Versuchter Betrug

Versuchter Betrug

Bamberg. Im REWE Markt An der Breitenau wurden am Samstagnachmittag zwei Mazedonierinnen dabei beobachtet, wie sie jeweils mit einem Einkaufswagen durch den Markt gingen und diesen füllten. Anschließend verließen sie den Markt über den Zugang am Obstwarenbereich, was einer Angestellten jedoch auffiel. Nach Ansprache wurden sie in das Büro des Marktes verbracht, wo sie zwei Kassenzettel, einer vom Vortag und einer ausgestellt ca. eine Stunde vor der Tatzeit, vorzeigten und glaubhaft machen wollten, dass sie die Waren bereits bezahlt hätten. Die Herkunft der Belege ist noch unbekannt. Jedoch stimmte weder der Warenwert, noch die Auflistung mit den Waren in den Wägen überein. Der Gesamtwert der Waren betrug insgesamt knapp 280 Euro. Während der Anzeigenaufnahme erfolgte die Mitteilung einer Kassenkraft des REWE, dass eine weitere männliche Person, wie sich später herausstellte ebenfalls aus Mazedonien, den Laden mit einem vollen Einkaufswagen verlassen will. Dieser konnte von der eingesetzten Streife jedoch sofort festgenommen werden. Die Täterinnen waren geständig, was ihnen eine Anzeige aber nicht ersparen wird.

Knapp 1,6 Promille

Bamberg. Am Sonntagmorgen um 3.30 fuhr ein 25-Jähriger aus Hersbruck mit seinem Peugeot durch das Bamberger Hafengebiet. Da er zuvor zu viel getrunken hatte, geriet er von der Fahrbahn ab und kam im Graben zu stehen. Dabei entstand zum Glück keinerlei Schaden. Seinen Führerschein ist er jetzt trotzdem los, da die Bamberger Polizei auf die Situation aufmerksam wurde und er nach einem Atemalkoholtest, der knapp 1,6 Promille anzeigte, zur Blutentnahme ins Klinikum gebracht wurde.

 

3 Gedanken zu „Versuchter Betrug

    • Gerd, ich vermute in diesem Fall fast schon, dass die Mazedonier bewusst mit einer Inhaftierung (die aber wahrscheinlich nicht erfolgte) gerechnet haben. Solche Fälle gibt es tatsächlich.
      Der monatl. Durchschnittslohn liegt in diesem Land bei ca. 380 €. Ungelernte müssen sich mit deutlich weniger begnügen und durch Gefangenenarbeit kann man hier in unseren Justizvollzugsanstalten immerhin ca. 200-250 € monatlich erwirtschaften. Für Unterkunft, Verpflegung, Wasser, Heizung, Strom, ärztl. Versorgung fallen keine Kosten an. Polizei- u. Untersuchungshaft werden auf eine ausgesprochene Freiheitsstrafe angerechnet und bei halbwegs guter Führung kann nach 2/3 der Haftzeit mit einer vorzeitigen Entlassung gerechnet werden. Von einer abschreckenden Strafe gegenüber diesem Personenkreis kann hier meist nicht mehr gesprochen werden, was für manche Mitteleuropäer oftmals nur schwer nachvollziehbar ist.

      • Ja das hat etwas und auch bei Schwerkriminellen, die ihre Strafe gar nicht verbüssen müssen und vorzeitig abgeschoben werden. In ihren Heimatländern sind sie dann meist frei.
        Was die so nicht hindert bald unter anderem Namen wieder zu kommen!

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