Medaille für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung für fünf Bamberger Kommunalpolitikerinnen und -politiker

Redaktion
V.l.n.r.: MdL Heinrich Rudrof, Karin Gottschall, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Monika Bieber, Heinz Kuntke, Pankraz Deuber, Peter Gack. Foto: Regierung von Oberfranken

V.l.n.r.: MdL Heinrich Rudrof, Karin Gottschall, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Monika Bieber, Heinz Kuntke, Pankraz Deuber, Peter Gack. Foto: Regierung von Oberfranken

Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr spricht Bürgern, die ein Ehrenamt im Sinn der kommunalen Vorschriften ausüben, insbesondere kommunalen Mandatsträgern, für langjähriges verdienstvolles Wirken in der kommunalen Selbstverwaltung Dank und Anerkennung in einer Urkunde aus. Hierbei können Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben, durch eine Medaille in Gold, Silber oder Bronze geehrt werden, insbesondere bei langjähriger Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern.

Diese Medaille in Bronze bekamen bereits am 9. Oktober 2014 fünf Bamberger Kommunalpolitikerinnen und -politiker aus der Hand von Oberfrankens Regierungspräsident Wilhelm Wenning überreicht (hier). Die im Folgenden aufgeführten Laudationes geben einen Einblick in die jeweilige Tätigkeit der Ausgezeichneten.

Frau Monika Bieber

Sehr geehrte Frau Bieber,

Sie haben sich 24 Jahre für die kommunalpolitischen Belange der Stadt Bamberg eingesetzt und sich dabei besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben.

1990 wurden Sie in den Stadtrat von Bamberg gewählt. Diesem gehörten Sie bis zum April dieses Jahres ununterbrochen an. In verschiedenen Ausschüssen haben Sie wertvolle Arbeit geleistet und bei vielen wichtigen Entscheidungen des Stadtrates maßgeblich mitgewirkt. Besonders hervorzuheben ist Ihre Tätigkeit als Fraktionssprecherin im Kultursenat, Ihre Mitarbeit im Bau- und Werksenat, in den Zweckverbänden Berufsschulen und Gymnasien und im Kuratorium Theater. Zudem gehörten Sie dem Vorstand der Stiftung Weltkulturerbe Bamberg und dem Aufsichtsrat der Stadtbau GmbH an.

Ein bedeutender Schwerpunkt Ihrer Stadtratstätigkeit lag im Bereich Bildungspolitik, wo Sie sich besonders für die Bildungsgerechtigkeit einsetzten. Ihr weiteres Engagement galt den Schutzgemeinschaften „Alt-Bamberg“ und „Bewahrt die Bergstadt“.

Für Ihr vorbildliches kommunalpolitisches Wirken wurden Sie bereits 2008 mit der Dankurkunde ausgezeichnet. Der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr hat Ihnen nun die Kommunale Verdienstmedaille verliehen. Diese darf ich Ihnen hiermit überreichen. Zugleich gratuliere ich Ihnen sehr herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Herr Pankraz Deuber

Sehr geehrter Herr Deuber,

Sie engagieren sich seit mehr als zwei Jahrzehnten für die kommunalen Belange der Stadt Bamberg und haben sich dabei um die kommunale Selbstverwaltung sehr verdient gemacht.

1990 wurden Sie Mitglied des Stadtrates Bamberg. Diesem Gremium gehören Sie bis heute ohne Unterbrechung an. In den Ausschüssen und Senaten des Stadtrates leisten Sie vorbildliche Arbeit. Besonders zu erwähnen ist Ihre Mitwirkung im Bau- und Werksenat, im Kultursenat und im Umweltsenat. Sie sind Mitglied im Umlegungsausschuss und in den Aufsichtsräten der Landesgartenschau 2012 GmbH und der Stadtbau GmbH.

Darüber hinaus engagieren Sie sich zum Wohl der Gärtnerstadt Bamberg seit vielen Jahren als Vorstandsvorsitzender der Gartenbauzentrale Bamberg, im Vorstand des Unteren Gärtnervereins und als Vorsitzender des Vereins Gärtner- und Häckermuseum. Für diese Verdienste wurden Sie 2003 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und für Ihr kommunalpolitisches Engagement 2008 mit der Kommunalen Dankurkunde ausgezeichnet.

Heute bekommen Sie die vom Bayerischen Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr verliehene Kommunale Verdienstmedaille. Ich darf Ihnen diese nun überreichen und gratuliere Ihnen dazu sehr herzlich.

 

Herr Peter Gack

Sehr geehrter Herr Gack,

auch Sie engagieren sich – mit kurzer Unterbrechung – seit mehr als 20 Jahren in hervorragender Weise im kommunalpolitischen Bereich.

Von 1984 bis 1990 waren Sie bereits Mitglied des Stadtrates Bamberg. 1996 wurden Sie erneut in den Stadtrat von Bamberg gewählt. Diesem gehören Sie seither ununterbrochen an. Durch Ihre engagierte Mitarbeit in verschiedenen Gremien des Stadtrates haben Sie zur positiven Entwicklung Bambergs maßgeblich beigetragen. Nennen möchte ich hier nur Ihre Tätigkeit als Fraktionssprecher im Finanzsenat und als stellvertretender Fraktionssprecher im Umweltsenat. Weiterhin sind Sie Mitglied in mehreren Aufsichtsräten der Stadtwerke, im Aufsichtsrat der Fernwärme Bamberg GmbH und Verbandsrat im Zweckverband Sparkasse. Daneben engagieren Sie sich beim Bürgerverein Gaustadt und sind Mitglied im Bund Naturschutz. Im Jahr 2002 riefen Sie die erste großflächige Solarstromanlage, das „Bamberger Sonnendach“, ins Leben.

Ihre kommunalpolitischen Verdienste wurden ebenfalls bereits 2008 mit der Dankurkunde gewürdigt. Jetzt hat Ihnen der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr die Kommunale Verdienstmedaille verliehen, die ich Ihnen hiermit überreiche und zu der ich Ihnen sehr herzlich gratuliere.

 

Frau Karin Gottschall

Sehr geehrte Frau Gottschall,

Sie engagieren sich ebenfalls seit mehr als zwei Jahrzehnten in vorbildlicher Weise in der Kommunalpolitik.

1990 wählten Sie die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtrat von Bamberg. Diesem gehören Sie bis auf den heutigen Tag an. In verschiedenen Ausschüssen und Gremien leisten Sie hervorragende Arbeit. Sie sind Sprecherin Ihrer Fraktion im Familiensenat und im Personalsenat, sind Mitglied im Umlegungsausschuss und in der Lenkungsgruppe Soziale Stadt für den Ortsteil Gereuth/Hochgericht. Außerdem sind Sie Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtbau GmbH und Mitglied der Bamberger Gesellschaft für Stadtentwicklung und Immobilienbetreuung mbH (BGS). Bei Ihrer Stadtratstätigkeit haben Sie ein besonderes Augenmerk auf die Belange der Senioren und die Interessen der Kinder und Jugendlichen. Sie haben auch immer ein offenes Ohr für die Anliegen, Sorgen und Nöte der Bewohner Ihres Stadtteils Bamberg Süd-Gereuth, wo Sie im Bürgerverein das Amt der Beisitzerin wahrnehmen.

Für Ihr vorbildliches kommunalpolitisches Engagement haben Sie bereits 2008 die Dankurkunde bekommen. Ihre Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung hat jetzt der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr mit der Kommunalen Verdienstmedaille gewürdigt. Diese darf ich Ihnen nun überreichen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch!

 

Herr Heinz Kuntke

Sehr geehrter Herr Kuntke,

Sie sind seit mehr als 25 Jahren sehr engagiert kommunalpolitisch tätig und haben sich dadurch große Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben.

1987 wurden Sie als sogenannter „Nachrücker“ Mitglied des Stadtrates von Bamberg. Diesem gehören Sie seither ununterbrochen an. Von 2002 bis 2006 waren Sie zugleich stellvertretender Vorsitzender und von 2006 bis 2012 Vorsitzender Ihrer Stadtratsfraktion.

Daneben leisten Sie in verschiedenen Ausschüssen und Gremien wertvolle Arbeit und haben bei vielen wichtigen Entscheidungen des Stadtrates maßgeblich mitgewirkt. Hervorzuheben ist Ihre Mitarbeit als Fraktionssprecher im Finanzsenat und im Bau- und Werksenat. Zudem sind Sie Mitglied im Konversionssenat und im Koordinierungskreis Bahnausbau Bamberg. Ferner engagieren Sie sich im Stadtgestaltungsbeirat und in der interfraktionellen Arbeitsgruppe „Stadtentwicklungsplan Wohnen“. Schließlich wirken Sie noch in mehreren Aufsichtsräten der Stadtwerke Bamberg und im Aufsichtsrat der Fernwärme Bamberg GmbH mit.

2006 haben Sie bereits die Kommunale Dankurkunde bekommen. Heute darf ich Ihnen die Kommunale Verdienstmedaille überreichen. Zu dieser Auszeichnung gratuliere ich Ihnen sehr herzlich.

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