CSU: Klares Votum für Heribert Trunk!

Mitteilung der CSU-Stadtratsfraktion

Die CSU-Stadtratsfraktion hat sich am Montagabend ausführlich mit dem Thema Wirtschaftsbeirat beschäftigt, so der Wortlaut einer Pressemitteilung. „Wir haben die Wiedereinrichtung eines Wirtschaftsbeirates beantragt, und wir stehen dazu“, erklärte CSU-Fraktionsvorsitzender Helmut Müller. Wichtig sei, dass die entsprechenden Beschlüsse im Stadtrat dazu noch in diesem Jahr erfolgen, denn je früher der Wirtschaftsbeirat mit der Arbeit beginne, umso besser für Bamberg. Völlig unstrittig war in der Fraktion, dass IHK-Präsident Heribert Trunk die geeignetste Person für das Amt des Vorsitzenden dieses Gremiums sei. Er habe höchste Fach- und Sachkompetenz und im Übrigen könne niemand erwarten, dass ein IHK-Präsident, der für ganz Oberfranken Verantwortung trage, nur Bamberg bevorzuge, meinte stellvertretender Fraktionsvorsitzender Gerhard Seitz im Hinblick auf die Standortentscheidung für ein Digitales Gründerzentrum in Hof. Durch das Anwenderzentrum für Gesundheitswirtschaft, das Digitale Gründerzentrum in Bamberg und die Tatsache, dass am Technologiezentrum in der ehemaligen Lagarde Kaserne weiter gearbeitet werde, schaffe man die Grundlagen, dass sich Bamberg als Standort für IT und digitale Technik überregional weiter profilieren könne. „Wir drehen unser Fähnchen nicht nach dem Wind und stehen zu unseren Beschlüssen und Entscheidungen, unabhängig davon, wie sich andere Fraktionen verhalten“, so Helmut Müller abschließend.

 

Ein Gedanke zu „CSU: Klares Votum für Heribert Trunk!

  1. Schon mehrfach ist in der Debatte von verschiedenen Seiten angemahnt worden, erst einmal die Aufgaben und Kompetenzen eines Wirtschaftsbeirats zu definieren, bevor über Personen und Berufungsmodalitäten gesprochen wird. Doch all diese Appelle sind bislang wirkungslos verhallt.

    Ein rein nach (partei)politischem Proporz zusammengesetztes, ggf. aufgeblähtes „Labergremium“ hätte keinerlei Existenzberechtigung. Gleiches gilt aber auch für ein wenig demokratisch zusammengesetztes Lobbyorgan der Wirtschaft. Schließlich hat diese bereits mehr als genug Interessenverbände in Stellung gebracht. Arbeitnehmerinteressen, soziale Belange und ökologische Notwendigkeiten dürften weitgehend unter die Räder geraten.

    Man sollte das Pferd daher zunächst satteln und (von der richtigen Seite her) aufzäumen, bevor man den Ritt wagt.

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