„Unser Bargeld muss bleiben“ / VerbraucherService Bayern startete Unterschriftenaktion am Weltverbrauchertag

VerbraucherService Bayern

Am Weltverbrauchertag startete der VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), der sich neben der unabhängigen Beratung und Bildung der Verbraucher auch als Interessenvertreter in Gesellschaft und Politik versteht, eine Unterschriftenaktion. „Unser Bargeld muss bleiben“ lautet die Forderung, die der Verband an die Bayerische Staatsregierung übergeben wird und für die er möglichst viele Bürger mobilisieren möchte.

Die aktuelle Diskussion über die Beschränkung von Bargeldgeschäften und die Abschaffung von kleinen Münzen sowie von Scheinen mit einem hohen Nominalwert hat die Debatte um das mögliche Ende des Bargeldes beflügelt. In einigen EU Ländern sind bereits weitgehende Maßnahmen dazu eingeleitet. „Die Befürworter einer bargeldlosen Wirtschaft argumentieren mit der Bekämpfung des Terrorismus, der organisierten Kriminalität, der Schwarzarbeit und der Steuerhinterziehung“ kommentiert Juliana Daum, Landesvorsitzende im VerbraucherService Bayern: „Für einen sehr großen Teil der Bevölkerung hätte diese Maßnahme gravierende Folgen für Freiheits- und Eigentumsrechte sowie den Datenschutz.“

Der VSB fordert:

  • Beibehaltung von Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel
  • Schutz des Selbstbestimmungsrechtes der Bürger/innen, wie sie zahlen oder sparen wollen
  • Schutz sensibler Bankdaten

Bis zum 30. Oktober 2016 kann man sich in die Liste „Unser Bargeld muss bleiben“ eintragen. Die Unterschriftenliste sowie weitere Informationen finden Sie auf der Webseite sowie in allen VSB- Beratungsstellen.

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