Ein zweites freies Lastenrad für Bamberg

kontakt – Das Kulturprojekt AStA Bamberg e.V.

Kontakt – Das Kulturprojekt gibt neues Lastenrad in den Verleih

Foto: Johannes Klütsch

Kontakt – Das Kulturfestival ist vielen Bamberger*innen mittlerweile ein Begriff. Die Nebenaktivitäten der ehrenamtlichen Gruppe hingegen, die seit 2013 unter dem Label „kontakt – Das Kulturprojekt“ laufen, gehen neben dem Festival mit überregionaler Strahlkraft in der öffentlichen Wahrnehmung meist etwas unter.

Neben dem Festival organisiert die Gruppe mehrere kleinere Veranstaltungen im Jahr: Mini-Festivals unter dem Titel „kontakt kompakt“ oder aktuell die „kontakthöfe“. Unter kontakt – Das Kulturprojekt wird sich zudem bereits seit 2014 kulturpolitisch für ein freies Kulturzentrum vergleichbar mit dem Z-Bau in Nürnberg eingesetzt und mit Projekten befasst, die der Ressourcenteilung und dem Umweltschutz gewidmet sind.

„Die Idee, freie Lastenräder für Bamberg anzuschaffen, entstand bei kontakt – Das Kulturprojekt bereits im November 2014“, sagt Renate Schlipf und ergänzt: „Damals war die Idee, dass die Stadt Bamberg einen eigenen Fuhrpark allen Bürger*innen zur Verfügung stellt. Diese Idee wurde nach einjähriger Prüfung für nicht möglich befunden. Deshalb hat kontakt dies selbst in die Hand genommen.“ Seit April 2017 kann Lore, ein elektrobetriebenes Lastenrad, das bis zu 100 kg transportieren kann, im JUZ am Margaretendamm gegen Spende geliehen werden. Die Buchung ist vorab online möglich (www.lastenrad-bamberg.de). Wichtig ist den Initiator*innen dabei, dass dies möglichst ohne Hürden abläuft und somit die Lastenräder allen in Bamberg zur Verfügung stehen.

Aufgrund der hohen Auslastung des ersten Leih-Lastenrades entschloss sich das derzeit 2-köpfige Projektteam „Dein Lastenrad“ im Winter 2019, ein zweites Lastenrad für Bamberg anzuschaffen. Das neue Lastenrad „Hans“ ist der kleine Bruder von Lore und nun seit dem 15. Mai 2020 im Verleih. Das Lastenrad ist mit zwei Kindersitzen ausgestattet und kann ebenfalls bis zu 100 kg Zuladung transportieren. Das Lastenrad soll im Kaffeehaus Krumm & Schief gegen Spende verliehen werden.

Foto: Johannes Klütsch

Mit dem Angebot der freien Lastenräder soll aufgezeigt werden, dass Mobilität auch autofrei möglich ist. „Wir möchten die Lastenrad-Leihe für möglichst viele Menschen in unserer Stadt ermöglichen,“ so Katharina Breinbauer, „denn langfristig gesehen wünschen wir uns mehr gemeinsame Nutzung statt individuellem Konsum und planen auch schon die weitere Ausweitung des Angebots“.

Das kostenlose Angebot verfolgt keine kommerziellen Zwecke, die Organisation des Verleihs und die Wartung der Räder wird von dem ehrenamtlich arbeitenden Projektteam übernommen. Für die Anschaffung des zweiten Lastenrades wurde das „Dein Lastenrad“ Team durch den Trägerverein AStA Bamberg e.V., der Radladen, Change e.V. und dem Bürgerbeteiligungsbüro der Stadt Bamberg finanziell unterstützt. Außerdem wurde über die Crowdfunding Plattform startnext.de zwei Monate lang um Unterstützer*innen geworben. Das Kaffeehaus Krumm & Schief, das die Ausleihe des Lastenrades übernimmt, trägt ebenfalls erheblichen Anteil an der Realisierung des Lastenrad-Verleihs.

Aufgrund der aktuellen Situation werden das Lastenrad Hans, ebenso wie das Lastenrad Lore, privat verliehen. Die Projektleiterinnen Renate Schlipf und Katharina Breinbauer achten auf die Einhaltung der Abstandsregeln bei Übergabe und desinfizieren die Räder vor jedem Gebrauch.

10 Gedanken zu „Ein zweites freies Lastenrad für Bamberg

  1. Der Bergradler sollte sich aufregen über den Gestank dieser Mühlverbrennung in Bamberg, die von allen und weit her den Müll als Geschäftsmodel entdeckt hat.

    Der Gestank ist unerträglich und mit ihm die Schadstoffe.
    Da aber sagt er nix, der Bergradler und der Rest der Bamberger. Sie dümpeln halt im Gestank so dahin, aber Radspuren schon so wirr und breit wie in keiner anderen Stadt!

    • Au weh, wo werden denn Mühlen verbrannt? Das ist ja nedd schön. Am Ende noch solche, die unter Denkmalschutz stehen. Oder ist das dann Denkmahlschutz?
      Sorry, konnte der Vorlage nicht widerstehen. ;-)

      Und außerdem stinkt bei mir einzig der Verkehr. Wird Zeit, dass diese Verbrennungsdinosaurier weg kommen.

      • Die „Müllverbrennung“ innerhalb der Stadt erzeugt Schadstoffe und stinkt zum Himmel, da regt er sich nicht auf der Bergradler.
        Wie der grüne Wahnsinn aber in Bamberg so richtig zur Farce wird, zeigen die Fahrradspuren in der Stadt.
        Die provozieren noch die Unfälle statt sie zu verhindern!

        Aber sie würden niemals ihre Fehler eingestehen, die Besserwisser in ihrem Umweltwahn. So werden sie lernen müssen aus immer mehr Unfällen mit Fahrrädern und im Gestank zu leben.

        Ich werde wohl umziehen und damit hat sich der Gestank und die wirren Fahrradspuren für mich erledigt!

        • Wird da eine Wohnung frei?
          Ich kenne einige Leute, die eine schöne und bezahlbare Wohnung suchen. Man muss halt mal gucken wegen des Gestanks….
          Aber bitte auf jeden Fall Bescheid geben. ;-)

        • Aber ja, bei den bunten Streifen stimme ich Ihnen voll zu, das ist der größte Schildbürgerstreich seit dem wenige Zentimeter zu kurzen Fünferlessteg…und den Betonpalisaden am Heinrichsdamm…und der Kostenexplosion bei Brücken, Landesgartenschau…und den Fliesen im Bambados..und den Elektrorollern…und dem tollen Bürgerrathaus.

  2. Hm… diese Räder gibt es ja auch in den verschiedensten Ländern. Ob man damit auch den Kaulberg schafft bleibt abzuwarten. Bei einen Foto sehe gleich ich 5 Gurte wie in einem Flugzeug, als ob einer nicht ausreicht. Der Fahrzeugführer, Radler, wird dabei ausgenommen, kriegt ne extra Wurst, denn für ihn sind keine vorgesehen einschliesslich Airbag.
    Nachdem meine Meinungen immer etwas gespitzt formuliert sind, laufe ich Gefahr als ein Gefährder dazustehen wodurch dann das letzte bayrische Regelwerk greift, mit einer möglichen “ Unendlichkeitshaft „.

    • Wir werden bald alle mit so einem Ding fahren, zwei Meter breit mit Zeltdach und dicken Wadeln.

      Wenn es nach den Grünen geht und der Greta im Heiligenschein des Klimawahns, gibt es bald keine Autos mehr.
      In Afrika und China fahren die dann unsere Autos und wir strampeln!

      Aber Hauptsache wir sind Klimaneutral und wenn‘s uns auch stinkt, vor lauter Mühlverbrennung und Jobverlust, wir retten die Welt!

      • Aber gerade Sie prahlen ja immer, wie groß und stark Sie sind. Was hindert Sie daran, a weng von der im Übermaß vorhandenen Kraft einzusetzen?
        Umweltfreundlich zu sein, ist übrigens nichts Schlechtes. Ganz im Gegenteil, eine reduzierte Schadstoffbelastung in der Umwelt schlägt sich auch in unserer Nahrung nieder und letztlich auch in uns. Zudem ist Lärm ein wesentlicher Belastungsfaktor und führt zu allerhand stressbedingten somatischen Erkrankungen, die letztlich lebensverkürzend wirken. Übrigens in kumulierten Lebensjahren wesentlich stärker als es SARSCov2 je sein kann.

        • Ja kapiert er es denn immer noch nicht?
          Windräder verschandeln unser Land, die Elektromobilität sorgt für Jobverlust und unglaubliche Schadstoffbelastung durch die Akkus. Nicht nur in der Herstellung, nein, auch später vergiften diese Dinger alles.
          Der Umweltwahn vernichtet diese Erde, er ist nur einer Lobby geschuldet die dadurch Milliarden scheffelt!

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