StreetArt statt Schmuddelfront – Kultur im Leerstand bringt Farbe ins Viertel

Pressemeldung der Aktiven Mitte
StreetArt-Graffiti-Kunst vom Jugendzentrum

StreetArt-Graffiti-Kunst vom Jugendzentrum

Der Raum ist mit roten und grünen Stoffen abgedunkelt. Räucherstäbchen klimmen und duften. Die zehn TeilnehmerInnen liegen auf ihren Yogamatten und beginnen mit der Anfangsentspannung. Liegen, tief Atmen, den Kontakt zum Boden spüren. Dann die Übungen: „Hund“, „Katze“, „Kuh“ oder „stehender Fisch“ werden sie genannt. Draußen die gewohnten Geräusche der Stadt, – innen, im Leerstand der Unteren Königstraße 12, ein Yogakurs für AnfängerInnen. Es macht Spass, tut gut und alle möchten nach den zwei Stunden wiederkommen. „Das war einmalig“, sagt die Lehrerin – hier zumindest. Aber vielleicht trifft sich die Gruppe zukünftig im Hain.

„Kultur im Leerstand“ hat begonnen und Leben ist in den Leerständen in Bamberg Mitte:

DJ-Party, Weinkultur, Kids-Day, StreetArt-Graffiti-Kunst vom Jugendzentrum unter der Leitung von Sebastian Magnus bringt künstlerisches Pink an die Hausfassade Untere Königstraße 17, gegenüber eine Vernissage von Christine Gruber und der Oberbürgermeister und Vertreter der Stadtratsfraktionen beteiligen sich im ehemaligen SIVORY Laden rege am Ideenaustausch zur Stadtteilentwicklung.

Lobende Worte und engagierte Diskussion von Herrn Oberbürgermeister und den Vertretern der Fraktionen. Gut besuchte Veranstaltungen und konstruktives, kreatives Beisammensein. Die Organisatoren der IG Aktiven Mitte sind mit dem Auftakt sehr zufrieden und das Programm verspricht weitere ungewöhnliche Aktionen in den Schaufenstern und Läden des Viertels.

Am Mittwoch, den 7. Mai ab 17 Uhr „Klick mal dein Gaustadt“ – Fotoausstellung mit „Cocktail-Contest“ in der Luitpoldstraße 16 und eine Impro-Theater-Soap „Gutes Bamberg – Schlechtes Bamberg“, – in der Luitpoldstraße 21 um 19.30 Uhr.

Am Donnerstag, den 8. Mai von 18–20 Uhr die „Kopfhörer-Party“ in der Unteren Königstraße 12 (ehem SIVORY) und ab 20 Uhr ein philosophisches Forum zur „Ästhetik der Leere“ in der Luitpoldstraße 21 (ehem Dr. Krugmann Reisebüro). Samstags, den 10. Mai, ab 12 Uhr Performances, Vorstellung des neuen Stadtteiltheaters TiG, Ausstellung und eine „offene Wohnzimmerbühne“ in der Luitpoldstraße 21. Ganz in der Nähe ein Mix aus Farben und Musik bei der „Optischen Akustik“ in der Luitpoldstr. 16 von 18–22 Uhr.

Weitere Informationen und vollständiges Programm zum Download unter: www.aktive-mitte.de/kultur-im-leerstand

4 Gedanken zu „StreetArt statt Schmuddelfront – Kultur im Leerstand bringt Farbe ins Viertel

  1. „Räucherstäbchen klimmen“???
    Wohin klettern sie denn, die Räucherstäbchen? Oder „glimmen“ sie vielleicht doch eher?
    Es folgen etliche weitere Rechtschreibfehler…
    Merke: Auch bei Pressemitteilungen sollte das Korrekturlesen nicht völlig unter den Tisch fallen…

    • so kennen und „lieben“ wir unsere klugsch… und besserwisser. toll diese oberlehrerhaften gutmenschen von der extrem-front.

      diese unnötigen eigentore bei den grünen nerven nur noch

      • Wer andere – ohne jegliches inhaltliches Argument – mit Schimpfwörtern und politischen Kampfbegriffen aus der rechten Ecke belegt, der stellt sich damit (bewusst?) in genau diese Ecke. Schön, dass das damit auch klar ist.

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