört man es nicht!

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