Keinerlei Zeitdruck bei Neubau Verkehrspolizei

GAL-Bamberg

Grüne: Im Bayerischen Haushalt sind aktuell keine Gelder bereit gestellt, die Bamberg verloren gehen könnten

Da wird eine Dringlichkeit herbei geredet, um Druck gegen die Bürger und Bürgerinnen aufzubauen“, so lautet die entlarvende Einschätzung der Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Bamberger Stadtrat, Ursula Sowa, zu der Debatte um die Baupläne der Verkehrspolizei im Hauptsmoorwald. Vor kurzem war von Seiten der Polizei selbst eine schnelle Standortentscheidung angemahnt worden, mit der Warnung, dass die vom Freistaat vorgesehenen Finanzmittel für einen Neubau sonst an anderer Stelle – nicht in Bamberg – eingesetzt würden.

Ursula Sowas Nachfrage bei der Grünen-Landtagsfraktion in München hat jedoch ergeben, dass in der aktuell im Landtag diskutieren Hochbauvorlage keine Gelder für einen Neubau der Verkehrspolizei vorgesehen sind. „Das heißt, im Moment geht für Bamberg gar nichts verloren“, stellt Sowa fest, „Eile ist weder notwendig noch angebracht.“

Die Grünen-Politikerin, die im Oktober selbst als oberfränkische Spitzenkandidatin für den Landtag kandidiert, fordert vielmehr eine politische Diskussion mit mehr Sachlichkeit. Eine Bürgerinitiative will den Standort im Hauptsmoorwald verhindern, da hierfür mehrere Hektar Wald abgeholzt würden. Sowa spricht sich ebenfalls gegen den Standort im Wald aus und fordert: „Argumente dürfen weder übertrieben noch aufgebauscht werden. Vielmehr sollten alle Seiten ernsthaft nach Alternativen suchen und auch den Ausbau des jetzigen Standorts Schildstraße gut prüfen.“

 

10 Gedanken zu „Keinerlei Zeitdruck bei Neubau Verkehrspolizei

  1. Nachtrag zu meinem Kommentar.:

    Die Bauwut in Bamberg hat schon eine ganz besondere Klasse, nur richtet sich die immer gegen die Bürger.
    Ob das ein Neubau der Verkehrspolizei ist oder die unzähligen Tiefgaragen, weil alle Parkplätze verknappt wurden. Es ist immer das gleiche Spiel am Ende gegen die Bürger. Mehrkosten Gebühren Abzocke!

    Wohnungen zu bezahlbaren Mieten, oder kostenlose Parkplätze, Fehlanzeige!

  2. INFLATION IN BAMBERGER BEI PARKPLÄTZEN UND IN PARKHÄUSERN –

    Da nützt auch kein Neubau mehr etwas, ganz gleich für was, In unserer Stadt greift die Inflation wie 1923 um sich. Ganz besonders sieht man die an den Parkgebühren.

    Ich war nur kurz beim Arzt an diesem „bescheidenen“ Montag, um ein Rezept abzuholen und fuhr deshalb in die Tiefgarage, unweit meines Hausarztes am Georgendamm. Weil ja sonst um jeden freien Parkplatz, nach zwei Minuten drei Beutelschneider eifrig ihren Dienst in Bamberg tun und sofort Strafzettel schreiben!

    Nach geschätzten fünf Dutzend unserer Neubürger, kam ich endlich zu meinem Rezept. Die Apotheken waren da schon alle geschlossen, es war dann 19. Uhr Abend!

    Die Tiefgarage kostete 3 Euro, aber ich hatte nur 1.- Euro Kleingeld und einen Hunderter. Da stand ich nun und kein Geldautomat weit und breit. Wechselgeld geht nur bis 20.- Euro. Zu Fuss bin ich leider nicht mehr so gut.

    Just in dem Moment, als ich überlegte wie ich meinen Wagen aus der Tiefgarage bekomme oder an Kleingeld, kam eine Frau zum Parkautomat und sagte das sie ihren Parkzettel gleich ganz verloren hatte.

    Das Drama begann jetzt erst richtig!

    Ich sagte, wir können ja versuchen die Schranke offen zu halten, nachdem ich hinaus gefahren wäre, so dass dann sie schnell noch durchfahren könnte! Dann bemerkten wir die Kameras und den Rest unseres Anstandes, es doch nicht zu versuchen.

    Unser Ärger wurde immer grösser!

    Sie lieh mir freundlicherweise 2.- Euro, mein Problem war erst einmal gelöst, nur ihres nicht. Ich sagte das ich ihr natürlich beistehen werde, bis auch sie ihren Wagen aus der Tiefgarage fahren konnte.

    An der Schranke befindet sich ein Notruf. Gedrückt und ein Mann meldete sich, der uns sagte das am Kassenautomat eine Taste für verlorene Tickets existiert, den sollen wir drücken!

    Zurück und gedrückt am Kassenautomat, zeigte der dann an – BITTE BEZAHLEN SIE 15.- EURO !!!

    Die Dame war von den Socken und ich ebenfalls. Sie sagte das sie nur eine Stunde geparkt hatte. Ich bemerkte noch das der Tagessatz nicht einmal 15 Euro Parkgebühr ausmacht!

    Es half kein Widerspruch, sie musste die 15 Euro bezahlen um ihren Wagen aus der Tiefgarage zu bekommen.

    Das ist Bamberg und bei der Parküberwachung und den Gebühren sind sie schon in einer HYPERINFLATION, schlimmer als 1923, die Beutelschneider vor dem Herrn.

    Das ist ein Skandal und so etwas habe ich noch in keiner Stadt erlebt, das ist einmalig!

    Und wenn ich mir jetzt noch vorstelle das für die Tiefgarage Nord die Stadtwerke zeichnen, dann sind mir meine hohen Stromrechnungen auch erklärlich!

    Danke Stadt Bamberg.

    • Während die Fahrpreise des öffentlichen Nahverkehrs in jedem Jahr kräftig angehoben werden, sind die Parkgebühren erstmals seit sehr langer Zeit recht moderat gestiegen.

      Wer den Fahrschein verliert, zahlt satte 60 Euro, wer erst gar keinen löst, ebenfalls. Beim zweiten, spätestens beim dritten Mal setzt es eine Strafanzeige, während Falschparken selbst bei hoher Verkehrsgefährung zu Lasten anderer und häufiger Wiederholung als Ordnungswidrigkeit durchgeht.

      Überwacht werden überdies weitgehend nur die sogenannten „bewirtschafteten“ Stellplätze (gebühren- oder parkscheibenpflichtig bzw. Bewohnerparken) sowie Halteverbote, welche ungehinderten Autoverkehr sicherstellen sollen. Auf Geh- und Radwegen bleiben Falschparker fast immer unbehelligt, mögen sie noch so sehr behindern und / oder gefährden.

      Wer also hat tatsächlich Grund, sich zu beklagen?

    • Ach Goddela, der greinende Gerd wieder, wider den sich die Stadtwerke Bamberg verschworen haben. Und der die eigene Unfähigkeit normal und ungestraft zu parken, wie die allermeisten Fahrer es tun, auf den Bewirtschafter der Parkplätze schiebt. Warum wandern Sie nicht aus? Beantragen Sie doch in den Outbacks Australiens oder in der Wüste Gobi Parkasyl. Da können Sie wochenlang am Straßenrand stehen, kostenlos parken bis das Fleisch von den Knochen fällt.

      Mal im Ernst, Sie wissen schon, dass in Bamberg die Parkgebühren recht niedrig sind. Egal ob Sie in der Frankenmetropole oder der bayerischen Landeshauptstadt ihr Auto abstellen oder in der Schweiz parkieren wollen, Sie werden signifikant mehr zahlen. Und wenn Sie noch lernen, wie man ordnungsgemäß parkt und so komplexe Geräte wie Parkautomaten und Armbanduhren bedient, dann hört das auch mit der „Verfolgung“ auf.

      • Im grün-link`s gedrehten Wahn, zeigt sich alles schon kurios. Strom schon so teuer wie in keinem anderen Land. Wohnungsnot schon so gross, das die Obdachlosenzahlen in Deutschland einen 100 Prozent Zuwachs haben, weil jeder im überzogenen Humanwahn ins Land gelassen wird und an den bezahlten Sozialkassen teilhaben darf, bis der Nachweis zum Handlungsbedarf und für weitere Kürzungen erfolgt ist!!

        Der Dieselskandal um Feinstaub verteuert auch den kläglichen Rest der einstigen mobilen Freiheit.
        Dass haben sie alles schon geschafft, die Umweltbewussten und Sonderbeauftragten Parkplatzbepflanzer in linksgrün.

        Parkuhren in Bamberg, die für ein paar Minuten schon 80 Cent kosten, die aber nicht unter 50 Cent annehmen und auch nicht über 80 Cent, sie sind Abzocke pur und nur dafür geschaffen möglichst schnell einen Strafzettel über 15 Euro schreiben zu können. So schnell kann einer gar nicht gucken, wie er nachwerfen muss oder Wechselgeld braucht!!!

        Wenn der Tagessatz eines Parkplatzes in einer Tiefgarage 10.- Euro kostet, ein verlorenes Ticket aber 15.- Euro, dann ist das auch Absicht von Beutelschneidern.

        Nix mit Mimimi, das ist Abzocke und gehört angeprangert, weil es sonst nämlich noch ungenierter wird!!!

        • „Das Schlimme ist, daß die Unfähigkeit zu denken so oft mit der Unfähigkeit zu schweigen Hand in Hand geht.“ (Hans Krailsheimer)

      • Ihnen sind die Parkplätze nicht zu knapp und auch nicht zu teuer? Der Strompreis und die Steuern noch nicht hoch genug? Die Wohnungsnot geht auch an Ihnen vorbei?

        Das glaube ich schon, wenn einer nur Fahrrad fährt oder im Wald lebt, wo es kostenloses Holz zum Heizen gibt. Strom brauchen Sie wahrscheinlich so auch nicht, der Mann hält sein Haupt in die Sonne und tankt auf!

        Auswandern, das würde ich in der Tat gerne, nur bin ich durch das jahrelange Beutelschneiden dermassen geschwächt worden, das es mir trotz reichlich Arbeit an Mittel dafür fehlt!

        So verharre ich der Dinge und warte auf den Big Change unserer Politiker, wenn sie sehen das sie mit ihrer links- grünen- Humandudelei schon allein zu Haus im Wald stehen. Wenn unsere Autos dann in China und im Osten fahren und wir deren Fahrräder bekommen haben. Wenn kein Pole mehr unsere Felder erntet und unsere links-grünen Dauerstudenten dann selber arbeiten müssen, weil selbst der gut gepämperte Papa die teuer Wohnungen nicht mehr zahlen kann!!!

        Dann bleibt ihnen auch keine Zeit mehr zum Radfahren!

        „Halleluja sog I….“

        • Ich sehe schon, Ihnen geht es wie den vielen Jammerbürgern, die aus ihrem immerwährenden, selbstbemitleidenden Lamento einen offensichtlich ausreichend hohen Gewinn erhalten, dass sie nicht die letzte Konsequenz angesichts dieser feindseligen Welt und ihrer komplett fremdverschuldeten Misere ziehen.

          Und ja, es ist prima hier in Bamberg, man kann, mit etwas Glück und vor allem adäquater Qualifikation, sehr gut und günstig hier leben. Man verzichtet darum gern auf hoch dotierte Angebote aus München, Düsseldorf, Hamburg usw., weil die Lebensqualität und das Preis-Leistungsverhältnis hier phänomenal sind.

          Verdammt, Leute, aufhören zu Jammern und einfach mal mit einem Leberkäsbrödla in der Hand auf Klein-Venedig gucken oder ein kaltes Bier auf dem Spezi trinken und wortlos auf die Stadt glotzen.
          Und, on topic, gegen den Neubau im Hauptsmoorwald Unterschriften sammeln!

          • Schweigen ist nicht mehr angebracht. Duckmäusertum hat genau diese und andere Nachteile gebracht!

            Ich schreibe es Ihnen mit Ringelnatz.:

            „So ist es uns ergangen, vergiss es nicht in bessrer Zeit..
            vergiss es nicht, nur damit du lernst, vom seltsamen Rätsel Geschick.
            Warum nur wird, je weiter du dich entfernst desto grösser der Blick“.

            Fühlen was man tut und sagen was man denkt!
            Der Satz ist von Udo Jürgens.

          • Jede Art von Opposition braucht Mut, es ist der Mut von Verzweifelten, weil sie nicht mehr können.
            Ich denke an die vielen Menschen, die ihre Wohnungsmieten nicht mehr bezahlen können. ich denke an die vielen Menschen, die ab dem 15. jedes Monat hungern. Oder die Rentner die nach einem ganzen Arbeitsleben, mit 65 zittern müssen um ihr Auskommen. Ich denke auch an alle die Mittelständler, die ihren Laden nicht mehr bezahlen können, weil Spekulanten die Immobilie kaufen.

            Ich bin tief traurig, über manche Schicksale in Bamberg, Menschen die mir sehr viel bedeutet haben. Es kommt doch nicht von ungefähr, wenn ich schreibe?

            Alles Gute Ihnen, Dir persönlich, vielleicht magst mich ja etwas verstehen!

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